Mögliche Veränderungen

Nun bin ich schon die dritte Woche zuhause. Auch wenn es mit meinem Fuß von Tag zu Ta besser wird, gibt es noch ein-zwei Bewegungen die noch immer mit Schmerz verbunden sind. Das macht sich vor allem beim Laufen auf unebenen Böden bemerkbar. Was gut geht ist Radfahren, hier steht der Fuß fest auf dem Pedal und wird nur in der Ebene bewegt, die schmerzfrei ist. Daher fahre ich – auch dank des Wetters- täglich meine Runde. UNd dieses vermaledeite Krafttraining mache ich natürlich auch weiterhin.Na, mit dem Fuß brauche ich wohl noch ein wenig Geduld (nicht gerade meine Stärke).Aber es wird schon ein wenig langweilig mit der Zeit.

Nachdenken und Perspektiven

Ich lese recht viel und schaue Fern und auch ein Mittagsschlaf gehört aktuell zu meinem Tagesablauf (daran könnte ich mich aber mal sowas von gewöhnen) und man hat natürlich viel Zeit um über dies und das nachzudenken. Nachdem ich mir in der Vorwoche schon mal eine „Denktag“ genommen habe (an dem blieb von morgens bis abends mal alles aus, Radio, TV, Handy, PC) habe ich am Anfang der Woche eine Entscheidung hinsichtlich meiner Arbeit getroffen. Über den Buschfunk habe ich erfahren, dass ein Kollege uns verlassen wird und sein Job wäre eine große Herausforderung für mich. Ich habe  also lang und intensiv darüber nachgedacht und jedes Für und Wider abgewogen und am Montag die Entscheidung getroffen, mich um diese Position zu bewerben. (Um was sich es sich genau handelt berichte ich, wenn es akut wird) Also habe ich kurzerhand meinen Chef angerufen und ihm mitgeteilt, dass ich interessiert bin. Er war zwar verwundert, dass ich schon über die freiwerdende Stelle Bescheid wusste und er meint auch, dass ich in meiner jetzigen Position sehr gut besetzt sei (Bildungsbereich), unterstützt das aber voll. Irgendwie erstaunlich, denn wir beiden haben nicht gerade das beste Verhältnis. Er hat ein persönliche Problem mit mir, kann mich aber nicht angreifen, da meine Arbeistleistungen (ohne das es nach Selbstlob klingen soll) stets gut, nein sogar sehr gut sind. Im vergangenen Jahr ist es zwischen uns dann auch eskaliert (er hat mit miesem Mobbing versucht mich mürbe zu machen- aber vergessen, dass ich a) nicht auf den Mund gefallen bin und b) in meiner 25jährigen Tätigkeit auch ein gutes Netzwerk aufgebaut habe, welches bis in die obertste Führungsetage reicht). Seit einem klärenden Gespräch zwischen ihm und mir im November gehen wir nun professionell aber distanzert miteinander um. Na jedenfalls weiß ich zwischenzeitlich, dass es einen weiteren Kollegen gibt, der an dieser Stelle interessiert ist und von daher warte ich nun ab, wie es sich entwickelt.

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An dieser Stelle möchte ich Euch auf einen Blog hinweisen. Meine liebe MFP Mitstreiterin Dana hat in dieser Woche angefangen, ebenfalls hier bei WordPress zu bloggen. Dana hat sich, seit sie alle ihre Pfunde losgeworden ist, dem Laufen verschrieben und kommplett darin vernarrt. Daher passt der Name des Blogs auch wie die Faust aufs Auge 😉  Also unbedingt einmal vorbeischauen und wenn er gefällt auch folgen. Laufvernarrte Danischka

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Hiobsbotschaft

Völlig unverblümt hat mir meine Nachbarin von unter mir, am Freitag erzählt, dass im Dezember ein weiterer Mieter einziehen wird. Nein, nicht ein Freund oder Verwandter, der in der großen Wohnung ein Zimmer nimmt, – sie ist schlichtweg SCHWANGER! Ein Kind, ein kleiner Mensch wird am Dezember im Haus sein und Schluß ist es mit herrlicher Ruhe. Sie hatte mir im letzten Jahr bereits angedeutet, das sie ja „mal“ Kinder haben wollen. Aber muss das so schenll sein? Da sehne ich mich doch nach Lieferzeiten für einen Trabbi aus Zeiten der ehemaligen DDR. Die Nachricht hat mich so getroffen, dass ich (was ich wirklich nur sehr selten mache, wenn ich nicht gerade im Süden im Urlaub bin) mir am hellichten Tag einen Jägermeister getrunken habe. Was im Nachgang keine so gute Idee war, denn ich tat dies auf nüchternem Magen in praller Sonne und war sofort dusselig im Kopf. Ich fürchte ich muss mir eine neue Wohnung suchen…

Freudige Nachrichten

Ich hatte ja ja bereits davon berichtet, dass wegen meiner Fußgeschichte und der damit verbundenen Bewgungseinschränkung, ich mein Kalorienziel auf „Gewicht halten“ gestellt habe. Das bedeutet, MFP sagt mir, ich kann dadurch derzeit rund 2800 kcal zu mir nehmen und zeigt mir dies in meinem Tagebuch natürlich auch an (bei einem Abnahmeziel von 1 Kg/Woche waren es nur rund 1700 kcal) . I.d.R. habe ich in den letzten Wochen -mit Naschereien- auch immer in diesem Bereich gelegen (meisten etwas darunter). Die Sportkalorien habe ich meistens „stehen lassen“. Ich muss für mich feststellen, dass die Anzeige von 2800 kcal einen positiven- psychologischen Effekt hat, es nimmt mir ein wenig im Kopf den „Druck“. Ich denke, ich werde dass nun auch zunächst so stehen lassen. Ich weiß, ja, dass ich (weit) unter dieser Kalorienzahl liegen muss, um weiterhin Pfunde abzuwerfen. In dieser Woche scheint es richtig gut gelaufen zu sein, denn meine Lieblingswaage habe mir heute morgen ein Minus von  2 Kg angezeigt. damit habe ich einen neuen Tiefststand erreicht und bin nun rund 33% meines Gewichtes losgeworden. Was soll ich sage: Ick froi mir weg! 🙂

Ich wünsche ein eine charmante Woche!

Bleibt gesund!

