Freitag der 13., der gar keiner war

Freitag hätte gut der 13. sein können. Irgendwie war in dem Tag der Wurm drin. Zunächst habe ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag recht schlecht geschlafen und war bereits morgens um vier mopsfidel und hellwach. Bis halb sechs habe ich mich noch mit meinem Buch im Bett halten können, dann wurde es aber höchste Zeit, denn irgendwie hatte ich Hummeln in der Futt. Also- die Zeit nutzen und Sport machen. Seit meinem Einkauf vom Mittwoch habe ich mein Ziel übrigens noch einmal nach unten korrigiert, denn mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass ich auch das schaffen und erreichen kann. Im Januar, als ich mit der Umstellung angefangen habe, habe ich ja im Traum nicht daran geglaubt, dass ich acht Monate später fast 40 KG weniger auf die Waage bringe. Ich entschied mich Freitagmorgen für´s Laufen – also meinen Mix aus Walken und Joggen. Auch das wird von mal zu mal besser, denn die Joggingeinheiten werden mehr. Wenn ich danach auch noch immer japse wie ein Walross und schwitze wie….naja.


Aber ich besitze ja für den Sport zwischenzeitlich Funktionskleidung, die das Schwitzen erträglicher macht. Da es diese nicht in Größe „Zirkuszelt“ gibt, musste ich mit der Anschaffung warten, bis mein Astralkörper in die Standardmaße passte. Nachdem ich meine knapp 6 km lange Strecke absolviert hatte (die mich schon noch kräftig anstrengt) gönnte ich mir ein leckeres Frühstück und habe in Ruhe die Tageszeitung studiert (das ist ein Vorteil von Homeoffice). Danach dann den Rechner angeworfen und meine Amtsgeschäfte erledigt. Später, bin ich dann meinen Wochenendeinkauf erledigen gewesen und habe nach meiner Rückkehr die Einkäufe verstaut. Da ich vom Vortag noch eine Beachrichtigungskarte eines Paketdienstes in meinem Portemonnaie hatte, stand also noch ein Besuch bei der Abholstation an. Diese befindet sich in Bottrop, rund 10 KM von mir entfernt. Laut Benachrichtigungskarte – Abholzeiten Mo-Fr von 10:00 – 18:00 Uhr. Während ich vor nicht allzulanger Zeit dort noch mit dem Auto vorgefahren wäre, entschied ich mich als Neusportler heute für´s Rad. 10 KM hin – 10 zurück, dass passt schon, trotz deines Laufes vom heutigen Morgen. Also will ich mir Schlüssel und Portemonnaie schnappen und losdüsen. Wo ist mein Schlüssel?? An der Stelle, wo er normalerweise heimisch ist, befand er sich nicht. Leichte Panik stieg in mir auf, nachdem ich die halbe Wohnung und das Auto abgesucht hatte und nicht fündig wurde. Sämtliche Schlüssel befinden sich an dem Bund – was für mich bedeutet: Schlüssel weg = sämtliche Schlösser werden ausgetauscht. Dies habe ich mir dann gleich für Samstagvormittag vorgenommen. Ich mir also den Zweitschlüssel geschnappt und mich mit dem Rad auf den Weg zur Abholstation gemacht. Wenn man sich ärgert, fährt man übrigens schneller! 🙂 Dort angekommen schiebe ich meinen Abholschein über die Theke, in Erwartung nun mein Paket entgegennehmen zu können. Ja Pustekuchen, denn das Frollein vom Amt teilte mir mit, dass der Paketdienst mittlerweile eine Abholstation in Kirchhellen eröffnet habe und mein Paket dort auf mich wartet. Ich gestehe, dass ich mir den Abholschein nicht näher angeschaut habe, da ich seit Jahren in der Bottroper Filliale meine Pakete abhole. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich also wieder aufs Rad, die 10 KM zurück, vorbei an meinem Heimathafen und weitere 5 km Richtung Kirchhellen „Zentrum“ (also Dorfkern). Nun stehe ich vor dieser neuen Station und finde einen kleinen – nein- einen sehr kleinen Laden vor, der neben dem Paketdienst Shishas verkauft. Is mir bislang nie aufgefallen, der Laden. Jedenfalls ein Zettel an der Tür „Bin sofort zurück!“.


