Alles wird gut…

Irgendwie nicht mein Tag heute. Wie ich ja schon geschrieben hatte, hat mich am Wochenende Muskelkater vom Bodyweight Training heimgesucht. Nichtsdestotrotz bin ich aber gestern zunächst 1500m Schwimmen und anschließend noch 30 KM Radfahren gewesen. Erst habe ich gestern Abend erstmalig kräftige Wadenkrämpfe bekommen (obwohl ich gut mit Magnesium versorg bin) und heute geht gar nichts mehr 😟 Ich werde auch nun nach Feierabend jegliche Aktivitäten unterlassen, ich fürchte, ich werde nicht einmal meine 10000 Schritte erreichen. Aber das ist mir heute egal. Selbst das Wetter ist mir heute to much. Eigentlich bin ich ja ein Sonnenliebhaber und auch Temperaturen um Mitte 20 Grad finde ich grandios….aber heute …mmmh. Vielleicht ist es ja auch nur eine allgemeine Montagsunlust.
Ich halte es mit Frau Ruge: Alles wird gut! 😉

Muskeln, an Stellen wo ich sie nicht erwartet habe…

Samstag. Zunächst Frühstück bei Ma, die eine deftigen Erkältung erwischt hat und dann Frau Mutter mit Mineralwasserversorgen – also Kistenschleppen. Naja, ich mach es ja gern…manchmal.;-)

Später zunächst zu meinem Erdbeerdealer gefahren und frische Ware organisiert, um am Nachmittag dann den Vorratsschrank mit Marmelade weiter aufzufüllen. Erdbeerpreis extrem gesunken – also gleich mal 3kg zunächst eingeshoppt, dann eingekocht.

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Gestern habe ich erstmalig Krafttraining (Bodyweight + Hantelgedöns) nach einem festen Programm von Runtastic gemacht (bisher habe ich das ja immer „frei Schnauze“ absolviert). Es waren nur 30 Minuten und mir hat das gestern auch gut gefallen. Wird nun jeden 2. (spätestens 3.) Tag fortgesetzt. Heute Morgen ging es mir auch gut. Ahhhh, dachte somit der Ralf, mittlerweile bist Du trainiert und es gibt keinen Muskelkater mehr. Ja gearscht!! Am Nachmittag, nachdem ich noch eine Stunde mit dem Rad unterwegs war (wo mich ein wolkenbruchartiger Regenschauer auf freiem Feld erwischt hat – nicht schön!) und nachdem ich danach noch 30 Minuten Stepaerobic hinter mich gebracht habe, fing es an. Alles unterhalb des Bauchnabels tut weh. Ich spüre Muskeln, die müssen spontan über Nacht gewachsen sein, denn ich wusste nicht, dass ich sie habe. Jeden Schritt überlege ich mir momentan sehr genau und ich denke darüber nach, ob ich mir nicht von meiner Nachbarin (eine ältere Frau) den Rollator leihen soll. Aber sie wohnt eine Etage tiefer, die würde ich heute im Leben nicht mehr erreichen.

Jetzt werde ich meinen Sessel aufsuchen und dort ein wenig vor- mich- hin-sterben. Muss ja morgen früh zum Schwimmen wieder fit sein. 🙂

Arbeitszeitverkürzung und der Beistelltisch

Wie nicht anders zu erwarten war, quält mich heute ein tierische Muskelkater in den Oberschenkeln und ich glaube er hat seine Endausprägung noch nicht erreicht. 😦 Dank der Arbeitszeitverkürzung im öffentlichen Dienst, die vor Jahren mal beschlossen wurde, steht mir einmal im Jahr ein zusätzlicher freier Tag zu. Den hab eich mir heute gegönnt und somit das Wochenende verlängert. Bei dem Blick auf das Wetter war das für den heutigen Tag keine soooo kluge Entscheidung. 😦