 

 

Feinjustieriung vorgenommen

Nachdem ich seit letzter Woche nun amtlich und offiziell 50 KG leichter bin als es noch vor gut 15 Monaten war, habe ich mir die Zeit genommen und für mich diese Zeit ein wenig Revue passieren lassen.Im Leben hätte ich im Januar 2015 (als ich angefangen habe) nicht wirklich geglaubt, dass ich es bis hierhin schaffen werde. Mein erstes Ziel (welches im Laufe der Zeit immer wieder neu gestckt wurde) lag damals bei 20 kg. Und das fand ich damals schon hochgesteckt. Im Lauf der Monate habe ich aber gesehen, was ich leisten kann und das es mir gut tut. Heute sehe ich das anders und weiß ganz sicher, dass ich die letzten 15 KG auch noch schaffen werde. Allerdings will ich nicht sagen, dass diese 15 KG mein letztes Wort sind, nur der heutige Stand meiner persönlichen Zielformulierung.  Der Auslöser für den Beginn war ja (wie aufmerksame Leser wissen) mein Erlebnis auf dem Rückflug von Gran Canaria im Januar 2015. Wer es nicht weiß, kann es hier gerne nachlesen Runter mit den Pfunden

Das aus den Pfunden nun schon so viele Kilos wurden, liegt natürlich auch an meiner Disziplin, denn die habe ich wirklich in einm für mich bis dato unbekanntem Ausmaß an den Tag gelegt. 😐 Auch wenn es Ups and Downs gegeben hat (nicht nur beim Gewicht, auch in der Gemütslage oder gesundheitlich), war es im Großen und Ganzen doch ein stetiges bergab des Gewichtes. In diesem Jahr jedoch ging es langsamer voran und viele  Schwankungen konnte ich mir nicht erklären. Nun habe ich in meinen MFP Tagebüchern einfach mal ein wenig gestöbert und muss natürlich ehrlich sein, dass ich oftmals die „Kleinigkeiten“, die ich gegessen habe, gar nicht eingetragen habe. Und somit war schnell eine Erklärung da. Es ist ja eigentlich auch recht einfach- nimmst Du zu, hast Du zuviel gegessen. PUNKT!! Da können manche Leute sich das noch so schön reden und Ausreden suchen, es ist einfach Fakt. (Medikamenteneinnahmen wie z.B. Kortison, die zu Wassereinlagerungen führen, nehme ich natürlich hier aus). Bei Facebook hat kürzlich doch tatsächlich jemand gepostet, dass die Synchronisation zwischen MFP und dem Fitnesstracker nicht richtig funktioniert hat und sie deswegen zugenommen habe. 😵😅 Unglaublich, mit was für Ausreden die eigenen Unzulänglichkeiten erklärt/entschuldigt werden sollen. Es ist doch so einfach,- Du willst abnehmen? Dann iss weniger und beweg Dich. Auch ich musste das verdammt noch einmal lernen, habe es aber mittlerweile definitiv begriffen. Es ist NIE jemand anders Schuld daran ob Du dick bist oder bleibst. Auch Gründe wie „wir hatten einen runden Geburtstag“ oder „ich war auf einer Hochzeit“ oder „es war Weihnachten/Pfingsten/Ostern“ finde ich, sind kein Grund, von seinem Weg abzuweichen. Und wenn ich das mache (was natürlich jedem zusteht) muss ich mir über die  Konsequenzen im Klaren sein und sollte nachher nicht jammern. Ich stelle aber in vielen Beiträgen fest, dass solche Gründe gerne als Vorwand genommen werden um endlich mal wieder über die Stränge zu schlagen d das sofort mit irgendwas zu entschuldigen (habe ich ja auch gemacht, im Urlaub z.B. 😇). Kann man machen, ist dann aber Mist!😏

Ich möchte hier sicherlich nicht den „besserwissenden Klugscheisser“ geben (ein Titel, der mir kürzlich bei Facbeook verliehen wurde, weil ich in einem Post angemerkt habe, dass es den Hungermodus nicht gibt😎). Ich habe jedoch bei manchen Leuten den Eindruck gewonnen, dass sie das eigenständige Denken und Handeln komplett eingestellt oder auch noch nie ausprobiert haben. Bei manchen Fragen die (insbesondere in der MFP Facebokkgruppe gestellt werden) knalle ich einfach nur mit Schmackes meinen Kopf auf die Tischplatte und bete zum lieben Gott, er möge Hirn regnen lassen und den Bedürftigen den Schirm wegnehmen. 🙄


Sicherlich gebe ich gerne von meinen Erfahrungen mit dem Abnehmen weiter und auch den ein oder anderen Ratschlag (wobei ich hier ganz sicher kein Fachmann bin. Das was ich weiß, habe ich mir selber angelesen und/oder erlebt), aber grundsätzlich übernehme ich nicht das Denken und Handeln für andere Menschen. Manche Fragen dort erinnern mich immer ein wenig an alte BRAVO Zeiten. „Hallo Dr. Sommer, kann man vom küssen schwanger werden?“ 😅 Viele machen sich nicht im Ansatz die Mühe sich mit ihrem Körper und den Abläufen darin auch nur im Ansatz auseinanderzusetzen.

Dann ist mir aufgefallen, dass ich mich und meine Ziele in den letzten Wochen oftmals aus den Augen verloren habe. Zum einen habe ich bei MFP den (Be-)wertungen und Likes viel zu viel Bedeutung zukommen lassen und auch viel Zeit damit verbracht, sie zu verteilen. Letzteres oftmals, weil ich mich im Zugzwang sah, ein Like oder einen Kommentar abzugeben, weil ich selber einen bekommen habe. Das habe ich in den letzen Wochen rigoros geändert. Zum einen werden meine Sporteinheiten dort nicht mehr in den News veröffentlicht (ich mache das ja nicht für meine Mitstreiter sondern in erster Linie für mich!) und ich like es auch nicht mehr, wenn jemand am Ende des Tages sein Tagebuch erfolgreich (sprich „lag unter seinem/ihrem Kalorienziel) abgeschlossen hat oder auch nicht, wenn sich jemand x Tage angemeldet hat. Sehr wohl kommentiere und like ich aber noch Leistungen, wie gute Gewichtsabnahmen oder auch sportliche Leistungen, denn Lob und positive Bestärkungen sind wichtig. 👍 Und auch jemanden mal bei einem Tief zu unterstützen ist weiterhin für mich selbstverstndlich. Aber ich like nicht mehr um des likens Willen. Mein Schwerpunkt in der Nutzung von MFP bin aber nun wieder ich, mein dokumentiertes Essen und mein Sport. (Gesunder Egoismus)