Gut, denke ich, ein kleiner Laden, wahrscheinlich nur ein Mitarbeiter, er oder sie wird mal eben austreten sein und hat den Laden verschlossen. Als nach 15 Minuten noch immer niemand da war, wurde ich etwas ungehalten. Zufällig fuhr in diesem Moment ein Lieferwagen des Paketdienstes vor und wollte nicht ausgelieferte Pakete hier hinterlegen. Meine Nachfrage bei dem Fahrer, ob er evtl. über eine Rufnummer des Ladenbesitzers verfüge, wurde bejaht. „So“ sage ich zu ihm, „dann kontaktieren Sie den Herrn oder die Dame mal bitte und informieren darüber, dass hier ein Kunde seit über 15 Minuten vor verschlossener Türe steht, und dessen Laune überhaupt nicht mehr als „gut“ zu bezeichnen ist“ Gesagt – getan und eine Minute nach dem Anruf tauchte aus der Nebenstrasse ein junger Mann -Anfang 20- auf der mit den Worten „Ich war nur kurz bei Kollegen“ dann endlich den Laden öffnete. Innerlich habe ich gekocht und wollte ihm gerne mal meine Meinung sagen. Ich entschied mich dann aber dafür, nachdem ich mein Paket in Empfang genommen hatte, ihn um einen Textmarker oder einen Kugelschreiber zu bitten. Als er mir diesem gab, markierte ich auf meinem Abholschein deutlich die angegebenen Öffnungszeiten, übergab sie ihm und sagte: „Da Sie ihre Arbeitszeiten offensichtlich nicht kennen, habe ich Sie Ihnen hier noch einmal deutlich gemacht. Ich bin sicher, dass sowohl der Paketdienst, den Sie hier vertreten, als auch andere Kunden es begrüßen, wenn Sie diese auch einhalten! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag“ Mit diesen Worten verließ ich den Laden, ohne eine Reaktion abzuwarten.

Ab aufs Rad und nach Hause, wo hoffentlich noch niemand mit meinem verlorenen Schlüssel eine Wohnungsbesichtigung bei mir durchgeführt hat. Im Ganzen somit eine weitere Sporteinheiten von 20 KM Radfahren absolviert.

Am Abend beim Fernsehn überkam mich an dem Freitag dann ein Hüngerchen. Da ich meine Wassereisration (ihr erinnert Euch Wassereis ) und ein Stück Schokolade schon vertilgt hatte, entschied ich mich (oder besser entschied meine Kalorienvorgabe für den Tag) für Radieschen, die ich am Vormittag gekauft hatte. Ich greife also in das Gemüsefach meines Kühlschranks, entnehme die Radieschen und finde….meinen Schlüssel!  Ich bin manchmal einfach nur dusselig. Eigentlich hätte ich dort direkt einmal nachschauen sollen, denn mir fiel sofort wieder ein, dass ich vor Jahren schon einmal mein Portemonnaie gesucht habe und später im Gefrierschrank wiederfand.

Der heutige Sonntag begann wie immer mit Schwimmen. Danach dann wiegen und auch heut war die Waage nett zu mir. Mit -0,6 KG hat sie mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Somit habe ich aktuell 38,5 KH seit dem 12.01.15 verloren (ich möchte sie auch nicht wiederfinden- auch nicht im Gemüsefach!!).

Den Vormittag habe ich dann erneut für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt und feststellen müssen, dass der Herbst mit großen Schrtten naht. Eicheln und Kastanien pflasterten meinen Weg.

Bleibt gesund!

