Mögliche Veränderungen

Nun bin ich schon die dritte Woche zuhause. Auch wenn es mit meinem Fuß von Tag zu Ta besser wird, gibt es noch ein-zwei Bewegungen die noch immer mit Schmerz verbunden sind. Das macht sich vor allem beim Laufen auf unebenen Böden bemerkbar. Was gut geht ist Radfahren, hier steht der Fuß fest auf dem Pedal und wird nur in der Ebene bewegt, die schmerzfrei ist. Daher fahre ich – auch dank des Wetters- täglich meine Runde. UNd dieses vermaledeite Krafttraining mache ich natürlich auch weiterhin.Na, mit dem Fuß brauche ich wohl noch ein wenig Geduld (nicht gerade meine Stärke).Aber es wird schon ein wenig langweilig mit der Zeit.

Nachdenken und Perspektiven

Ich lese recht viel und schaue Fern und auch ein Mittagsschlaf gehört aktuell zu meinem Tagesablauf (daran könnte ich mich aber mal sowas von gewöhnen) und man hat natürlich viel Zeit um über dies und das nachzudenken. Nachdem ich mir in der Vorwoche schon mal eine „Denktag“ genommen habe (an dem blieb von morgens bis abends mal alles aus, Radio, TV, Handy, PC) habe ich am Anfang der Woche eine Entscheidung hinsichtlich meiner Arbeit getroffen. Über den Buschfunk habe ich erfahren, dass ein Kollege uns verlassen wird und sein Job wäre eine große Herausforderung für mich. Ich habe  also lang und intensiv darüber nachgedacht und jedes Für und Wider abgewogen und am Montag die Entscheidung getroffen, mich um diese Position zu bewerben. (Um was sich es sich genau handelt berichte ich, wenn es akut wird) Also habe ich kurzerhand meinen Chef angerufen und ihm mitgeteilt, dass ich interessiert bin. Er war zwar verwundert, dass ich schon über die freiwerdende Stelle Bescheid wusste und er meint auch, dass ich in meiner jetzigen Position sehr gut besetzt sei (Bildungsbereich), unterstützt das aber voll. Irgendwie erstaunlich, denn wir beiden haben nicht gerade das beste Verhältnis. Er hat ein persönliche Problem mit mir, kann mich aber nicht angreifen, da meine Arbeistleistungen (ohne das es nach Selbstlob klingen soll) stets gut, nein sogar sehr gut sind. Im vergangenen Jahr ist es zwischen uns dann auch eskaliert (er hat mit miesem Mobbing versucht mich mürbe zu machen- aber vergessen, dass ich a) nicht auf den Mund gefallen bin und b) in meiner 25jährigen Tätigkeit auch ein gutes Netzwerk aufgebaut habe, welches bis in die obertste Führungsetage reicht). Seit einem klärenden Gespräch zwischen ihm und mir im November gehen wir nun professionell aber distanzert miteinander um. Na jedenfalls weiß ich zwischenzeitlich, dass es einen weiteren Kollegen gibt, der an dieser Stelle interessiert ist und von daher warte ich nun ab, wie es sich entwickelt.

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An dieser Stelle möchte ich Euch auf einen Blog hinweisen. Meine liebe MFP Mitstreiterin Dana hat in dieser Woche angefangen, ebenfalls hier bei WordPress zu bloggen. Dana hat sich, seit sie alle ihre Pfunde losgeworden ist, dem Laufen verschrieben und kommplett darin vernarrt. Daher passt der Name des Blogs auch wie die Faust aufs Auge 😉  Also unbedingt einmal vorbeischauen und wenn er gefällt auch folgen. Laufvernarrte Danischka

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Hiobsbotschaft

Völlig unverblümt hat mir meine Nachbarin von unter mir, am Freitag erzählt, dass im Dezember ein weiterer Mieter einziehen wird. Nein, nicht ein Freund oder Verwandter, der in der großen Wohnung ein Zimmer nimmt, – sie ist schlichtweg SCHWANGER! Ein Kind, ein kleiner Mensch wird am Dezember im Haus sein und Schluß ist es mit herrlicher Ruhe. Sie hatte mir im letzten Jahr bereits angedeutet, das sie ja „mal“ Kinder haben wollen. Aber muss das so schenll sein? Da sehne ich mich doch nach Lieferzeiten für einen Trabbi aus Zeiten der ehemaligen DDR. Die Nachricht hat mich so getroffen, dass ich (was ich wirklich nur sehr selten mache, wenn ich nicht gerade im Süden im Urlaub bin) mir am hellichten Tag einen Jägermeister getrunken habe. Was im Nachgang keine so gute Idee war, denn ich tat dies auf nüchternem Magen in praller Sonne und war sofort dusselig im Kopf. Ich fürchte ich muss mir eine neue Wohnung suchen…