Nachdem ich heute mehr oder weniger ausgeschlafen habe, habe ich mir ein Frühstück auswärts gegönnt. Eigentlich wollte ich noch ein wenig Shopping anhängen aber irgendwie war mir heute nicht danach (schon komisch für mich, ich muss krank sein 😉 ) Einzig im Möbelhaus einen neuen Beistelltisch habe ich auf dem Rückweg noch ergattert. Somit war also Beschäftigung für den Nachmittag gesichert. Bei mir dauert sowas ja in der Regel länger als bei anderen, da ich technisch nicht das begabteste Menschenkind bin. Und so war es natürlich auch. Der Tisch bestand aus genau 9 Einzelteilen und ca. 30 Schrauben. Ein normaler Mensch wäre mit dem Zusammenbau in 15 Minuten fertig gewesen. Aber ihr glaubt gar nicht, in welchen Variationen man diesen falsch zusammenbauen kann. Ich habe es herausgefunden 🙂 Nach etwa anderthalb Stunden und mehrmaligen wiederauseinandernehmen habe auch ich es dann geschafft. Gott sein Dank ist es nur ein Beistelltisch für neben das Bett. Wichtige Dinge würde ich darauf nicht stellen wollen. 🙂

Zeit fürs Mittagessen. Heute gab es den Salat, der eigentlich gestern auf dem Programm stand. Aber durch meine nicht geplante Bergauf-Tour gestern, war mir gestern zu Mittag mehr nach Kohlenhydraten. Somit konnte ich mir aber heute das Kochen sparen. Und es war muy lecker, wie wir Spanier sagen 🙂

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Da ich ja gestern noch meinen Kleiderschrank von allen Klamotten befreit habe, die mir mittlerweile zu groß sind (und das waren bis auf meine Schuhe so ziemlich alle 🙂 ) und die Säcke ja noch in meiner Diele den Weg versperrten, habe ich diese dann noch in den Keller geschleppt. Ich hätte sie natürlich gleich in einem Altkleidercontainer entsorgen können, aber sicher ist sicher. Ich habe beschlossen, dass sie nun für min. sechs Monate in den Keller kommen und wenn sie dann weiterhin nicht mehr passen – ab dafür.

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Danach noch eine kleine Sporteinheit – 30 Minuten Step-Aerobic (das lässt sich ja bei jedem Wetter machen) auch wenn die Oberschenkel kontinuierlich vor dem Kollaps standen. Aber, wer schön sein will, muss leiden 🙂

Den Nachmittag werde ich nun mit meiner Couch verbringen. Wir haben schon sehr lange nicht miteinander gekuschelt. Nicht das sie mir noch eines Tages fremd geht.

In diesem Sinne, bleibt gesund!

Freud und Leid an einem Sonntag

Hui, was für ein Tag. Nach dem sonntäglichen Schwimmen (es waren heute übrigens wieder 60 Bahnen) stand das wöchentliche Wiegen auf dem Programm. Und ja, ich habe es geschafft, die Waage lügt nicht (oder selten). Mit dem heutigen Tag habe ich 30,2 KG abgespeckt. Ein Feiertag für mich, ich freue mich weg. 🙂 Das erste Etappenziel ist somit erreicht.