Nach dem Urlaub ist vor der Waage

Nachdem ich im Urlaub ja schon recht wenig Sport betrieben habe, musste ich nun wieder was reinholen.  Allein schon mit Hinblick auf den heutigen Wiegetag, denn ich habe die Waage seit meiner Rückkehr ja noch nicht betreten. Aus Disziplin, weil ich mich ja stets nur sonntags wiege? Aus Angst vor dem, was Cocktails so anrichten können? Ich weiß es nicht. Also habe ich in den letzten drei Tagen rund 70 Km mit dem Rad zurückgelegt, war walken (kurze Strecken sogar joggen) und habe Step-Aerobic gemacht. Heute in der Früh dann zum schwimmen und ich muss gestehen, dass ich heute schon ein wenig aufgeregt war, als ich auf die Waage gestiefelt bin (und das obwohl ich mich ja normalerweise von ihr nicht unter Druck setzen lasse). Gut, ich habe vor dem Aufstieg ein paar ernste Worte an sie gerichtet. „Überleg Dir mal, was Du anrichten würdest, wenn Du nun ein falsches Ergebnis anzeigst. Meine Erholung wäre futsch, meine Motivation, morgen wieder in die Arbeitswelt zurückzukehren würde sich in Grenzen halten. Ich könnte Dich auch gegen ein neues Model austauschen,…..“ Und was soll ich sagen? Es hat geholfen. Gerade mal ein Plus von 100g hat sie von sich gegeben. 🙂

Da es heute zwar angenehm warm aber leider sehr schwül ist, habe ich mich entschlossen auf meine Radrunde zu verzichten. Stattdessen habe ich mich für einen ausgiebigen Spaziergang entschieden, um später dann den letzten Tag vor Arbeitsbeginn auf der Sonnenliege zu Ende zu bringen. Allerdings wartet vorab noch ein Berg Bügelwäsche auf mich, denn das habe ich bis heute hinausgeschoben 😦

Ich habe Euch auf meinem Spaziergang mal ein paar Bilder geschossen, um Euch zu zeigen, wie es in meinem direkten Umfeld ausschaut, angefangen hier in meiner „Wisteria Lane“ (Desperate Housewives Fans werden wissen, was ich meine 😉 )

Dann habe ich natürlich viel Wald und Feld vor der Tür, Kirchhellen ist nämlich sehr ländlich und vor allem weitläufig. Der Movie Park, den die meisten vielleicht kennen, liegt von mir aus genau am anderen Ende des Dorfes und ich bekomme von dem Trubel, der dort mitunter herrscht, überhaupt nichts mit.


  

Das ist übrigens Rüdiger (jedenfalls habe ich ihn so getauft)

   Schön hier, nicht wahr? Und das mitten im Ruhrgebiet! 🙂

Wünsche Euch einen wunderbaren Restsonntag und einen grandiosen Start in die neue Woche.

Bleibt gesund!

Ready to take off

So liebe Nation, der Vatti wäre dann reisebereit. Nachdem ich heute bis, zu der für mich unfassbaren Zeit von, 08:30 Uhr geschlafen habe und der Himmel just in dem Moment zwar noch grau war, aber kein Wasser von sich geschmissen hat, bin ich mit dem Rad zum Bäcker und habe daraus eine frühe 45 Minuten Runde gemacht. Danach schmeckt so ein Kürbiskernbrötchen ja gleich doppelt lecker. Dann fiel mir ein, dass ich ja Urlaub habe. Also, den zweiten Pott Kaffee genommen und mich just wieder ins Bett gelegt um dort die aktuelle Tagespresse zu studieren. Herrlich!

Gleich danach habe ich dann angefangen, den Koffer zu packen. Dank meiner „Reisensachenpackliste“ geht das ja recht fix. Gespannt war ich nur auf das Gewicht des Koffers. Bislang bin ich in keinen Urlaub geflogen, ohne nicht beim Einchecken noch einmal kräftig wegen Übergepäck nachzulöhnen. Und allein dafür könnte man schon wieder eine Woche Urlaub machen.