Freudige Nachrichten

Ich hatte ja ja bereits davon berichtet, dass wegen meiner Fußgeschichte und der damit verbundenen Bewgungseinschränkung, ich mein Kalorienziel auf „Gewicht halten“ gestellt habe. Das bedeutet, MFP sagt mir, ich kann dadurch derzeit rund 2800 kcal zu mir nehmen und zeigt mir dies in meinem Tagebuch natürlich auch an (bei einem Abnahmeziel von 1 Kg/Woche waren es nur rund 1700 kcal) . I.d.R. habe ich in den letzten Wochen -mit Naschereien- auch immer in diesem Bereich gelegen (meisten etwas darunter). Die Sportkalorien habe ich meistens „stehen lassen“. Ich muss für mich feststellen, dass die Anzeige von 2800 kcal einen positiven- psychologischen Effekt hat, es nimmt mir ein wenig im Kopf den „Druck“. Ich denke, ich werde dass nun auch zunächst so stehen lassen. Ich weiß, ja, dass ich (weit) unter dieser Kalorienzahl liegen muss, um weiterhin Pfunde abzuwerfen. In dieser Woche scheint es richtig gut gelaufen zu sein, denn meine Lieblingswaage habe mir heute morgen ein Minus von  2 Kg angezeigt. damit habe ich einen neuen Tiefststand erreicht und bin nun rund 33% meines Gewichtes losgeworden. Was soll ich sage: Ick froi mir weg! 🙂

Ich wünsche ein eine charmante Woche!

Bleibt gesund!

 

 

Kuchen gegen frieren, neue Nachbarn und tolle Vermieter

Irgendwie war es eine komische Woche. Ich kann gar nicht sagen warum – ich fand sie komisch. Erstmalig musste ich mich zu Sport durchringen, was ich in den letzten Monaten gar nicht mehr kannte. Habe den Schweinehund war immer überwunden und war nacher auch stets froh, das getan zu haben. Komisch. Vielleicht lag es ja daran, dass ich mir vorgenommen hatte, in dieser Woche vermehrt Krafttraining (Bodyweight) zu machen – und das ist mache ich ja grundsätzlich nicht soooo gern.

So wie der Sonntag mein Schwimmtag wurde, scheint der Feritag mein Lauftag zu werden. In aller Herrgottsfrühe, genau gesagt um 5 Uhr habe ich mich aufgemacht. Abgesehne davon, dass es recht frisch war, war es vor allem noch sehr dunkel. Da ich keine leuchtende Kleidung trage, bin ich mal fix zurück gegangen und habe mir eine Taschenlampe geschnappt. In erster Linie eigentlich, damit ich für andere sichtbar bin. Da ich jedoch hauptsächlich auf „einsamen“ Landstrassen und Waldwegen laufe, half sie mir jedoch vielmehr dabei, überhaupt den Weg zu finden und mancher Stolperfalle auszuweichen. Der Lauf tat wirklich gut und meinen Rhythmus 100 Schritte walken/100 Schritte joggen kann ich mittlerweile in 100 Schritte walken/120 Schritte joggen ausweiten. Es wird. Olympia – ich komme! 🙂

Ich finde, dass es mittlerweile abends richtig kalt ist. Das ist übrigens der erste wirkliche Negativpunkt, den mein Gewichtsverlust mitbrachte, ich friere sehr schnell. Ich kannte  frieren bisher eigentlich gar nicht, wenn ich gefroren habe, dann war ich krank. Nun ist es oftmals so, dass ich abends mit der Wolldecke sitze und denke: Ralf, das wird ein harter Winter! 😟 Na ich bestehe ja praktisch nur noch aus Haut und Knochen 😂😂😂 Damit es nicht überhand nimmt, habe ich mir die Tage einfach mal so zum Kaffee  ein Yes Torty gegönnt, die ich zufällig im Supermarkt entdeckt habe. Waren die nicht mal vom Markt genommen worden? Jedenfalls war es sehr lecker. 😁  

