Besuch in Sachsen

In der vergangen Woche konnte ich endlich mein Geburtstagsgeschenk für Lars einlösen. Wir sind für drei Tage nach Sachsen gefahren, genau nach Leipzig und sind von dort dann am Dienstag zu einer Tagestour nach Dresden aufgebrochen. Von den furchtbaren Anschlägen, die noch am Montagabend in Dresden verübt wurden, haben wir überhaupt nichts mitbekommen.

Erster Stopp auf unserer Tour war der ehemalige Grenzkontrollpunkt Marienborn auf der A 2. Dieser ist zu einem mahnenden Museum geworden und auch wenn man sich dort mittlerweile frei bewegen kann, war es doch noch immer ein sehr bedrückendes Gefühl über die Anlage zu gehen. Ich kenne diesen Kontrollpunkt noch aus Zeiten, in denen er noch „in Betrieb“ war und fühlte mich auch schnell nach damals zurück versetzt.

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In Leipzig angekommen haben wir dann  schnell unser Hotel bezogen (welches leider ein Griff ins Klo war) und sind gleich in die Innensatdt, die fussläufig gut zu erreichen war. Leipzig ist eine tolle Stadt, die allein aufgrund der vielen Studenten, recht jung und voller Leben ist. Man glaubt es nicht, aber in all unserem Besichtigungswahn, haben wir tatsächlich vergessen, das Völkerschlachtdenmal aufzusuchen. Schade- aber vielleicht sind wir ja noch einmal dort.

Am Montagabend konnten wir dann den Leipzigbesuch damit verbinden, dass wir uns mit ein paar liebe Menschen aus der MFP Gruppe zum Essen zu treffen. (Brüller- die „Dickengruppe“ trifft sich stets zum Essen. Aber wir wissen ja jetzt, ws geht und was nicht)  Es war ein wunderbarer Abend, an dem wir viel gelacht und später bei Meike und Marko auf der Terrasse (wo der Abend ausklang) auch viel gefroren haben. Also fast alle haben gefroren. Es gibt Menschen, die sind da eindeutig härter im nehmen, nicht wahr-liebe Grit? 😉 Aber es war einfach nur schön.

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Am Dienstag sind wir dann, wie bereits geschrieben, nach Dresden aufgebrochen. Rund eine Stunde Fahrtzeit kann man für die tollen Eindrücke dort, gerne in Kauf nehmen. Rund um die Elbterrassen fühlt man sich, was die Architektur der Bauten angeht, in eine völlig andere Zeit versetzt. Jedes einzelne Gebäude dort war einfach wunderbar anzuschauen.

Nachdem wir uns einen Kaffee zu Freudenhauspreisen auf den Elbterrassen gegönnt haben (und dann lag bei dem Preis nicht einmal ein Keks dabei 🙂 ) sind wir rüber zur Frauenkirche. Als ich vor Jahren zuletzt in Dresden war, befand sie sich noch im Wiederaufbau.

Während Lars sich auf die Spitze der Frauenkirche aufgemacht hat (zu einem Unkostenbeitrag von acht EURO), habe ich mir fix die Frauenkirche von innen angeschaut. Auf´s Dach bin ich nicht mitgegangen, weil ich ja ein Problem mit Höhe habe. Den Innenraum konnte ich mir leider auch nicht sehr ausgiebig anschauen, da gerade eine Andacht beginnen sollte. Somit konnte ich nur ein schnelles Foto von der Tür her schiessen.

Den Nachmittag haben wir dann wieder in Leipzig verbracht und dort dann das zeitgeschichtliche Forum besucht. Dies war wohl sehr interessant, aber mir gefällt  das Haus der Geschichte in Bonn weitaus besser. Nach einem leckeren Abendessen und anschliessendem Bowlen (die Kalorioen wollten gleich wieder verbrannt werden) haben wir den Tag dan ausklingen lassen und sind am Mittwoch nach dem Frühstück dann wieder Richtung Heimat gefahren. Was ich mir von dort mitgebracht habe? Eine Erkältung- diese musste aber schenllstmöglich auskuriert werden, denn für Samstag war ja das MFP Treffen hier bei uns im Pott angesetzt. Und darauf habe ich mich ja schon wie blöde gefreut.

Am Samstag ist bereits der Großteil der MFP´ler angereist und wir haben uns zu einem Kaffee bei mir getroffen. Danach ging es dann auf die Bottroper Halde. Weil ich sie so mag und weil ich denke, die Aussicht über den Pott von dort oben sollten sie mal gesehen haben.