Da ich aber ja nun Klamotten trage, die um einige Nummern kleiner sind als die bisherigen, ergo aus weniger Stoff bestehen, ergo sie somit leichter sind ….ich mache es kurz: 19,5 KG zeigt meine Waage an somit liege ich im Normalbereich 🙂

Die Flugzeit auf die Kanaren ist stets mit rund 4:30 Stunden angegeben. Ich bin die Strecke schon in 3:50std. aber auch in 5:15 Std. geflogen. So und jetzt sage ich Euch was: Da sowohl mein Koffer als auch ich die Maschine mich reichlich weniger Kilos belasten, vermute ich, dass wir in 2:45 Std. dort sein werden 😉

Die Wetterprognose für die kommende Woche gefällt mir sehr aber ich habe auch nichts anderes erwartet.

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Übrigens – falls es Fragen zur dezenten Farbe meines Koffers gibt:

Das rührt daher, dass ich bis vor ein paar Jahren einen stinknormalen, dunkelblauen Koffer hatte, der stets von mir mit einem entsprechend auffälligen Kofferband „markiert“ wurde, damit ich ihn auf dem Laufband am Fliegerhafen auch gut erkenne. Leider waren mehr als einmal meine Kofferbänder verschwunden, (offensichtlich gefielen sie anderen auch gut, denn so oft konnten sie nicht verloren gehen) so dass mein Koffer Runde um Runde auf dem Band gedreht hat, ohne das ich ihn erkannt habe (wehe es lacht jemand, ich bin schliesslich Brillenträger).  Also habe ich mich für dieses dezente Exemplar entschieden. Der schreit schon, in dem Moment wenn er aus der Wand kommt ganz laut „Huhu Ralf, hier bin ich“ 🙂

Zum Schluss noch ein gute Laune Video mit Impressionen meines Aufenthaltsortes der nächsten Tage.

Bleibt gesund!

Meine Motivation macht nen Ausflug

Ich wähle heute mal die Kurzform, denn irgendwie scheint meine Motivation auf einem Ausflug unterwegs zu sein. 

5:30 Uhr – wachwerden

6:30 Uhr – aufstehen

7:00 Uhr – 1500m Schwimmen

8:00 Uhr – wiegen  und vermessen ( -0,5 KG 😀)

8:15 Uhr – zurück ins Bett

10:00 Uhr – schon wieder aufstehen (artet ist Stress aus)

Frühstück 

10:30 Uhr – kleine Radtour (18 KM – wegen Regen abgebrochen) 

  
13:00 Uhr – Mittag

  
14:00 – Couch

  
Dort werde ich wohl auch den Rest des Tages verbringen. Ich habe zu nichts Lust. 

Hoffe Euer Sonntag ist spannender !
Bleibt gesund! 

 

Pre-Senile Bettflucht überwunden?!

Heute ist etwas passiert, was mir schon bestimmt 20 Jahre nicht vorgekommen ist. Ich habe verschlafen!!! An sich ist das nicht weiter tragisch, da ich gleitende Arbeitszeiten habe. Aber ich kann das überhaupt nicht glauben. Ich gehöre zur Gattung der Frühwachwerder und schlafe nie (mit Ausnahme im Urlaub) länger als bis max. 6:30 Uhr. Da spielt es auch keine Rolle, ob ich erst nachts um 3 ins Bett gehe. Ich werde immer früh wach. Das mag aus einer längst vergessenen Zeit herrühren, als ich noch als Bäcker gearbeitet habe. Aber das ist eigentlich schon viele, viele Monde her. Ich stelle mir auch nie einen Wecker – warum auch!?Heute wurde ich durch die Müllabfuhr um 7:40 Uhr aus dem Tiefschlaf gerissen. 😱 Völlig verwirrt habe ich mich aus dem Bett gequält und kam überhaupt nicht bei. 😜 Das legte sich erst nach der 2. Tasse Kaffee, die ich gegen 9 dann im Büro zu mir genommen habe. In dem Moment ist mir auch erst bewusst geworden, dass ich noch drei große Müllsäcke bei mir stehen habe, die ich gestern Abend nicht mehr rausgestellt habe- weil ich ja Früh wach und somit VOR den Müllkutschern unterwegs bin. Ja geschissen. 😧 Nun habe ich die Müllsäcke im Fahrradschuppen zwischengeparkt und ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche daran denke, sie zeitig rauszustellen. Mein Gott, jetzt überwinde ich die Pre-senile Bettflucht und fange zeitgleich an dusselig zu werden. 😐

Soeben noch ein Stündchen mit dem Rad unterwegs gewesen und das herrliche Wetter genossen. 