 
Ich hatte euch ja mal davon berichtet, dass in und an unserem Haus derzeit Bergbauschäden beseitigt werden und ich aufgrund der Bauarbeiten zeitweise allein im Haus war, weil alle anderen temporär ausquartiert wurden. Mittlerweile sind, außer meinen Vermietern, alle wieder hier (alle ist gut, es sind ja nur drei Parteien 😁) Allerdings wird rund ums Haus noch immer gebuddelt und gebaggert und was weiß ich. An wirkliche Ruhe ist noch nicht zu denken. Die Wohnung unter mir, die bislang per Durchbruch an das hintere Haus, in dem meine Vermieter wohnen, angebunden war, wurde nun wieder dort  „abgekoppelt “ und ist nun eine eigenständige Maisonette Wohnung, die jetzt erstmalig vermietet wird. Am letzten Mitwoch fand abends die Wohnungsbesichtigung der Interessenten statt. Da habe ich mich doch gleich mal dazugesellt um zu sehen, wer denn mein „Untermieter“ wird. 😁 Ich bin ja ein kommunikativer Mensch und habe die Leute gleich zugequatscht, einfach um ein bisserl was über sie zu erfahren. Neben der Marklerin war auch meine Vermieterin anwesend, mit der ich mich ausgezeichnet verstehe. Es waren  wirklich ein paar nette Leute dabei, jedoch bei einem Pärchen habe ich nur gedacht: Die auf keinen Fall!!! Selten so arrogante Menschen erlebt, wie diese beiden. Unter vier Augen habe ich meiner Vermieterin dann gesagt: “ Die will ich nicht! Die sind unnett“ Man hat als Nachbar doch wohl noch ein Mitspracherecht. 😉  Am Freitag klingelte meine Vermieterin dann am Abend bei mir und überbrachte mir zum einen diese Flasche Wein, als Entschuldigung für die Umstände und den Lärm in den letzten Wochen (das ist doch wohl meganett, oder?)

  
und zum anderen die gute Nachricht, dass sie sich nicht für das arrogante Pärchen, sondern für ein junges Pärchen (Mitte 20) entschieden haben. Beide kommen, genau wie ich aus Essen, das macht sie ja grundsätzlich schon sympathisch 😀. 

Der 15. des Monats ist vorbei und es war noch Geld auf dem Konto. Hallo? Was ist schief gelaufen? Das müsste aber mal fix geändert werden. Also ab in den Konsumtempel in Oberhausen und diesen Zustand sofort ändern. 😉

Ich habe Pullover gekauft, ich weiß gar nicht wenn ich zuletzt einen Pullover getragen habe. Irgendwann vor langer Zeit hatte ich mal einen an und habe mich im Spiegel entdeckt. 😱😱 Noch heute arbeitet mein Therapeut mit mir an den Folgen. 😁 Meine Ausbeute 

 
Na wie immer dann am heutigen Sonntagmorgen zum schwimmen (war heute gut drauf und bin erstmalig 70 Bahnen geschwommen) und dann wieder Stunde der Wahrheit auf der Waage. Nachdem ein MFP Mitstreiter am vergangenen Sonntag „gefressen hat, wie ein Scheundrescher“ und trotzdem einen grandiosen Abnahmeerfolg erzielt hat, war ich verführt, das auch auszuprobieren. 😊 Habe es mir aber schlussendlich geklemmt. 😇 (sorry André, musste erwähnt werden 😅). Ergebnis der Waage: ein Plus von 200g, was ich als +/- 0 definiere. Die Körperfettwaage sagte aber ein weiteres Plus von 2% Muskelmasse, was mich natürlich sehr freut.😀

Nach dem Frühstück habe ich mich, da die Sonne schien, noch für eine 30km Radrunde entschieden. Habe übrigens beim Radfahren das Hörbuch für mich entdeckt. Damit vergeht die Zeit wie im Flug. Das erste Buch, welches ich heute abgeschlossen habe, war von dem in meinen Augen großartigen HaPe Kerkeling „Der Junge muss an die frische Luft“. Ein sehr schönes Buch, in Teilen dachte ich, er erzählt meine Lebensgeschichte. 😊

Wünsche Euch den schönsten Sonntag dieser Woche!