Ausserdem haben wir so gleich ein wenig Bewegung gehabt, denn- wie sollte es anders sein, am Abend stand natürlich wieder ein Essen an- und was für eins. Dafür wird  uns der Kaloriengott furchtbar strafen 😄

Nachdem Lars und ich dann Ines noch zum Bahnhof gebracht haben, die sich in der Nacht noch auf den Weg nach Hamm gemacht hat (wo sie zwischenzeitlich hoffentlich angekommen ist) sind wir dann nach Hause gefahren. Mit meiner Erkältung war ich, obwohl es ein wirklich wunderbarer Tag und Abend war, dann aber froh, unter die Decke schlüpfen und mich auskurieren zu können. Ich wurde von meinem persönlichen Krankenpfleger noch wunderbar umsorgt, wobei ich bei aufgebrühtem Ingwer nicht sicher bin, ob es nicht doch eine kleine Rache für irgendetwas war 🤔😂

Mein technisches Gewichtsanzeigeinstrument hat mir ein Minus von rund 0,5 KG angezeigt. Dies ist wieder kaum zu erklären, denn ich habe in der vergangen Woche nur recht wenig Sport betrieben. Ein- zwei kleine Runden mit dem Rad und das war es auch schon. Das Fitty fiel in dieser Woche komplett aus, weil a) wir bis Mittwoch unterwegs waren und b) ich Donnerstag und Freitag dann schon mit meiner Erkältung zu kämpfen hatte, die sich in der Nacht auch mit Fieber bemerkbar gemacht hat. Da wollte ich mir das Fitty wirklich nicht antun.

Ich werde nun den Sonntag und den Montag noch dafür nutzen, meine Erkältung zu pflegen um dann am Dienstag wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste MFP Treffen, welches vermutlich in Lübeck stattfinden wird.

Euch wünsche ich eine wunderbare Woche und

bleibt (oder werdet) gesund!

Nach dem Treffen ist vor dem Treffen

Nach dem wunderbaren, wenn für mich auch eingeschränkten, letzten Wochenende, bin ich am Montag wegen meines Fußes gleich zum Orthopäden. Dieser hat dann die Diagnose der Leipziger Klinik nocheinmal bestätigt. Entzündung meines rechten Sprunggelenkes. ☹️ Verursacht nicht durch Belastung, sondern durch Bakterien. Also wurde ich mit Medikamenten ausgestattet habe eine Bandage angepasst bekommen, die stark an orthopädische Stützstümpfe erinnert und genau so schwer anzuziehen ist und wurde gleich für zwei Wochen krank geschrieben. Mindestens drei Tage sollte ich den Fuß so wenig wie möglich belasten, hochlagern und kühlen. Über Nacht kamen dann die Stützstrümpfe runter und ein Salbenverband drauf. Das artete schon fast ist Stress aus. 😉


Hätte ich mich vor gut anderhalb Jahren noch weggefreut, drei Tage zum Nichtstun verdonnert zu werden und den Hintern nicht von der Coúch bewegen zu müssen, so hat mich das jetzt kirre gemacht. Allerdings habe wenigstens, mit den mir zur Verfügung stehenden häuslichen Mitteln, täglich ein wenig Krafttraining gemacht (Hanteln, Sit-Ups, Push-Ups) eben Übungen, die ich im Sitzen mit hochglagertem Bein verrichten konnte. Am Donnerstag bin ich dann erstmalig ein wenig spazieren gewesen und das tat so dermaßen gut. Wenn auch noch mit einer Krücke. Auch auf den Heimtrainer habe ich mich gewagt, dabei wird der Fuß ja nicht groß belastet.

Was mir gut gefallen hat war- für mich wurde eingekauft, gesaugt und das Bad gereinigt. Daran könnte ich mich gewöhnen, habe ja schon immer geahnt, dass ich mehr so der Typ für Personal bin.😂 Was ich besonders süß und nett fand, war meine mitte 70 jährige Nachbarin, die selber ohne Rollator kaum laufen kann. Sie hatte mitbekommen , dass ich am Montag eine Maschine Wäsche laufen hatte. Sie klingelte und fragte ob sie mir die Wäsche hochbringen und aufhängen soll. Ist das süß?

Das Wochenende in Leipzig scheint allen gut gefallen zu haben, jedenfalls ist mir nichts Gegenteiliges bekannt. Und was soll ich sagen, das nächste Treffen steht so gut wie fest. im Oktober soll es stattfinden und ich darf es ausrichten- sprich es wird im Ruhrpott stattfinden. Das freut mich natürlich sehr, nicht unbedingt, weil ich somit nicht reisen muss (das mache ich ja gerne und lerne meist neue Ecken kennen) sondern viel mehr, weil ich unseren wunderbaren Ruhrpott vortellen kann. Ich bin da ja ein kleiner Lokalpatriot.😊  Da es wieder ein komplettes Wochenende wird und wir uns nicht „nur“ zum Essen treffen, gehört ein kleines Rahmenprogramm dazu. Und da ich vermutlich nicht mit einem zufällig in Bottrop stattfindenden Spenden- oder Marathonlauf  dienen kann, habe ich mir für ein bisschen Bewegung schon etwas ausgedacht. Eine verrückte Idee spukt in meinem Kopf herum, ich will darüber aber noch nichts verraten, es muss noch ein wenig reifen und ausgebrütet werden.

Die erste Erdbeermarmelade wurde in dieser Woche auch gekocht. Diese stelle ich zur Erdbeerzeit (ich bin ja hier von Erdbeerfeldern umgeben) immer in großen Mengen her und zehre das ganze Jahr davon. 10-15 Kg Erdbeeren gehen da sicherlich drauf. Außerdem ist sie stets ein nettes Mitbringsel, wenn man eingeladen ist. 