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Nach einem Müslifrühstück habe ich mich dann noch aufs Rad gesetzt und wollte eigentlich nur eine kleine Runde drehen (also max. 15 KM). Da ich keine festen Strecken fahre, sondern immer der Nase nach und dort abbiege, wo ich denke das es nett zu fahren ist, bin ich heute an Orten gelandet, die ich nun gar nicht kannte. Irgendwann erreichte ich den Wesel-Datteln-Kanal und da ich weiß, das dieser an Hünxe vorbeikommt ( ein Ort, von wo aus ich die Strecke nach Hause einigermaßen kenne) bin ich diesen landschaftlich herrlichen Weg entlang des Kanals gefahren. Was mir nicht bewusst, war: Von dieser Radstrecke kommt man nicht so einfach zwischendurch wieder auf die Straße. Also fuhr ich und fuhr ich ohne auf Hünxe zu treffen, bis es mir zu bunt wurde und ich an einer Brücke, die dort hochführenden Treppen nutze,  um wieder auf eine Landstrasse zu landen. Die war mein Verhängnis, denn nun wusste ich nicht mehr wo ich war. 😦  Und wie ich schon einmal schrieb, habe ich null Orientierungssinn. Keine gute Ausgangsbasis, wenn man nach Gefühl weiterfahren will. Durch Waldlandschaften bin ich gefahren, in dem kein Mensch zu sehen war. Mal abgesehen von Gedanken wie „Was mache ich, wenn mir hier was passiert?“ Ich hätte nicht einmal jemanden dort hin lotsen können. Es wurde Minute um Minute einsamer. Bis ich plötzlich Waldhörner hörte, die das Halali anstimmten. Grandios Ralf, Du fährst gerade mitten durch eine Jagd und hast nicht einmal eine von diesem Neonwesten an. Vermutlich wirst Du nun von einem übereifrigen Jäger erschossen, der dich für einen Bären auf dem Fahrrad hält. (Ist doch möglich, aus dem Zirkus ausgebrochen oder so!)  Ich bin also dem Klang der Waldhörner entgegengefahren (weil an den Hörnern müssen ja Menschen hängen) immer in Bereitschaft, sobald ich jemanden sehe „Nicht schiessen!“ zu rufen. Die Jagd stellte sich dann aber als eine Goldene Hochzeit heraus, die im Garten eines völlig abgelegenen Waldhäuschen gefeiert wurde. Knapp dem Tode entrungen,  ließ ich mir von einem der Anwesenden den Weg Richtung Heimat erklären. Leider hatte ich wohl nicht mehr genügend Sauerstoff im Kopf, um mir alles zu merken. Was zur Folge hatte, dass ich irgendwann wieder falsch abgebogen bin. Und von dort an ging es stetig bergauf. 😦 Unglaublich wie viele „Berge“ es hier gibt. Meine Wasserration war zwischenzeitlich zu Ende und mir brannten, als ungeübter Bergaufradfahrer, die Oberschenkel wie Hölle. Als dann noch die ersten Regentropfen vom Himmel fielen, wusste ich, dass der liebe Gott mich nicht leiden kann. Das ich ihn in den nächsten Tagen mal in der Kirche besuchen gehe, kann er vergessen.

Irgendwann erblickte ich von weitem (von sehr weitem) die Kirchturmspitze bei uns im Dorf. Das ist ja ein Vorteil gegenüber der Stadt, dass man sehr weit gucken kann. Diese stets vor Augen habe ich dann noch einmal alles gegeben und bin dann von Regen und Schweiß durchnässt bei mir zuhause eingetroffen. Von der Strecke her waren es auch gerade mal knapp 40 KM (also eine Strecke die ich schon öfter gefahren bin) aber da gut 80% davon bergauf gingen, war ich fix und foxi. Schnell ein paar Nudeln gekocht (ich brauchte jetzt Kohlenhydrate), ein heisses Bad eingelassen und dieses erst verlassen, als die Finger schrumpelig wurden. Ich spüre schon jetzt, wie sich der Muskelkater vorbereitet um mir morgen einen fiesen Tag zu bereiten.

Aber…ich sage nur -30KG!! Da kann mir nichts den heutigen Tag versauen! 🙂

Bleibt gesund!

Braucht den Tag noch jemand, oder kann der weg?

Irgendwie ist heute ein mieser Tag. Auf der Arbeit läuft es gerade mal nicht so wirklich rund und da ich gestern mal wieder Krafttraining gemacht habe (was ich gestehen muss, ich immer vernachlässige) konnte ich heute vor Muskelkater kaum laufen. Ich nehme mir also mal wieder vor, das regelmäßiger zu machen. 
Als mir auf dem Heimweg vorhin auf der Autobahngegenspur dann auch noch der Konvoi mit den vielen weißen und schwarzen Leichenwagen, mit den Überresten der Opfer der Germanwings Katastrophe und der schwarze Bus mit den Angehörigen entgegenkam, war der Tag für mich ganz gelaufen. Sofort war diese furchtbare Katastrophe wieder so präsent. Bis heute für mich so unverständlich und es macht mich unsagbar traurig und wütend.😥

Bleibt gesund!