Ich habe durch MFP in den letzten 15 Monaten viele Menschen mehr oder weniger kennenlernen dürfen. Dabei gab es, wie es im Leben eben ist, „solche“ und „solche“ 😉. Gott sein Dank überwiegt die Anzahl solcher, wo es mir wirklich eine Freude ist, sie zu kennen und der Kontakt geht bei einigen auch mittlerweile über MFP hinaus. Einige von ihnen  durfte ich schon persönlich kennenlernen und bei einigen steht das persönliche Kennenlernen in der nächsten Woche an, wo ja unsere Treffen in Leipzig stattfindet (worauf ich mich riesig freue). 👏👏👏 Und von denjenigen, die ich zu meinem engeren Kreis zähle, haben alle durchweg u.a. mit MFP grandiose Erfolge erzielt. Nicht nur in Hinblick auf das Gewicht auch was sportliche Leistungen angeht.Ich finde das einfach grandios! Allerdings wurde dies für mich in den letzten Monaten ein weiterer Stolperstein. Denn ich habe mich mehr und mehr auf deren Ziele ausgerichtet. Viele von ihnen haben das Laufen zu ihren Steckenpferden gemacht und ich wollte plötzlich dabei mithalten. Völlig bescheuert von mir, denn ich kann in dieser Klasse noch gar nicht mitspielen, weil ich für solche Leistungen einfach noch zu schwer bin. Auch das ist mir in den letzten Wochen erst wirklich klar geworden und somit habe ich meine Konzentration nun wieder auf das gerichtet, was ich leisten kann. Ich freue mich aber jedesmal, wenn ich von ihnen höre/lese, dass sie in diesem Bereich so grandiose Erfolge an den Tag legen. Wer weiß, vielleicht in einem Jahr bin ich auch so weit. Aber jetzt liegt mein Fokus noch woanders.

Dann war das Wetter in der letzten Woche ja wirlich ganz nach meinem Geschmack. ☀️☀️☀️ So kann es gerne weitergehen. Ich hatte ja schon recht früh meinen (Mini) Balkon bepflanzt und nun die Befürchtung, dass der Frost vor drei Wochen alles zunichte gemacht hat. Aber nein, es steht alles in voller Blüte und ist wunderbar bunt (ich bin ja ein großer Freund von diesen Petunien Typ „Carnival“, die bringen mit wenig Aufwand viel Farbe ins Spiel)


Seit Mitte der Woche befinde ich mich auch endlich wieder im „gebuchten“ Zustand, will sagen der nächste Granni Urlaub im August ist in trockenen Tüchern.So lange „ungebucht“ zu sein hat mich schon nervös gemacht, buche ich doch normalerweise immer sofort wenn ich zurückkomme den nächsten Aufenthalt dort.😎

Die Waage zeigte mir heute in der Früh ein Minus von  0,3 KG an, also in dieser Wocher kein großer Sprung.

Ich wünsche Euch ein herrliches und langes Wochenende und natürlich frohe Pfingsten!

Bleibt gesund

 

Krafttraining muss man mögen …

Nachdem ich den Ostermontag praktisch nur auf der Couch verbracht habe (abgesehn von einem kleinen Spaziergang, vorbei am Kühlschrank und dem Sessel), weil das Wetter es nicht im Ansatz zugelassen hat, das Haus zu verlassen, habe ich mich Dienstag richtig aufs Fitty gefreut. Allein schon weil ich ja an dem Tag in den, für mich neuen, Kraftzirkel eingewiesen und die Geräte auf mich eingestellt werden sollten.  Für 15 Uhr war der Termin angesetzt und ich sollte zur Einweisung bereits warm sein. Gesagt – getan. Eigentlich laufe ich mich ja auf dem Band warm, gehe dann zum Krafttraining über und beende mein Training entweder mit Radfahren oder auf dem Crosstrainer. Da ich aber stets nach dem Laufband schon einmal Wäschewechsel bereit wäre- weil durchgeschwitzt, habe ich mich diesmal für flottes Walken auf dem Band und im Anschluss den Crosstrainer entschieden. Damit sollte ich warm genug und nicht ganz so verschwitz sein. Soweit meine Theorie- in der Praxis war ich zwar nach dem Walken nur „nebelfeucht“ aber nach dem Crosstrainer wie gewohnt klatschnass.

Egal, musste ich eben durch. Der Kraftzirkel besteht aus acht Geräten, die jeweils für eine halbe Minute bei voller Power bedient werden sollen. Dazwischen jeweils 30 Sek Pause und dann min. zwei Durchgänge. Die Beinpresse und dieses Gerät, bei dem man Gewicht nach unten zieht kannte ich bereits. Die sadistische Ader meines Trainers nicht. Auch bei diesem Geräten hat er reichlich Gewicht draufgelegt und mich angetrieben, in jeder 30 Sekeundenrunde min. 10 Wiederholungen zu schaffen. Hätte er eine Lederpeitsche zur Hand gehabt, ich sage euch, er hätte sie benutzt.

Diese anderen Geräte kannte ich bislang nicht, sie trainieren aber Bi- und Trizeps, Brust- und Rückenmuskulatur und seitliche Bauchmuskeln. Bei einem dieser anderen Geräte habe ich ich einen Muskel kennengelernt, den ich wohl schon immer mit mir herumschleppe, ihn aber offensichtlich noch nie benutzt habe. Da frage ich mich: brauche ich ihn wirklich und warum muss ich ihn trainieren, wenn ich doch bislang ohne ihn gut über die Runden gekommen bin? Jedenfalls war ich anch dem ersten Training in diesem Zirkel völlig im Eimer. Schon auf der Heimfahrt (mal gut das ich meine Idee, mit dem Rad ins Studio zu fahren, vorher verworfen hatte- ich hätte kein Rad mehr fahren können) hörte ich, wie sich dieses Mistvieh von Muskelkater leise angeschlichen hat, nur um mich in der Nacht dann hinterrücks anzufallen. Fezit dieses ersten Training: Meinen Trainer kann ich nicht leiden und Kraftraining finde ich doof! 😮😉

Der Samstag schrie- wettertechnisch- ja förmlich danach, irgendwas zu unternehmen. Nach meinem samstäglichen Besuch und einem netten Frühstück bei meiner Ma habe ich mich aufs Rad geschmissen und eine Runde gedreht, bevor ich am Nachmittag mit einem Freund erneut die Halde Haniel in Bottrop bestiegen habe. Ich war ja vor gut einem halben Jahr schon einmal dort und musste diesmal sehr erfreulich feststellen, wie sehr sich meine Kondition verbessert hat. 👍😃. Oben angekommen hätte ich allerdings einen Bach leer trinken können. 😨 Leider gibt es dort nichts und ich hatte auch nichts dabei. Überlege nun, mir einen Bauchladen zuzulegen und dort an Wochenende überteuert Wasser und Snacks anzubieten. Könnte ein Geschäft sein 😅 Was mich ärgert, ich habe auf dem Weg hoch oder oben meine beste Sonnenbrille verloren. 😢 Jeden der das Ruhrgebiet besucht, empfehle ich unbedingt einmal die Halde Haniel zu besteigen und die grandiose Aussicht über den „Pott“ zu genießen.