Am Samstag wurde ich morgens gegen 5:30 Uhr etwas unsanft geweckt. Es rumste bei uns, dass das komplette Haus wackelte. Ansich ist das hier nicht ungewöhnlich, denn unter uns ist der Bergbau noch aktiv. Sprengungen finden da unten regelmäßig statt und diese bemerken wir auch hier oben (hat leider auch regelmäßig Schäden am und im Haus zur Folge, deren Reparaturen stets vom Bergbau getragen werden). An dieses Rumsen habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Am Samstag hat es mich jedoch – ich sage mal beeindruckt, denn es war außergewöhnlich stark und dauerte einige Sekunden an. Selbst meine Plissees wackelten noch nach. Ich habe dem ganzen keine weiter Bedeutung beigemessen und da ich nun eh wach war, bin ich auch aufgestanden und habe den Körper versucht mit reichlich starkem Kaffee zu starten. Am Abend erfuhr ich dann über das Radio, dass es sich nicht um eine Bergbausprengung gehandelt hat, sondern ein Erdbeben und heimgesucht hat. 😱 Ich bin sooooo froh, dass ich diese überlebt habe 😉😂

Ein wenig einkaufen stand noch auf dem Programm (vor allem den Wassereisvorrat auffüllen😉) aber auch Blumenerde wurde benötigt. Ich musste einige Zimmerpflanzen umtopfen. Meine aktuellen halten sich nun schon über ein Jahr, was für mich ein Rekord ist. Ich habe leider keinen grünen Daumen und bei mir wachsen Pflanzen gerne mal knusprig, weil ich das Gießen stets vergesse. ☹️ An diesem Exemplar geht es schon wieder los. Die knusprigen Stellen sind deutlich zu sehen. 

Nachmittags bin ich dann nach einer Woche mal wieder ins Fitty. Beim Krafttraining beanspruche ich den Fuß ja Cup hier nicht und die Beinpresse habe ich einfach weggelassen. Irgendwie fielen mir die meisten Übungen, nachdem ich jetzt ein paar Tage nicht da war, viel leichter. Bei den meisten Geräten könnte ich Gewicht drauflegen, wo ich noch letzte Woche stets dachte, ich befinde mich in finaler Sterbephase. Ich werde das beobachten, vielleicht brauche ich längere Pausen zwischen den Trainings, bislang bin ich ja jeden zweiten Tag gewesen.  

Der Gang auf die Waage heute, fiel mir besonders schwer.Neben dem Schlemmerwochenende in Leipzig habe ich ja nun eine Woche ohne viel Bewegung hinter mir. Somit habe ich ein furchtbares Ergebnis erwartet. Allerdings war es nur ein Plus von 700 g, welches die Waage mir präsentiert hat und damit kann ich sehr gut leben.

Bleibt gesund! 

 

Feinjustieriung vorgenommen

Nachdem ich seit letzter Woche nun amtlich und offiziell 50 KG leichter bin als es noch vor gut 15 Monaten war, habe ich mir die Zeit genommen und für mich diese Zeit ein wenig Revue passieren lassen.Im Leben hätte ich im Januar 2015 (als ich angefangen habe) nicht wirklich geglaubt, dass ich es bis hierhin schaffen werde. Mein erstes Ziel (welches im Laufe der Zeit immer wieder neu gestckt wurde) lag damals bei 20 kg. Und das fand ich damals schon hochgesteckt. Im Lauf der Monate habe ich aber gesehen, was ich leisten kann und das es mir gut tut. Heute sehe ich das anders und weiß ganz sicher, dass ich die letzten 15 KG auch noch schaffen werde. Allerdings will ich nicht sagen, dass diese 15 KG mein letztes Wort sind, nur der heutige Stand meiner persönlichen Zielformulierung.  Der Auslöser für den Beginn war ja (wie aufmerksame Leser wissen) mein Erlebnis auf dem Rückflug von Gran Canaria im Januar 2015. Wer es nicht weiß, kann es hier gerne nachlesen Runter mit den Pfunden