Und soll ich euch was sagen….ich werde schon wieder müde. 😮

Mein lieber Scholli

Ich arbeite i.d.R. Freitags immer zuhause- Homeoffice zu Neudeutsch. Eigentlich genieße ich das auch sehr, denn so kann ich in der Früh schon meinen Wochenendeinkauf erledigen und muss mich nicht Samstag in das „wir-kaufen-den-Supermarkt-leer-Getümmel“ werfen. Nur gestern kam ich mir vor wie auf dem Rummelplatz. Ich wohne in einem kleinen Haus mit drei Mietparteien und unser Haus ist an das Einfamilienhaus meiner Vermieter angebaut. Eine nette Gemeinschaft, auch wenn ich meine direkte Nachbarin von nebenan hier eigentlich nie sehe. Nun wohnen wir in einem Gebiet, unter dem tatsächlich der Kohlebergbau noch aktiv ist. Zeche Prosper Haniel, die letzte aktive Zeche hier im Pott, baut unter uns noch kräftig Kohle ab. Das hat zur Folge, dass unser Haus von Bergschäden betroffen ist. Ich wohne nun seit acht Jahren hier (bin damals in den Neubau eingezogen) und seit dieser Zeit wurden bereits zweimal Schäden in der Wohnung beseitigt. i.d.R. immer Risse an den Wänden. Alle anderen im Haus, incl. meiner Vermieter, hat es jedoch mittlerweile ganz deftig getroffen. Bei denen sind nun neben den Schäden an den Wänden, überall die Bodenfliesen geplatzt. Nach zig Begutachtungen durch den Bergbau wurde nun beschlossen, die Schäden im gesamten Haus zu beseitigen. AUF EINMAL! Das bedeutet gestern sind alle meine Nachbarn ausgezogen. Sie wurden nun vorübergehend in andere, vom Bergbau zur Verfügung gestellte Häuser oder in Hotels untergebracht und werden dort nun die nächsten Wochen/Monate leben. Gestern fuhren hier im Minutentakt große LKW´s der Möbelspediton vor und haben alle Wohnungen und das Haus meiner Vermieter leer geräumt. Ich komme mir sehr verlassen vor. 😦 Vor allem befürchte ich, dass ich mich in den nächsten Tagen an das liebliche Geräusch eines Presslufthammers werde gewöhnen müssen. Hach, ich freue mich. 🙂

In dem Tumult gestern lief mir auch mein Vermieter über den Weg. Ihn sehe ich, im Gegensatz zu seiner Frau, sehr selten. So haben wir uns bestimmt drei-vier Monate nicht gesehen. Und das erste was er sagte war: „Mein lieber Scholli!! Sie haben aber mal reichlich abgenommen!“ Ist er nicht nett? 😉 Sowas geht ja runter wie Öl.

Heute Vormittag bin ich (schon wieder) Klamotten shoppen gewesen (der vor 14 Tagen ausgeräumte Kleiderschrank muss ja wieder gefüllt werden. 🙂 ). Und ich konnte mir Hosen zulegen, die sage und schreibe 5 (!) (in Worten: FÜNF!) Größen unter denen liegen, die ich noch im Januar getragen habe. Ich habe das Grinsen an der Kasse gar nicht aus dem Gesicht bekommen und die Verkäuferin von Charme & Anmut hat vermutlich angenommen, dass ich sie meinen würde. Ich kann Euch gar nicht sagen, was mir das momentan für eine gute Laune macht.