Die Open Air Arena oben auf der Halde

Die letzte Station des Kreuzweges, der auf dem Weg nach oben nachgestellt ist.

Jede Station des Kreuzweges ist mit einem Requisit aus dem Bergbau versehen und an jedem Requisit hängt eine Tafel mit Aussagen zur Region von bekannten Persönlichkeiten. Dieses hier an einem Förderkorb mit einer Aussage von Kardinal Franz Hengsbach, dem ersten Bischof des Ruhrbistums Essen. Ich durfte ihn mehrfach persönlich treffen und mochte ihn sehr. Auch wenn er ursprünglich aus dem Sauerland kommt (soweit ich mich erinnere), war er durch und durch „Kumpel“ und sprach die Sprache der Menschen hier im Pott. 
Am frühen Abend wieder zuhause war ich dann jedoch ausgezählt, wie lange nicht. Nur noch eine Kleinigkeit gegessen und mich bemüht, dem TV Programm zu folgen. Ich habe irgendwas geschaut, kann aber nicht mehr sagen was. 🙁

Ich weiß, wer am heutigen Sonntag fix und foxi aber ganz sicher glücklich nach Hause kommen wird. Meine liebe MFP Mitstreiterin Dana. Sie nimmt heute an einem Halbmarathon teil, auf den sie sich in den letzten Woche enorm vorbereitet hat. Ich finde das grandios und wünsche ihr viel Erfolg und Spaß. Das sie diesen Halbmarathon erfolgreich meistern wird, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel.

Dann wie üblich mein heute mein Wiegetag. Und meine Waage hatte heute das Bedürfnis mir ein Minus von 0,6 Kg zu verkünden! Somit liegt mein aktuelle Gewichtsverlsut seit dem 12.01.2015 nun bei -47 KG.

Bleibt gesund!!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Zunächste einmal wünsche ich Euch allen ein gutes, gesundes und zufriedenes neues Jahr (ich glaube heut darf ich das noch 😉 )

Nun bin ich schon fast eine Woche von den Kanaren zurück und kann nur eins sagen: ICH WILL ZURÜCK! Allein des Wetters wegen. Auch wenn wir hier bislang vom Schnee verschont geblieben sind, finde ich es hier einfach nur kalt und schmuddelig. Ich konnte in den letzten Wochen Sonne pur und gut 26 Grad Celsius genießen, da deprimiert das Wetter hier gleich doppelt.

Es war eine herrliche Zeit, pünktlich und problemlos bin ich am 23.12. auf Gran Canaria gelandet. Auch diesmal hatte ich es nicht mit Kapitän Zacharias zu tun, sondern mit Herrn Schröder. Als seine seine Ansage im Flieger erfolgte, bekam ich den ersten Lachflash, denn er hörte sich Original an wie Atze Schröder. Gut, er war nicht sonderlich witzig (ist ja auch nicht sein Job), flog aber auch nicht so schlecht, wie es Atze wahrscheinlich täte. Mietwagenübernahme am Aeropuerto ging fix und kaum 60 Minuten nach der Landung war ich bereits am Bungalow und hatte den Atlantik vor Augen….hach herrlich, wie nach Hause kommen.😎

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Ich hatte mir ja vorgenommen, in diesem Urlaub so viel Bewegung wie möglich einzubauen aber nicht auf Kalorien zu achten und zu essen und zu trinken, wonach mir ist. Beides habe ich auch erfolgreich umgesetzt. Insgesamt habe in diesem Urlaub rund 200 (!) km zu Fuß zurückgelegt. Hinzukommen Tätigkeiten wie Radahren und Laufen (Walken/Joggen). Letzteres entlang des Meeres ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Selbst in der Nacht war ich aktiv- auf der Jagd. Leider hatte es sich in unserem Bungalow in diesem Jahr eine Kakerlaken Großfamilie gemütlich gemacht und diese galt es auszurotten. 😱 Kakerlaken sind auf den Kanaren nicht ungewöhnlich und gehören dazu, wie bei uns ein Käfer oder sonstiges Krabbelgetier. Sie sind aber wirklich nicht schön und IM Bungalow möchte ich sie schon gar nicht haben. Als ich am ersten Abend in den Bungalow kam entdeckte ich zwei von ihnen in der Küche. Eine normale Anzahl, besonders wenn so ein Bungalow ein paar Tage nicht bewohnt war. Ich diesen beiden also mittels einer mechnischen Zerquetschungshilfe (Flip-Flop) das Leben beendet und prophylaktisch mit einer chemischen Keule, Küche und Eingansbereich „vernebelt“. Als ich mitten in der Nacht die stillen Örtlichkeiten aufsuchen wollte und die Tür meiner Schlafkammer öffne, sehe ich (sofern man bei mir von sehen reden kann, wenn ich keine Brille aufhabe 🤓) direkt vor mir, einen großen schwarzen Fleck auf den weißen Fliessen, der a) da beim zubettgehen noch nicht war und b) dort auch nicht hingehört. Ein Exemplar von rund 8 cm Länge und daumenbreit saß vor mir.😱 „Gefahr!“ denken und handeln hätten in dem Moment eins sein sollen. Aber ich stand dort ja barfuß und meine Flip Flops gut 1,5 m von mir entfernt. Lasse ich das Biest aus den Augen. läuft es weg und ich weiß nicht wohin es ist. Das hätte bedeutet, ich hätte aus dem Bungalow ausziehen müssen. Behalte ich es im Auge, heisst das, die Nacht ist zu Ende und wir schauen und nun in die Augen, bis es hell wird. Recht schnell habe ich mich jedoch erinnert, dass diese Viehcher normalerweise die Flucht ergreifen , wenn jemand kommt oder es hell wird. Also ist dieses Exemplar nicht mehr ganz fit. Ich also doch ganz mutig zwei Schritte zurück gemacht (ohne Mr. Cucaracha aus den Augen zu zu lassen), meinen Turnschuh gegriffen und baaaammm. Erleichtert und stolz ob dieser Heldentat dachte ich mir: So, Kehrblech her und ab damit ins Klo. Und hier begann der Wahnsinn. Ich habe in diesem Moment das Licht in der Küche (dort steht das Kehrblech) angeschaltet und gedacht ich bekomme einen Schlaganfall. Überall auf dem Boden lagen Kakerlaken herum, die alle noch nicht tot, jedoch Dank meiner chemischen Keule vom Abend enorm angeschlagen waren. Diese „lebenden Leichen“ fand ich dann ebenfalls noch im Bad, in der Dusche und im zweiten Schlafzimmer. Mittels einer Fliegenklatsche, die ich auf dem TV entdeckte, habe ich allen dann den Todesstoß verpasst. Beim Aufkehren habe ich dann 18 an der Zahl gezählt. Ich überlege noch, mir ähnlich dem tapferen Schneiderlein,  „18 auf einen Streich“ auf ein T-Shirt drucken zu lassen 😁 In dieser Nacht hatte sich Schlaf für mich erledigt. Naja, ich musste ja  eh wischen! 😂Auch in den nächsten Nächten sollte ich noch jeweils 2-3 dieser possierlichen Tiere finden. Keine hatte ein Chance. OK, vermutlich habe ich mir, Dank der zwei Flaschen Giftspray die ich dort verballert habe, auch einen Lungenschaden eingefangen, aber das war es wert.