Das aus den Pfunden nun schon so viele Kilos wurden, liegt natürlich auch an meiner Disziplin, denn die habe ich wirklich in einm für mich bis dato unbekanntem Ausmaß an den Tag gelegt. 😐 Auch wenn es Ups and Downs gegeben hat (nicht nur beim Gewicht, auch in der Gemütslage oder gesundheitlich), war es im Großen und Ganzen doch ein stetiges bergab des Gewichtes. In diesem Jahr jedoch ging es langsamer voran und viele  Schwankungen konnte ich mir nicht erklären. Nun habe ich in meinen MFP Tagebüchern einfach mal ein wenig gestöbert und muss natürlich ehrlich sein, dass ich oftmals die „Kleinigkeiten“, die ich gegessen habe, gar nicht eingetragen habe. Und somit war schnell eine Erklärung da. Es ist ja eigentlich auch recht einfach- nimmst Du zu, hast Du zuviel gegessen. PUNKT!! Da können manche Leute sich das noch so schön reden und Ausreden suchen, es ist einfach Fakt. (Medikamenteneinnahmen wie z.B. Kortison, die zu Wassereinlagerungen führen, nehme ich natürlich hier aus). Bei Facebook hat kürzlich doch tatsächlich jemand gepostet, dass die Synchronisation zwischen MFP und dem Fitnesstracker nicht richtig funktioniert hat und sie deswegen zugenommen habe. 😵😅 Unglaublich, mit was für Ausreden die eigenen Unzulänglichkeiten erklärt/entschuldigt werden sollen. Es ist doch so einfach,- Du willst abnehmen? Dann iss weniger und beweg Dich. Auch ich musste das verdammt noch einmal lernen, habe es aber mittlerweile definitiv begriffen. Es ist NIE jemand anders Schuld daran ob Du dick bist oder bleibst. Auch Gründe wie „wir hatten einen runden Geburtstag“ oder „ich war auf einer Hochzeit“ oder „es war Weihnachten/Pfingsten/Ostern“ finde ich, sind kein Grund, von seinem Weg abzuweichen. Und wenn ich das mache (was natürlich jedem zusteht) muss ich mir über die  Konsequenzen im Klaren sein und sollte nachher nicht jammern. Ich stelle aber in vielen Beiträgen fest, dass solche Gründe gerne als Vorwand genommen werden um endlich mal wieder über die Stränge zu schlagen d das sofort mit irgendwas zu entschuldigen (habe ich ja auch gemacht, im Urlaub z.B. 😇). Kann man machen, ist dann aber Mist!😏

Ich möchte hier sicherlich nicht den „besserwissenden Klugscheisser“ geben (ein Titel, der mir kürzlich bei Facbeook verliehen wurde, weil ich in einem Post angemerkt habe, dass es den Hungermodus nicht gibt😎). Ich habe jedoch bei manchen Leuten den Eindruck gewonnen, dass sie das eigenständige Denken und Handeln komplett eingestellt oder auch noch nie ausprobiert haben. Bei manchen Fragen die (insbesondere in der MFP Facebokkgruppe gestellt werden) knalle ich einfach nur mit Schmackes meinen Kopf auf die Tischplatte und bete zum lieben Gott, er möge Hirn regnen lassen und den Bedürftigen den Schirm wegnehmen. 🙄


Sicherlich gebe ich gerne von meinen Erfahrungen mit dem Abnehmen weiter und auch den ein oder anderen Ratschlag (wobei ich hier ganz sicher kein Fachmann bin. Das was ich weiß, habe ich mir selber angelesen und/oder erlebt), aber grundsätzlich übernehme ich nicht das Denken und Handeln für andere Menschen. Manche Fragen dort erinnern mich immer ein wenig an alte BRAVO Zeiten. „Hallo Dr. Sommer, kann man vom küssen schwanger werden?“ 😅 Viele machen sich nicht im Ansatz die Mühe sich mit ihrem Körper und den Abläufen darin auch nur im Ansatz auseinanderzusetzen.

Dann ist mir aufgefallen, dass ich mich und meine Ziele in den letzten Wochen oftmals aus den Augen verloren habe. Zum einen habe ich bei MFP den (Be-)wertungen und Likes viel zu viel Bedeutung zukommen lassen und auch viel Zeit damit verbracht, sie zu verteilen. Letzteres oftmals, weil ich mich im Zugzwang sah, ein Like oder einen Kommentar abzugeben, weil ich selber einen bekommen habe. Das habe ich in den letzen Wochen rigoros geändert. Zum einen werden meine Sporteinheiten dort nicht mehr in den News veröffentlicht (ich mache das ja nicht für meine Mitstreiter sondern in erster Linie für mich!) und ich like es auch nicht mehr, wenn jemand am Ende des Tages sein Tagebuch erfolgreich (sprich „lag unter seinem/ihrem Kalorienziel) abgeschlossen hat oder auch nicht, wenn sich jemand x Tage angemeldet hat. Sehr wohl kommentiere und like ich aber noch Leistungen, wie gute Gewichtsabnahmen oder auch sportliche Leistungen, denn Lob und positive Bestärkungen sind wichtig. 👍 Und auch jemanden mal bei einem Tief zu unterstützen ist weiterhin für mich selbstverstndlich. Aber ich like nicht mehr um des likens Willen. Mein Schwerpunkt in der Nutzung von MFP bin aber nun wieder ich, mein dokumentiertes Essen und mein Sport. (Gesunder Egoismus)