Vorgestern und gestern bin ich nach Feierabend mit dem Rad unterwegs gewesen, und wäre gestern dabei zweimal beinahe von Idioten, die beim rechts abbiegen nicht auf den Radweg geachtet haben, überfahren worden. Ich habe beschlossen, dass ich beim nächsten Mal nicht mehr bremsen werde, sondern denen gerne mal in die Seite fahre. Auch wenn ich reichlich Gewicht verloren habe, reicht es sicher noch aus, um die ein oder andere dicke Beule  zu verursachen. 🙂

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Nun sind es noch rund sechs Wochen bis zum Urlaub und ich kann es gar nicht abwarten, mich im Flieger wieder anzuschnallen (ihr erinnert euch – wenn nein, lest nach Wie alles anfing). Habe gerade meine Reisesachenpackliste schon einmal ausgedruckt, vorbereitet sein ist alles 🙂 Wenn bei vergangenen Reisen ja nicht nur ich, sondern auch stets mein Koffer Übergewicht hatte (was ganz schön ins Geld geht!) müsste ich dieses mal ja im normalen Bereich liegen. Kleinere Größen wiegen ja weniger! 🙂 Ich werde es sehen und Euch auf dem Laufenden halten.

Bleibt gesund!

Muskeln, an Stellen wo ich sie nicht erwartet habe…

Samstag. Zunächst Frühstück bei Ma, die eine deftigen Erkältung erwischt hat und dann Frau Mutter mit Mineralwasserversorgen – also Kistenschleppen. Naja, ich mach es ja gern…manchmal.;-)

Später zunächst zu meinem Erdbeerdealer gefahren und frische Ware organisiert, um am Nachmittag dann den Vorratsschrank mit Marmelade weiter aufzufüllen. Erdbeerpreis extrem gesunken – also gleich mal 3kg zunächst eingeshoppt, dann eingekocht.

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Gestern habe ich erstmalig Krafttraining (Bodyweight + Hantelgedöns) nach einem festen Programm von Runtastic gemacht (bisher habe ich das ja immer „frei Schnauze“ absolviert). Es waren nur 30 Minuten und mir hat das gestern auch gut gefallen. Wird nun jeden 2. (spätestens 3.) Tag fortgesetzt. Heute Morgen ging es mir auch gut. Ahhhh, dachte somit der Ralf, mittlerweile bist Du trainiert und es gibt keinen Muskelkater mehr. Ja gearscht!! Am Nachmittag, nachdem ich noch eine Stunde mit dem Rad unterwegs war (wo mich ein wolkenbruchartiger Regenschauer auf freiem Feld erwischt hat – nicht schön!) und nachdem ich danach noch 30 Minuten Stepaerobic hinter mich gebracht habe, fing es an. Alles unterhalb des Bauchnabels tut weh. Ich spüre Muskeln, die müssen spontan über Nacht gewachsen sein, denn ich wusste nicht, dass ich sie habe. Jeden Schritt überlege ich mir momentan sehr genau und ich denke darüber nach, ob ich mir nicht von meiner Nachbarin (eine ältere Frau) den Rollator leihen soll. Aber sie wohnt eine Etage tiefer, die würde ich heute im Leben nicht mehr erreichen.

Jetzt werde ich meinen Sessel aufsuchen und dort ein wenig vor- mich- hin-sterben. Muss ja morgen früh zum Schwimmen wieder fit sein. 🙂

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

An meinen freien Samstagen habe ich mir angewöhnt, morgens zu meiner Mutter zu fahren mit ihr gemeinsam zu frühstücken und bei evtl nötigen Einkäufen oder sonstigem im Haus zu helfen. Sie ist zwar wirklich sehr fit und agil aber beim Wasserkistenschleppen hört es dann doch auf. Außerdem nutzen wir den Samstagmorgen immer zum netten quatschen. Ich mache dies so regelmäßig, seit mein Vater vor vier Jahren plötzlich und völlig unerwartet verstorben ist und ich mir damals große Sorgen um meine Ma gemacht habe, da sie eigentlich stets alle Unternehmungen gemeinsam gemacht haben. Ich hatte Angst, dass sie sich zurückziehen und ein einsames Leben führen wird. Gott sei Dank ist hier alles anders gekommen. Mittlerweile hat sie sich irgendwelchen Frauengruppen angeschlossen, geht zum Kegeln, macht Ausflüge und verbringt die grösste Zeit des Jahres in Ihrem Garten, in dem auch stets irgendwer zu Besuch kommt.