In den ersten zwei Tagen war es wohl warm und auch schön, aber leider hatte mal wieder der Calima (ein warmer Ostwind, der von der Sahara kommt, die ja nur rund 250 km entfernt ist) die Kanaren heimgesucht, der feinen Sandstaub in der Luft verteilte und die Sicht eintrübte. Danach war es aber schön wie im Hochsommer.

Heidi, eine sehr gute Freundin, reiste am 26.12. nach. Wir haben uns vor rund 20 Jahren auf der Insel kennengelernt und teilen uns gemeinsam seit vielen Jahren unsere Unterkunft. Eigentlich hätte sie um 13 Uhr landen sollen, schickte mir jedoch gegen 11 Uhr eine WhatsApp Nachricht und teilte mir mit, dass sie wegen eines Feuers an Bord der Maschine in Bordeaux notgelandet wären. Hier stellte sich heraus, dass die Powerbank (mobiles Ladegrät für z.B. Smartphones) einer Passagierin in ihrer Handtasche Feuer gefangen hatte und somit zu diesem Stopp geführt hat. Der Brand, der wohl eine extreme Rauchentwickling zur Folge hatte, konnte schnell gelöscht werden und niemand ist zu Schaden gekommen. Allerdings wurde in Bordeaux sowohl die Maschine als auch die komplette Crew ausgetauscht (ist wohl üblich, wie ich mir nun habe sagen lassen). Die neue Maschine wurde aus Berlin angefordert und hat einen Weiterflug erst nach rund 4 Stunden ermöglicht. Gut, dass nicht mehr passiert ist.

Am 26.12 sind noch weitere Freunde auf der Insel eingetroffen, mit denen wir auch schon viele, viele Jahre unseren Urlaub dort verbingen. Geminsam hatten wir schöne und mitunter feuchtfröhliche Abende. Einzig der Sylvesterabend verlief nicht ganz so fröhlich, wie wir es bisher kannten. Da halfen auch die „Stimmungsgrundausstattungstüten“, welche in Spanien im Laufe des Abends an Gäste verteilt werden und welche die wichtigsten Utensilien für eine gute Party enthalten 😉 nicht weiter. Aber egal, die anderen Abende waren druchweg schön und gelungen.

 

Auf dem folgenden Bild seht Ihr, wie es bei uns aussxchaut. In dem Bungalow neben der ganz rechten Palme leben wir temporär (und auch die ein oder andere Cucaracha 😉 )

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Solche schöne Dinge bekommt man zu sehen, wenn man ganz früh unterwegs ist (ich war ja auch hier nur im Dunklen zum Joggen, allerdings da auch nicht allein unterwegs) .

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Eine Blütenpracht an einem Bungalow in unsere Nähe

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Zuhause fahre ich ja noch immer mit einem XXL Rad, also einem Fahrad welches für Übergewichtige Menschen gebaut wurde und mit bis zu 180 KG belastet werden kann. Da ich bis vor einem Jahr niemals meine Beine  über die Mittelstange eines Herrenrades bekommen hätte, habe ich mich seinerzeit bei der Anschaffung für ein Damenrad entschieden. Hier, auf Granni, habe ich mir nun ein richtig sportliches Rad angemietet und bin ganz begeistert. Das (jedenfalls ein ähnliches) wird auch meine persönliche Belohnung für meine Abnehmerfolge.

 

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Hier ein Bild von mir. Dieses wurde am gleichen Tag (eimal 2014 und einmal 2015) und am gleichen Ort gemacht.

 

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In der vergangen Woche war ich sportlich recht aktiv, wollte ich doch vor dem heutigen, ersten Wiegen im neuen Jahr (und nach Feiertagen und Urlaub) versuchen einigen gut zu machen. Step-Aerobic (erstmalig mit Hanteln…puhh), Radln, Walken/Joggen und schwimmen standen auf dem Programm. Schwimmen am Freitag und als ich meine Tasche zum dafür gepackt habe, musste ich feststellen, dass ich mal wieder meine Schwimmbrille, verloren, vergessen oder verlegt habe. 😟 Das ist glaube ich, mittlerweile die fünfte Brille. (Und nein, sie liegt auch nicht im Kühl- oder Gefrierschrank! 😁). Bin also meine 1500 m ohne geschwommen. Danach war ich blind. Himmel brannten mir die Augen. 😎

Nun ist Sonntag und somit Wiegetag. Ich wollte vorher noch gar nicht wissen, was die Feiertage und vor allem der Urlaub angerichtet haben.  Ich logge nun meine Kalorien wieder ordnungsgemäß bei MFP (im Urlaub habe ich stets nur Pauschalen eingetragen, die ich vermutlich stets zu meinen Gunsten „schön geschätzt“ haben. 😁). 