Ich habe durch MFP in den letzten 15 Monaten viele Menschen mehr oder weniger kennenlernen dürfen. Dabei gab es, wie es im Leben eben ist, „solche“ und „solche“ 😉. Gott sein Dank überwiegt die Anzahl solcher, wo es mir wirklich eine Freude ist, sie zu kennen und der Kontakt geht bei einigen auch mittlerweile über MFP hinaus. Einige von ihnen  durfte ich schon persönlich kennenlernen und bei einigen steht das persönliche Kennenlernen in der nächsten Woche an, wo ja unsere Treffen in Leipzig stattfindet (worauf ich mich riesig freue). 👏👏👏 Und von denjenigen, die ich zu meinem engeren Kreis zähle, haben alle durchweg u.a. mit MFP grandiose Erfolge erzielt. Nicht nur in Hinblick auf das Gewicht auch was sportliche Leistungen angeht.Ich finde das einfach grandios! Allerdings wurde dies für mich in den letzten Monaten ein weiterer Stolperstein. Denn ich habe mich mehr und mehr auf deren Ziele ausgerichtet. Viele von ihnen haben das Laufen zu ihren Steckenpferden gemacht und ich wollte plötzlich dabei mithalten. Völlig bescheuert von mir, denn ich kann in dieser Klasse noch gar nicht mitspielen, weil ich für solche Leistungen einfach noch zu schwer bin. Auch das ist mir in den letzten Wochen erst wirklich klar geworden und somit habe ich meine Konzentration nun wieder auf das gerichtet, was ich leisten kann. Ich freue mich aber jedesmal, wenn ich von ihnen höre/lese, dass sie in diesem Bereich so grandiose Erfolge an den Tag legen. Wer weiß, vielleicht in einem Jahr bin ich auch so weit. Aber jetzt liegt mein Fokus noch woanders.

Dann war das Wetter in der letzten Woche ja wirlich ganz nach meinem Geschmack. ☀️☀️☀️ So kann es gerne weitergehen. Ich hatte ja schon recht früh meinen (Mini) Balkon bepflanzt und nun die Befürchtung, dass der Frost vor drei Wochen alles zunichte gemacht hat. Aber nein, es steht alles in voller Blüte und ist wunderbar bunt (ich bin ja ein großer Freund von diesen Petunien Typ „Carnival“, die bringen mit wenig Aufwand viel Farbe ins Spiel)


Seit Mitte der Woche befinde ich mich auch endlich wieder im „gebuchten“ Zustand, will sagen der nächste Granni Urlaub im August ist in trockenen Tüchern.So lange „ungebucht“ zu sein hat mich schon nervös gemacht, buche ich doch normalerweise immer sofort wenn ich zurückkomme den nächsten Aufenthalt dort.😎

Die Waage zeigte mir heute in der Früh ein Minus von  0,3 KG an, also in dieser Wocher kein großer Sprung.

Ich wünsche Euch ein herrliches und langes Wochenende und natürlich frohe Pfingsten!

Bleibt gesund

 

🎶🎶Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin🎶🎶

Ein wunderbar langes Wochenende stand bevor. Bereits Freitag hatte ich mir frei genommen um mich, gemeinsam mit meiner MFP Mitstreiterin Martina aus dem sonnigen Nordrhein-Westfalen auf dem Weg in die Bundeshauptstadt Berlin zu machen. Da ich ja somit recht viel sitzen würde, bin ich Freitag in aller herrgotts Frühe schon eine Stunde laufen gewesen. Dies zum einen um meinem Rücken was Gutes zu tun und zum anderen um meinen Schrittzähler zu füttern, der das ja in zusätzliche Kalorien umwandelt, die ich verfuttern kann. Eine gute Entscheidung, wie sich am Abend noch zeigen sollte. Pünktlich um neun ging es los und bereits unmittelbar nachdem wir auf der Autobahn waren – standen wir im Stau. 😟 Na herrlich, dachte ich mir, wenn das schon zu Beginn losgeht, werden wir bestenfalls pünktlich zum Treffen der MFP’ler um 19 Uhr eintreffen. Aber die Fahrt verlief für einen Freitag erstaunlich gut. Nur noch einmal etwas zähflüssig in einer Baustelle kurz vor Berlin – sonst freie Bahn. Zwei kurze Pausen haben wir eingeschoben, was meinem Rücken sehr entgegen kam.

In Berlin angekommen, habe ich zunächst Martina an ihrem Hotel abgesetzt und bin dann zu meinem weitergefahren, welches nur wenige Kilometer entfernt lag. Nun war ich ja im Gästehaus Pauline untergebracht, welches dem Paulinenkrankenhaus angeschlossen ist. Dies sind Apparments, die ursprünglich einmal für Angehörige von Patienten erbaut wurden, sich aber wirtschaftlich nicht rentiert haben. Also werden die Appartements heute an Berlinreisende vermietet. Rezeption ist die Information des Krankenhausen, Essensraum die Cafeteria des Krankenhauses aber sonst alles in einem eigenen Gebäude. Ich kann diese Hotel jedem wirklich empfehlen, der in Berlin eine Unterkunft sucht. Sehr große, saubere Zimmer, nett eingerichtet, eigene Küche, superfreundliche Mitarbeiter. Gästehaus Pauline Das ich bei Facebook postete, ich sei angekommen und den Link des Krankenhauses mit veröffentlichte, führte irgendwie zu, einem Missverständnis….komisch. 😂

Am Abend ging es dann zum MFP Treffen nach Moabit. In Berlin ist der öffentliche Personennahverkehr ja grandios organisiert, so dass mein Auto stehen blieb. Mittlerweile war auch Mitstreiterin Meike eingetroffen, die im gleichen Hotel wie Martina untergebracht war. Da die Bushaltestelle vor meinem Hotel lag, hatten wir verabredet, dass wir uns bei mir am Haupteingang des Krankenhauses treffen und dann losfahren. Spontan suchten sich die beiden Mädels dann aber ihren eigenen Haupteingang (was ein kleines Gartentörchen war), stellten sich davor und warteten, während ich natürlich am echten Haupteingang mir die Beine in den Bauch gestanden habe. 😶 Frauen… Na, wir haben jedenfalls zueinander gefunden und sind mit Bus, S- und U- Bahn dann auch in Moabit angekommen. Bereits auf dem Weg vom Untergrund ans  Tageslicht trafen wir auf zwei weitere MFPler, Eva und Grit. Himmel was ein Empfang, wildfremde Menschen lagen sich in den Armen und weinten  Tränen der Freude über das aufeinandertreffen. 👍😅  