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Sie meistert ihr Leben grandios, ist mehr „auf Jück“ als ich es denn bin und ist für Ihre Enkel die beste Oma, die man sich vorstellen kann. Im März habe ich ihr zum Geburtstag ein Smartphone geschenkt (bislang nutze sie noch immer die Erstausgabe irgendeines Nokia Handys). Sie wollte unbedingt auch WhatsAppen, weil das ja alle machen und auch Ihre Patenkinder stets danach fragten. Auf der einen Seite habe ich mich natürlich gefreut, dass sie sich mit dieser neuen Technik noch auseinandersetzen will, auf der anderen hat meine Ma aber von solchen Dingen wie Smartphone, Internet und PC soviel Ahnung und Kenntnis wie ein Nacktmulch von Schönheit. Aber… no Risk no Fun! 🙂 Ich könnte Stories über die ersten Wochen schreiben als sie mich täglich anrief, weil sie wieder irgendetwas nicht verstanden oder durcheinander gebracht hat. Und das meiste hat mir Tränen vor Lachen in die Augen getrieben. Auch dafür liebe ich sie!

Aber ich schweife schon wieder ab…… Also heute ist Samstag und da meine Ma mit Ihrem Frauenclub übers Wochenende zu irgendeiner Tour unterwegs ist, musste ich also nicht früh los und dachte mir „heute schläfst Du mal richtig aus,  bleibst lange im Bett und schaust dann, was der Tag so bringt“. Aber in solchen Fällen schlägt mir mein Kopf und/oder Körper dann gerne mal ein Schnippchen. Glockenschlag vier Uhr dreißig (in Worten: VIER UHR DREISSIG) lag ich hellwach in meinem Bett. Stetes hin- und herwälzen und auch ein paar Seiten auf dem Kindl lesen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Also habe ich mich um 6.30 Uhr aufgemacht um ausser der Reihe (ihr wisst ja- sonst sonntags) ein paar Bahnen im Schwimmbad zu ziehen. Dort war es angenehm leer heute. Auf der Bahn neben mir ließ sich ein Mann meines Alters ins Wasser. Irgendwie war er mir von Anfang an unsympathisch, aber so lange er nicht ins Wasser pinkelt, ist mir das ja egal. Ich fing also an meine Bahnen zu ziehen. i.d.R. schwimme ich 40 Bahnen, seit zwei Sonntagen schaffe ich aber sogar 50. Aber da ja heute ein außer-der-Reihe Schwimmen war, war es mir egal, wie viele Bahnen ich schwimmen werde. Der Unsympath neben mir wollte mir wohl zeigen, wie man richtig (schnell) schwimmt und war sichtlich darauf aus, mich stets zu überholen und mir zu zeigen wie es geht. Ich konnte förmlich seine Gedanken lesen „der dicke Mann wird wohl kaum 4 Bahnen schaffen und gleich mit Schnappatmung am Beckenrand hängen“. Gearscht, sage ich da nur. Ich bin fröhlich meine Bahnen geschwommen, bis Bahn 30 hat er mitgehalten und ich habe mich heute selbst übertroffen und bin 60 Bahnen weggezogen. 🙂 Er hat dann ziemlich fix mit offenem Mund das Bad verlassen. Ach, tat das gut. Ich liebe es, wenn ich unterschätzt werde.

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Ich gestehe, ich war nach dem Schwimmen geschafft und wollte eigentlich nach einem herrlichen Frühstück den Tag nur noch genießen. Habe mich dann aber nach dem Frühstück noch aufs Rad geschmissen und bin (schon wieder) zum Erdbeerfeld gefahren (der Erdbeerpreis ist übrigens heute bereits um 10% gefallen!) und zwar „Jan- Ulrich-like“.

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Als ich wieder zuhause war, war ich nassgeschwitzt und völlig im Eimer.