Das Ergebnis: Obwohl die Körpermaße (Bauch-, Po-, Oberschenkelumfang) allesamt um rund 1-2 cm zurückgegangen sind, hat die Waage ein sattes Plus von 3 KG angezeigt (also werden es wohl min. 4 Anfang der Woche gewesen sein) 🙁. Naja, da muss ich also wieder ein wenig Anlauf nehmen. Auch wenn das nicht schön ist, frustriert es mich gar nicht. Ich weiß woher es kommend vor allem weiß ich, wie es wieder verschwindet. 😋

 Da ich ja nun noch bis fast Ende Januar Urlaub habe, muss ich mal sehen, wie ich die Tage Fülle. Gestern habe ich mich drangemacht, mein Wohnzimmer zu tapezieren und meine Diele schreit auch noch nach einem neuen Anstrich oder Tapeten. Obwohl ich ja handwerklich eigentlich….sagen wir mal… Semitalentiert …bin, ist mir das Wohnzimmer aber ganz gut gelungen. Erstmalig Mustertapeten geklebt und ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. 😁

  

  

Bleibt oder werdet gesund! 

Dem Ralf seine Woche oder Kuscheln für Kohle

Man glaubt ja gar nicht, was es alles gibt. Am Mittwochnachmittag habe ich mir nach Feierabend und natürlich nach meiner Sporteinheit, eine schöne Tasse Kaffee gegönnt und mir im WDR Fernsehen den Rest der Sendung „daheim und unterwegs “ angeschaut. Da wird doch tatsächlich von einer – haltet euch fest- „Profikuschlerin“ berichtet. Eine junge Frau bietet sich an, um mit Kunden zu kuscheln. Und ich meine wirklich nur kuscheln, sexuelle Dienste sind tabu.  Man kann die Dame buchen um z.B. 30 Minuten mit ihr auf der Couch oder sonst wo zu kuscheln. Danach dann Cash auf den Tisch und weg.  Ja sag mal, was mache ich den verkehrt? Ich kann zwar Leute besonders gut auf den Arm nehmen, aber auch beim in den Arm nehmen, bin ich nicht schlecht. Ich überlege, ob ich nicht umschulen soll – zum Profikuschler. 🤔

  
Dann habe ich in dieser Woche, ebenfalls im WDR Fernsehen das Ende von Quarks und Co geschaut (wieso schaue ich eigentlich alles immer erst am Ende?? Komisch😕). Thema der Sendung: Die Bedeutung von Vitaminen. Nun gehöre (nun gehörte) ich auch zu denjenigen, die stets gedacht habe, dass jemand der Sport betreibt einen erhöhten Bedarf an diversen Vitaminen hat und diese, sofern man sie nicht mit der normalen Nahrung zu sich nimmt, per Nahrungsergänzung eingeworfen werden können. Gerade „freie Radikale“, die uns ja stets als „nicht gut“ verkauft werden, können mit entsprechenden Vitaminen gebunden werden. Nun hat sich herausgestellt, dass diese freien Radikalen in Untersuchungen vermutlich gar nicht so ungesund sind. Bei Test wurden sogar positivere Ergebnisse zu Tage gebracht, als bei Probanden, die diese freien Radikalen mit Vitaminen „bekämpft“ haben. Schaut euch das gerne mal an. Die Wahrheit über Vitamine

Ihr könnt nur das Ende schauen, dürft euch aber auch gerne die ganze Sendung gönnen 😅

Dann hat mich in dieser Woche ja fast der Schlag getroffen. Ich, der ja ein bekennender Fan des Eurovision Song Contestes (ESC) ist, auch wenn ich ihn noch immer Grand Prix nenne, muss der Presse entnehmen, dass Xavier Naidoo Deutschland 2016 vertreten wird. 😟😡 Gehts noch?? Abgesehen davon, dass ich persönlich seine Musik nicht mag (obwohl sie doch so fröhlich und lebensbejahend ist 😉) hat dieser Mensch sich doch bitte durch seine homophoben und antisemitischen Aussagen, durch seine Auftritt bei rechtspopulistischen Veranstaltungen und nicht zuletzt durch seine Überzeugung die BRD sei eine GmbH selbst ins Abseits gestellt. Und da gehört er auch hin und nicht als Vertreter eines Landes bei einem internationalen Musikwettbewerb. Siehe hierzu auch folgenden Artikel in der Süddeutschen Schlechter Scherz. Hier ist man am gestrigen Samstag aber ja noch zur Vernunft gekommen und hat, aufgrund der heftigen Reaktionen hinsichtlich seiner Teilnahme nun mitgeteilt, dass er nicht für Deutschland singen wird. 👍 Das freut mich sehr 😀

Und dann ist da noch Horst Kevin. Horst Kevin ist ein Flamingoküken, welches im Bochumer Zoo von Hand aufgezogen wird. Horst Kevin – so und nicht anders muss ein Flamingoküken heißen 👍😅 Horst Kevin

 Freitagmittag habe ich mich spontan entschlossen zum schwimmen zu gehen. Nachdem ich ja letzten Sonntag (sonntags war ja bisher mein Schwimmtag) vor verschlossenen Türen gestanden bin, dachte ich mir- Ralf, du hast Freitagsnachmittags auch Zeit, geh mal. Punkt 13:30 Uhr öffnet das Bad nach dem Schulschwimmen und ich war vor Ort. Außer mir war nur ein weiteres dickes Menschenkind anwesend. Dieses ist vermutlich auch dabei, Pfunde zu verlieren. Ich habe aber nicht nachgefragt, bin ja zum schwimmen dort und nicht zum quatschen 😁 Also rein ins Wasser und los. Nach nun zwei Monaten das erste mal wieder im Bad. Herrlich! Und was mir auch sehr gut gefiel war, dass kein Rentner vor Ort war, der sich mitten im Bad platziert. 👏 Doch dann, etwa nach Bahn 5 oder 6 kam Panik in mir auf. Es wurde plötzlich sehr laut und aus dem Duschbereich stürzte eine Horde kleiner Menschen, alle ausgestattet mit irgendwelchen Schimmhilfen, in die Badeanstalt und reihte sich am Beckenrand auf. Freitagsnachmittags ist der Schwimmkurs der 4-6 Jährigen. 😟 Allerdings hatte der Trainer seine „Truppe“ gut im Griff und es sorgte dafür, dass sie die eine, Ihnen zugewiesene Bahn , nicht verließen. Ich habe mich also schnell auf die Bahn am anderen Ende des Beckens begeben und so einen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten. Bei so Kindern weiß man ja nie…und laut sind sie, diese kleinen Menschen. 🙄 

Was mich gewundert hat- und zwar schon während des Schwimmens- ich kam gar nicht außer Atem. Aber mal so überhaupt nicht. Ich bin 60 Bahnen geschwommen (1500m) und danach aus dem Wasser gestiegen, als wäre ich mal eben von der Couch ins Bad gegangen. Ungewöhnlich! 