Verabredet waren wir in Berlin im Zhous Five, einem asiatischen Restaurant. Ein Restaurant in einer Größe, dass man dort ohne Wartezeiten ganz Berlin versorgen könnte. Es hieß, dass 1000 Plätze vor Ort wären. Und trotz der Größe ging alles flott und die Auswahl an Essen war beeindruckend. Die Gruppe vergrößerte sich und es waren allesamt ganz tolle Menschen, die ich nun auch einmal live erleben durfte. Wir hatten einen wirklich wunderbaren Abend, bei dem viel gelacht wurde (sag noch mal einer, Menschen auf Diät seien mürrisch ) und sich natürlich über Erfahrungen mit MFP und dem Abnehmen berichtet wurde. Allesamt hatten grandiose Erfolge vorzuweisen und mir hat das einen erneuten Motivationsschub gegeben. Stephan, einer der Mitstreiter hat sogar sein endgültiges Ziel zwischenzeitlich erreicht, so dass er MFP nun verlassen wird. An dieser Stelle drücke ich noch einmal fest die Daumen und wünsche dir, dass es nun auch ohne loggen funktioniert! 👍👍👍

  
  
 
Dank des grandiosen öffentlichen Personennahverkehrs, der seinen Betrieb nicht um 20 Uhr einstellt, wie im Ruhrgebiet, haben wir uns dann ab späten Abend auf den Weg heim gemacht. Was nicht so grandios funktioniert hat, waren wir dusseligen Touristen, denn wir sind wohl in den richtigen Bus eingestiegen, aber leider in die falsche Richtung gefahren. 😳 

Der Samstag stand dann im Zeichen von Sightseeing. Zunächst habe ich mich Meike und Martina auf den Weg gemacht. Wie gute Touristen es machen, haben wir eine HopOn/HopOff Stadtrundfahrt gemacht. Diese ermöglicht es, an beliebigen Orten auszusteigen und im nächsten Bus wieder zuzusteigen. Da ich ja schon öfter in Berlin war und die klassischen Punkte bereits kannte, und vor allem weil meinem Rücken die viele Sitzerei nicht gut tat, habe ich mich am Brandenburger Tor von den anderen getrennt und bin zu Fuß quer durch die Stadt gerannt. 

   
   
 

Hackepeterboulette hört sich viel besser als als Frikadelle 😜👍

  
    
    
    
    
   
   
   

Am Sonntag war ich natürlich schon in ganz früh wach- wie immer. Also habe ich ich auf den Weg gemacht und bin gleich noch eine Stunde spazieren gewesen. Im Auto sollte ich ja später wieder lang genug sitzen. Allerdings habe ich die Rückfahrt in Rekordzeit geschafft. 3,5 Std. von Berlin nach Bottrop. Dank Schmerzmitteln, die ich morgens eingeworfen hatte, war auch keine Pause nötig. Und auch Martinas Blase schien gut im Training zu sein. 😉 Martina hat fast die ganze Fahrt geschlafen.

Zuhause angekommen, habe ich nur fix Klamotten gewechselt und bin gleich 45 Minuten joggen gegangen. Erstmalig im Hellen. 😎 Danach war ich wohl fix und fertig aber es tat sau gut. 

So schön das Wochende nun auch war, mir ist Berlin aber definitiv zu groß, zu laut,  zu hektisch. Da lobe ich mir doch mein Landleben. Aber zu Besuch komme ich gerne wieder 👍😄 Und da das Treffen mit den MFPlern nach Wiederholung schreit, ist das also auch gar nicht so unwahrscheinlich. Wobei wir das auch gerne in einer anderen Stadt veranstalten können, so kann man erneut ein ganzem Wochenede draus machen und nebenbei noch eine Stadt kennenlernen. Leipzig war heute bereits einmal Thema. Ich freu mich drauf. 

Nun eigentlich wäre ja Sonntag noch Wiegetag gewesen – aber ich habe mich nicht getraut 😏 Bis nächste Woche habe ich die Kalorien hoffentlich wieder abgearbeitet. 🙃

Wünsche euch allen noch einen schönen Restsonntag und einen grandiosen Start in die neue Woche.

Bleibt gesund!