Bleibt gesund! 

Blindes Vertrauen in die Nachbarschaft

Ich könnte mich kaputt lachen. Wie ich in einem anderen Blogbeitrag geschrieben habe, werden in unserem Haus derzeit Sanierungsarbeiten wegen Bergbauschäden durchgeführt. Daher wurden, außer mir, alle andern Bewohner für gewisse Zeit in anderen Wohnungen, Hotels und Häusern untergebracht. Meine Nachbarin von unten, eine ältere Frau, ist zwischenzeitlich wieder zurückgezogen. Nun haben wir hier bei uns, wie sicher bei vielen von Euch auch, ein Sammelsurium an Mülltonnen. Eine gelbe, eine blaue, eine braune und eine schwarze Tonne. Diese werden in unterschiedlichen Rhythmen geleert, die ich mir im Leben nicht merken kann. Normalerweise kümmert sich um das Rausstellen der Tonnen an den richtigen Leerungstagen stets meine Vermieterin -die Gute. Da sie aber derzeit auch nicht hier wohnt, muss ich das übernehmen. In der festen Überzeugung, dass heute die blauen Tonnen geleert werden, habe ich also unsere blaue Tonne am Abend nach vorne an die Strasse gezogen. Sämtliche Nachbarn im direkten Umfeld taten mir gleich, und karrten ebenfalls ihre Tonnen vor ihre Häuser.

Als ich am späten Nachmittag nach Hause kam und sah, dass die Tonne noch nicht geleert war, war ich schon etwas verwundert, denn eigentlich kommen die Herren der Stadtreinigung immer recht früh morgens. Meine Nachbarin von untern hat durch´s Fenster wohl mein verdutztes Gesicht gesehen und mich dann im Treppenhaus abgefangen um mir mitzuteilen, dass die blaue Tonne erst in der kommenden Woche geleert wird. Ich also die volle Tonne wieder zurück auf ihren Standplatz gezogen. Kaum bin ich oben, höre ich das Tonnenschieben der Nachbarn, die nun ebenfalls ihre Tonnen zurück hinter die Häuser holten. Mir zeigt das, dass niemand wirklich Ahnung hat, wann welche Tonne geleert wird und man sich nur blind auf die Nachbarschaft verlässt. Nun überlege ich mir, ob ich mir nicht einfach den Spaß mache und am Mittwoch, bevor ich fliege, die gelbe Tonne auf die Strasse stelle. Hier weiß ich zwar auch die Woche nicht, wann sie geholt wird, aber es ist stets ein Donnerstag, das weiß ich genau. 🙂IMG_1046Beim Dentisten hat sich heute ergeben, dass sich bei mir wohl eine Brücke gelöst hat. Dieses doofe Teil trage ich nun seit 15 Jahren, da sucht es sich zwei Tage vor meinem Urlaub aus, um sich zu lösen. Blödes Ding! Jedenfall muss diese nun einmal gänzlich runter. Da sich das andere Brückenende aber nun sowas von fest mit meinem Zahn verbunden hat, hat die Komplettentfernung heute Morgen nicht funktioniert. Dafür musste von einem Labor zunächst ein spezielles Instrument geordert werden. Also wurde ich für den Nachmittag erneut einbestellt. Als ich dann am Nachmittag wieder auf dem Stuhl saß und dieses martialische Folterinstrument gesehen habe, habe ich gesagt: Nicht mit dem Vatti! Jedenfalls nicht mehr vor dem Urlaub. Hier war meine Sorge zu groß, dass hier etwas schief läuft (und bei mir wird etwas schief laufen) und ich im Urlaub dann mit richtigen Schmerzen herumhänge. Ich ertrage also den aktuellen Schmerz nun bis in anderhalb Wochen und dann kann der Doc mir gerne den Kiefer zertrümmern. Den erhofften „Goldenen Zahn“ für meinen gefühlten 500.000. Besuch beim Zahnarzt habe ich dann leider doch nicht bekommen. 😦IMG_1048

Bleibt gesund!