Heute war ich in der Früh erneut zum Joggen. Lausig kalt war es und die Straßen bzw. Waldwege hier teilweise glatt. Das war streckenweise schon ein ganz schöner Eiertanz. Und dann ist der Sonntag ja  Wiegetag und die Waage hat mir den Einstieg in den Tag, mit einem Minus von 2,3 KG, schon sehr angenehm gestaltet. 😀 Nach dem Plus von letzter Woche tat das besonders gut. 

Ich wünsche euch eine friedliche Woche.

Bleibt gesund. 

Anspannen und Entspannen

Der große Mönchsvater Antonius lebte mitten in seiner Mönchsgemeinde am Rande der oberägyptischenWüste. Einmal hatte er seine Mönche um sich versammelt, nicht zum Gebet, nicht zur Buße, nicht zum Gottesdienst, sondern einfach zu einem geselligen Beisammensein, zu einem gemütlichen Plausch. Da kam ein Jäger vorbei und wunderte sich: „Da sieht man es mal wieder, typisch Mönche, stehen faul herum und arbeiten nicht!“ Antonius kam mit ihm ins Gespräch und forderte ihn auf, einmal seinen Bogen zu spannen. Der Jäger gehorchte. „Viel zu wenig!“ rief Antonius, „Noch mehr spannen!“ Der Jäger folgte einer zweiten und dritten Aufforderung, dann weigerte er sich: „Wenn ich noch mehr spanne, zerbricht der Bogen.“ „Genauso ist es mit dem Menschen“, sagte Antonius, „wenn er seine Kräfte übermäßig anspannt, dann zerbricht er. Er muss entspannen, um anspannen zu können.“

Diese kleine Geschichte verwende ich gerne in Seminaren um Teilnehmer klar zu machen, dass man nicht stets „unter Strom“ stehen und arbeiten kann und das man sich auch einmal eine Auszeit nehmen sollte – nein muss. Jeder von uns kennt das, die Terminkalender sind voll – nicht nur mit beruflichen auch mit privaten Terminen, die uns nicht selten unter Druck setzen und Stress verursachen. Und oftmals ist der volle Kalender dann ein Grund, der uns hindert uns einfach mal eine Auszeit zu nehmen. Dies muss nicht stets ein Urlaub oder Wochenendtrip sein, dass kann auch einfach mal eine halbe Stunde Spazieren sein, oder sich auf die Parkbank setzen und die Natur genießen- einfach mal nichts tun. Den meisten Menschen fällt es wahnsinnig schwer, einfach mal nichts zu tun. Oder der volle Kalender wird als Vorwand genutzt um Dinge nicht zu machen, die einem gut täten. Stichwort Sport (gerade bei allen die gerne abnehmen wollen). „Ich würde ja gerne schwimmen/laufen/Radfahren ….gehen, aber ich habe dafür keine Zeit.“ Komisch, dass wir aber immer Zeit für alles andere finden, was dann doch noch Platz im Kalender findet. 🤔

Meine letzte Woche war nicht so doll. Meinem Rücken geht es von Tag zu Tag besser aber nachdem ich letzten Sonntag, nach der Rückkehr aus Berlin, noch joggen war, hat sich erneut meine Patellasehne entzündet- diesmal links. Also habe ich die ganze Woche das Bein geschont, im Büro stets hochgelagert, keine Treppen genommen und zuhause stets den Kühlbeutel drauf. Das hat mich schon frustriert, da ich ja eh schon sporttechnisch in den letzten Wochen eingeschränkt war. Am Freitag nach Feierabend war ich schmerzfrei und habe mich wie ein Irrer auf etwas Bewegung gefreut. Da es regnete, bin ich nicht laufen aber 60 Minuten auf das Steppbrett gegangen. Das löste gleich Sorge bei meinem MFP Mitstreiter André aus (danke übrigens dafür!) aber der Sturkopf Ralf hat das durchgezogen. Und es tat gut. 

  
Dann das Wetter (man spricht ja gerne mal übers Wetter😜), es ist doch nicht normal, dass wir im November Temperaturen wie im Sommer haben. 20 Grad waren es am gestrigen Samstag bei uns. Da kommt die die komplette Natur durcheinander, ich weiß gar nicht, mehr, ob meine Müdigkeit von den körperlichen Vorbereitungen auf den Winterschlaf kommt oder ob ich einfach so müde bin. Auch die Eichhörnchen laufen hier wie blöd hin und her und sind nicht sicher ob sie ihre Nüsse für den Winter nun verstecken müssen oder ob sie von ihnen schon vertilgt wurden, weil ja schon wieder Frühling ist. 

Ich jedenfalls habe bei den Temperaturen mein Wassereis doppelt genossen (natürlich erst, nachdem ich mich wieder ein Stündchen auf dem Steppbrett betätigt habe 😊). Hier sollte ich euch übrigens schon einmal vorwarnen, denn ich werde, wenn der aktuelle Vorrat nun aufgebraucht ist, auf einen kalten Wasereisentzug gehen. Ich rechne mit dem schlimmsten- Schweißausbrüche, Zittern, Übelkeit, Halluzinationen…. Aber da muss ich durch, mal sehen, vielleicht komme ich ja in ein Methadonprogramm 😉

Heute in der Früh hätte ich zum schwimmen gehen sollen/wollen. Allerdings drängt es mich derzeit mehr zum Joggen (wer hätte das vor einem Jahr geglaubt? Ich am wenigsten). Also um 6 Uhr die Laufschuhe angezogen und 5 KM gelaufen, davon gut die Hälfte wirklich im Joggingmodus, der Rest -Walking. 

Die Waage hat dann zwar „nur“ ein Minus von 400g angezeigt aber ich freue m in auch darüber sehr. Außerdem habe ich heute die Körperfettwaage betreten (was ich ja nur alle 1-2 Monate mache). Und ein Muskelaufbau von rund 2 KG hat mich richtig glücklich gestimmt. 

Jetzt genieße ich noch meinen Morgenkaffee und muss dann leider heute arbeiten. Aber es sind ja nur noch 45 Tage bis zum nächsten Urlaub, das baut auf 👍😎

Ich wünsche euch den schönsten Sonntag dieser Woche! 

Bleibt gesund!