Die große weiße Frau

Gestern war ich in der Heimat der weißen Dame. Ich wusste bis gestern nicht, dass es Düsseldorf ist. 😮 Dank übergroßer Reklametafeln wurde nun auch diese Wissenslücke bei mir geschlossen. 😏 Warum ich in Düsseldorf war und nicht wie angekündigt in Bonn, wo wir uns mit einer kleinen Gruppe von MyFitnessPal (MFP) ja eigentlich treffen wollten? Na, aus verschiedenen Gründen konnten doch nicht alle, die es vorhatten, an dem Treffen teilnehmen, so dass wir am Ende nur zu zweit waren. Und da Martina, eine von uns zweien, aus Düsseldorf kommt und ohne Auto ist, habe ich mich auf den Weg dorthin gemacht. Um im Rahmen unseres Planes schlemmen zu können, haben wir uns für das Steakhaus El Toro Grande entschieden. Eine gute Wahl! Wer in Düsseldorf einmal speisen möchte, dem kann ich dieses Restaurant nur wärmstens empfehlen. Neben hervorragendem Essen und einem sehr schönen Ambiente sind die Mitarbeiter dort ausgesprochen nett, freundlich und lustig ohne dabei aufdringlich zu sein. Hat mir sehr gut gefallen. Der Nachmittag mit meiner MFP Mitstreiterin Martina verging wie im Flug, beide hatten wir uns soviel zu erzählen (und nicht nur rund ums Thema MFP und abnehmen), dass wir gar nicht bemerkten, wie schnell die Zeit verging. Ich frage mich, wenn schon wir zwei uns soviel zu erzählen hatten, wie wäre das geendet, wenn noch mehr MFP‘ ler dort gewesen wären? Vermutlich würden wir noch jetzt dort sitzen. 😕

Leider wohnen wir ja alle in ganz Deutschland verstreut, so dass ein Treffen aller utopisch ist. Aber ich habe mir vorgenommen, dass ich einige weiter östlich wohnende (von mir aus gesehen) unbedingt auch einmal persönlich kennenlernen möchte. Also drohe ich mich den Berlinern schon mal an 😅 (Eva und André hier meine ich euch!) und evtl schafft es Ahrven ja auch bis dort. Ich werde das einfach mit einen Wochenendtrip nach Berlin verbinden. Jetzt habe ich vermutlich Panik bei den Dreien ausgelöst – da müssen sie durch! 😂😂

Zum Schluss noch die positiven Abnehmnews des Tages:. Meine Waage (was ja die beste, liebste, netteste, schönste, freundlichste Waage der Welt ist😁) hat mir heute nach dem Schwimmen ein Minus von 2,2 KG verkündet. Ick froi mir voll. 😀😀👏👏.

Da heute KKK Wetter ist (Kamin-Kekse-Kakao) werde ich es mir nach einem gemütlichen Spaziergang heute auf der Couch bequem machen. 

Bleibt gesund!

Jetzt kommen Gesichter ins Spiel

Ich nutze ja MyFitness Pal (MFP) um meinen Körper in den Bereich eines normalen Gewichts zu bringen und all das Futter, welches ich in mich hineinschaufle unter Kontrolle zu bringen. Ich bin mit der App, die mich in den letzten Monaten wirklich grandios unterstützt hat, ja wirklich mehr als zufrieden und empfehle diesen Weg zur Gewichtsreduktion und/oder Ernährungsumstellung auch gerne und mit voller Überzeugung weiter. Im Laufe der Monate habe ich durch MFP mehr und mehr Leute kennengelernt, die sich gegenseitig unterstützen, helfen, beraten, motivieren oder auch mal in den Arsch treten. Dies aber nie mit einem erhobenen Zeigefinger, sondern stets freundschaftlich. So tauschen wir uns innerhalb der App oder auch in einer Facebookgruppe rege aus. Und nun, am kommenden Samstag haben wir ein Livetreffen in Bonn ins Leben gerufen. Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt, nun auch die Gesichter und die Menschen hinter den Namen persönlich kennenzulernen.

Werde also morgen mal ein nettes Blüschen und Beinkleid rauslegen und die Pumps auf Vordermann bringen. Man will ja einen netten Eindruck machen 😂😂

Jetzt geht es runter mit den Pfunden…

Ich bin nun 45 Jahre alt und war – soweit ich denken kann-  noch nie wirklich schlank. An sich hat mich das nie gestört, denn ich hatte nie ernste Probleme (und habe sie auch bis heute nicht). Natürlich hat es mich hier und da geärgert, dass ich nicht die Klamotten tragen konnte, die ich wollte, aber so lange es etwas einigermaßen flott aussehendes gab, ging es ja.

In den letzten Jahren habe ich (ohne es wirklich wahrzunehmen), mir mehr und mehr Pfunde angefuttert. Und dann kam der 08.01.2015. Der Tag an dem ich aus dem letzten Gran Canaria Urlaub zurückgeflogen bin. Ich steige in den Flieger ein (wo ich schon immer einen XL Seat gebucht habe, nicht nur wegen meiner Körperfülle, sondern auch wegen meiner Größe – mit 1,90 m sitzt man dort einfach besser), suche meinen Platz auf, verstaute mein Bordgepäck, nehme meinen Platz ein und dann passiert es…….der Gurt lässt sich nur noch mit aller größter Anstrengung und unter Einquetschung sämtlicher angefressener Polster „so eben“ schliessen. Ich habe gedacht, mein Herz bleibt stehen. Mir war die Situation, die eine der Stewardösen natürlich mitbekommen hat, so dermaßen unangenehm, dass ich mir nur noch ein Loch herbeigesehnt habe, in das ich hätte verschwinden können. Als dann diese fliegende Servierzofe auch noch mit einer Gurtverlängerung angerannt kam, hätte ich vor Scharm sterben können.