Nach einem leichten Mittagessen bin ich dann noch meinen hausfraulichen Verpflichtungen nachgekommen und habe mich dann für den Rest des Tages zum entspannen entschieden. 🙂

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Nun, ungeplant habe ich so  heute zwei Sporteinheiten eingeschoben, die mir ein hervorragendes Kalorienpolster für heute verschafft haben, so dass ich überlege am Abend ein Gläschen Wein zu trinken.

Carpe diem!

Haarscharf….

Wenn ich etwas eigentlich nie bin, dann ist es wütend. Aber Ende der vergangenen Woche hat es tatsächlich jemand geschafft mich sehr wütend zu machen. 😡😡 Ich bin Freitag auch wirklich jedem Kontakt mit Menschen aus dem Weg gegangen weil ich Sorge hatte, dass jemand „unschuldiges“ die Folgen dieser Wut abbekommt. Also habe ich diese Wut in eine Sporteinheit gesteckt und alles dort raus gelassen (wobei mich die Ausläufer dieser Wut noch heute beschäftigen- und ich meine nicht den Muskelkater). Haarscharf der Situation entgangen evtl. Freunde ungerechtfertigt anzugehen.

Gestern ist mir auf dem Weg zur Arbeit auf der Autobahn, linke Spur bei Tempo 160 ein Reifen geplatzt. Ich kann Euch sagen, dass muss man mögen. 😧 Gott sei Dank könnte ich den Wagen rechts rüber steuern und es ist nichts schlimmeres passiert. Haarscharf einem ernsten Unfall entgangen. Geschlagene 1,5 Stunden habe ich auf den Abschleppdienst gewartet. Während des Wartens habe ich natürlich sämtliche Neuigkeiten und Eindrücke gleich per Facebook der Welt mitgeteilt. Man will ja Mitleid. 😉 Was haben die Leute eigentlich früher während solcher Wartezeiten gemacht, als es noch keine Handys und Facebook gab? Ist mir ein Rätsel. Nicht das mir groß langweilig war, aber an dem Baum, der neben mir stand, hingen genau 262789 Blätter. 😁

Heute war ich nach Feierabend noch ein Stündchen mit dem Rad unterwegs. Ich vermute, dass die Fliegen dieser Welt an diesem Mittwoch bei mir in der Ecke eine Konferenz abgehalten haben. Ich bin durch so viele Schwärme gefahren und habe dabei so viele Fliegen geschluckt, dass ich den Proteinanteil meiner Ernährung heute locker auf diesem Weg zu mir genommen habe. Haarscharf einem Proteinschock entgangen. 😂

Haarscharf vorbei ist auch vorbei….leider oder Gott sei Dank! 

Bleibt gesund! 

Ein entspannter Sonntag

Sonntag ist Schwimmtag und Tag der Waage. Im Hallenbad war es heute morgen um 7 Uhr Hölle voll. Das schöne Wetter treibt die Menschen wohl aus den Federn. Aber müssen die alle Schwimmen gehen? Naja, habe 50 Bahnen hinter mich gebracht. Danach dann auf die Waage – weitere 2 KG in der letzten Woche runtergearbeitet. 😀 Jetzt kratze ich an der -30 KG Marke. Zufrieden mit der Aussage der Waage noch ein Stündchen ins Bett verkrümelt. Um 9 Uhr raus und den Körper erst einmal mit Kaffee versorgt, mit viel Kaffee. Dann auf’s Rad und in Rund 2 Stunden knapp 40 KM weggeradelt. Vor einem halben Jahr wäre ich nach 50 Bahnen Schwimmen schon mit Schnappatmung in die Klinik eingeliefert worden. 😁 Und dann, ging es ab auf die Liege und Sonne tanken.  

 Mein langweiliges Buch endlich zu Ende gebracht, ab und an mal gedreht (strengt auch irgendwie an 😉) und mir am Nachmittag eine halbe Wassermelone gegönnt. 🍉

Jetzt fertig machen für die Lindenstraße (JA, ICH SCHAUE DIE LINDENSTRASSE! UND DAS SCHON, SEIT ES SIE GIBT!) Und dann das Wochenende mit dem Tatort ausklingen lassen.

So gefallen mir Sonntage richtig gut. 😀

Hasta pronto!