Das war der für mich längste Rückflug von den Kanaren, den ich bisher hatte (und ich fliege dort schon seit nun mehr 20 Jahren hin). In diesen vier Stunden Rückflug waren meine Gedanken ungefähr diese…

  1. Typisch Condor, die verwenden hier extra kleine Gurte
  2. Oh, ein Konstruktionsfehler beim Tisch (denn der passte nicht über meinen Bauch)
  3. ..vielleicht habe ich im Urlaub ja soviel zugenommen?
  4. …eigentlich bin ich ja schon ganz schön umfangreich
  5. ..ich bin zu fett

Das ich auf dem Flug nichts mehr gegessen habe, kann man sich vielleicht denken. Ich war wirklich satt und hatte den Kaffee auf (und das sollte bei mir etwas heissen).

Zuhause angekommen bin ich (nach Jahren!!) sofort auf die Waage gestiefelt. Dieses, wie ich zunächst annahm, defekte Ding, hat doch dann die Frechheit besessen und mir ohne Vorwarnung oder ein nettes Wort, 159,6 KG an den Kopf zu werfen! Ich dachte ich kriege nen Schlaganfall!

Das war aber der Moment, wo der Entschluss gefasst wurde: Jetzt geht es runter mit den Pfunden!

Na der Entschluss war gefasst, aber wie das Ganze angehen, wo ich doch so gerne esse und nasche? Am 10.01.2015 habe ich mir abends ein Fläschchen Wein aufgemacht (es wurden dann sogar zwei 🙂 ) und wären mit jedem Glas meine Stimmung stieg, festigte sich auch den Entschluss, eine Diät zu beginnen – gleich nach dem Wochenende. Und was soll ich sagen, seit dem 12.01.15 setze ich das nun konsequent um.

Angefangen habe ich damit, dass ich mir ein paar Nordicwalking Stöcke bestellt habe. Da ich in den letzten Jahren ja ein wirklicher Bewegungslegastheniker war, wollte ich mit etwas „leichtem“ anfangen. Gesagt-getan. Die Stöcke trafen ein und ich bin einige Kilometer von meinem Wohnort weggefahren und habe mir eine Laufstrecke gesucht. (Ich würde mich ja niemals mit den Stöcken irgendwo sehen lassen, wo man mich kennt 🙂 – bis heute übrigens nicht!). Dort bin ich dann losmarschiert. Als ich nach 10 Minuten endlich einen Lauf-Stöcke-Rhythmus gefunden hatte, war ich glücklich. Als mich dann jedoch eine Nordicwalking Gruppe (alles Rentner – aber offensichtlich NW Profis) überholt hat, musste ich feststellen, dass das, was ich da mit den Stöcken betreibe, wohl eher einem Tambourmajor glich als NW. Ich also mein Tempo etwas erhöht um an der Gruppe dranzubleiben und durch Gucken zu lernen. Nach 50 Metern war ich dermaßen ausser Atem, dass ich das Mithalten mit dieser Gruppe schnell wieder aufgab. Ich lief also in meinem Tempo weiter (wobei Tempo ist das falsche Wort, noch langsamer und ich hätte gestanden). Die erste Strecke, die ich lief war höchstens 2 km und ich war danach fix und alle. Aber was ich nicht war – entmutigt. Jeden Tag bin ich im Januar wieder losgezogen und merkte, dass es von mal zu mal besser ging.

Zwischenzeitlich habe ich meine sportlichen Aktivitäten erweitert und gehe im Wechsel Radfahren, Schwimmen, mache Step-Aerobic und Krafttraining und ich laufe jeden Tag min. solange, bis ich 10000 Schritte erreicht habe (da ich einen Schreibtischjob habe, ist am Tag während der Arbeit nicht viel Bewegung möglich)

Irgendwann bin ich auf die App von My Fitness Pal gestoßen. Diese hilft mir seither meine Ernährung besser im Auge zu behalten. Gekoppelt mit einem Fitnessarmband, welches meine Bewegungen aufzeichnet und auch einen entsprechenden Kalorienbedarf errechnet, bin ich damit nun auf einem richtig guten Weg. Seit dem 12.01.15 habe ich bis heute (15.05.15) bereits knapp 24 KG abgenommen und das ohne auch nur einen Tag das Gefühl zu haben, dass ich hungern muss.

Was mich am meisten erstaunt/verwundert ist, dass ich, der bis zum Jahresanfang sich niemals hätte vorstellen können, Sport zu machen, mittlerweile kirre werde, wenn ich mich nicht bewegen kann. Ich hoffe, dass dies anhält, denn mir geht es richtig gut damit. 🙂

Ich gehe einmal in der Woche auf die Waage und durfte bisher (fast) immer gute Erfolge erzielen. Dass sind schon richtig tolle Momente. Und dieses Glücksgefühl, als ich mir Klamotten zugelegt habe (ja musste) die um einige Größen kleiner waren als die bisherigen, kann man nicht in Worte fassen. 🙂

To be continued…