Ist das Kunst oder kann das weg? 

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen ja dazu verdonnert war, keinen Sport zu machen, habe ich mich mit Spaziergängen begnügen müssen. Somit habe ich eigentlich täglich rund 20.000 Schritte erreicht. Das tat zwar gut und auch die Waage hat am heutigen Sonntag erneut ein Minus von 0,4  KG angezeigt, aber mir ist das mittlerweile zu wenig. Ich will mich mal wieder auspowern. 

Da ich bereits um 5 Uhr ausgeschlafen war und auch mein Rücken sich heute gut gefühlt hat, habe ich mir  in aller Früh die Laufklamotten angezogen und bin walken gegangen. Da dies gut anlief, habe ich mich auch getraut, einige Streckenabschnitte zu joggen. Endlich mal wieder ein erhöhter Puls und schwitzen (das ich mich über Schwitzen mal freuen werde hätte ich auch nicht gedacht 😉). Nach gut 45 Minuten war ich zurück und habe mich fantastisch gefühlt. Sicherheitshalber habe ich den Rücken – nach einer heißen Dusche gleich wieder auf dem Heizkissen platziert. 😁 

Da heute hier die Sonne schien- obwohl es recht kalt war,  wollte ich nun noch vollenden, was mir in der letzten Woche wegen der Rückenschmerzen nicht ganz  gelungen ist. Die Halde Haniel wollte von mir noch bis zum Gipfel erklommen werden. Man hat von oben eine wunderbare Aussicht über das Ruhrgebiet und auch der Kreuzweg, der auf dem Weg nach oben angelegt ist und dessen Stationen mit typischen Dingen aus dem Bergbau bestückt sind, ist absolut sehenswert. Auf dem Gipfel befinden sich dann ein „Kunstwerk“ (mir fehlt dazu der Zugang, denn für mich sind das einfach bunte Bahnschwellen, die hochkant aufgestellt sind 😜) und eine riesige Arena. Arg windig war es dort oben, was viele Menschen mit „Windvögeln“ und „Lenkdrachen“ dorthin gelockt hat. 

Dafür, dass ich direkt nebenan wohne, hat es nun acht Jahre gedauert, bis ich es erstmalig dort hinaufgeschafft habe. Aber ich war sicherlich nicht zum letzten Mal dort. 

Hier nun ein paar Bilder, die ich euch mitgebracht habe.

   
    
    
    
    
    
    
    
    
    
 

Hach, ich liebe meinen Ruhrpott! Bleibt gesund! 

Sach Chuck für mich

Laufen und Liegen, das habe ich in den letzten Tagen wirklich perfektioniert. Himmel, wie mir das auf den Keks geht. Am heutigen Donnerstag bin ich auf sage und schreibe 17000 Schritte gekommen, gut die Hälfte davon bin ich in meinem Heimbereich gelaufen. Ähnlich wie ein Tiger im Käfig stets hin und her. Da musste doch bekloppt werden. 

  Und während ich so verhaltensgestört durch die Wohnung tappse, fällt mir mit einem Mal ein, dass ich ja heute (um genau zu sein in 10 Mintuten)noch meinen Zahnarzttermin habe, bei dem hoffentlich nun endlich meine defekte Brücke entfernt wird. Ich also im Eiltempo eines Faultiers (mehr gab der Rücken nicht her) zum Auto, die Sitzheizung auf volle Stufe (tut ja gut bei Rücken) und ab zu meinem Lieblingsdentisten. Von unterwegs sicherheitshalber meine Verspätung telefonisch angekündigt. Angekommen, gleich durch in den Behandlungsraum, Mund auf, Narkose rein und ein wenig Smalltalk mit dem Doc, bis die Betäubung wirkt. Das Warten auf dieses „Zaubergerät“ hat sich gelohnt. Zwei Stecknadelkopfgroße Löcher wurden gebohrt, dieses Gerät angesetzt und ohne auch nur zu ruckeln war die Brücke runter. Im Kiefer alles ok, so dass nun nur noch die Brücke neu verblendet und aufgehübscht wird (die Löcher wieder verschwinden) und dann kommt sie wieder an ihren alten Platz im Esszimmer. Das freut besonders natürlich mein Portemonnaie 😎 Eine Woche muss ich nun mit einem Provisorium leben- aber alles ist bei mir ja derzeit provisorisch 😉. 

Als Sahnehäubchen  habe ich mir dann nun noch eine Erkältung zugelegt. Wer gibt sich denn auch schon mit nur einem Wehwehchen ab? Das ist doch was für Anfänger. 😉 Sach Chuck für mich 😎

  
Bleibt gesund! 

Kuchen gegen frieren, neue Nachbarn und tolle Vermieter

Irgendwie war es eine komische Woche. Ich kann gar nicht sagen warum – ich fand sie komisch. Erstmalig musste ich mich zu Sport durchringen, was ich in den letzten Monaten gar nicht mehr kannte. Habe den Schweinehund war immer überwunden und war nacher auch stets froh, das getan zu haben. Komisch. Vielleicht lag es ja daran, dass ich mir vorgenommen hatte, in dieser Woche vermehrt Krafttraining (Bodyweight) zu machen – und das ist mache ich ja grundsätzlich nicht soooo gern.

So wie der Sonntag mein Schwimmtag wurde, scheint der Feritag mein Lauftag zu werden. In aller Herrgottsfrühe, genau gesagt um 5 Uhr habe ich mich aufgemacht. Abgesehne davon, dass es recht frisch war, war es vor allem noch sehr dunkel. Da ich keine leuchtende Kleidung trage, bin ich mal fix zurück gegangen und habe mir eine Taschenlampe geschnappt. In erster Linie eigentlich, damit ich für andere sichtbar bin. Da ich jedoch hauptsächlich auf „einsamen“ Landstrassen und Waldwegen laufe, half sie mir jedoch vielmehr dabei, überhaupt den Weg zu finden und mancher Stolperfalle auszuweichen. Der Lauf tat wirklich gut und meinen Rhythmus 100 Schritte walken/100 Schritte joggen kann ich mittlerweile in 100 Schritte walken/120 Schritte joggen ausweiten. Es wird. Olympia – ich komme! 🙂

Ich finde, dass es mittlerweile abends richtig kalt ist. Das ist übrigens der erste wirkliche Negativpunkt, den mein Gewichtsverlust mitbrachte, ich friere sehr schnell. Ich kannte  frieren bisher eigentlich gar nicht, wenn ich gefroren habe, dann war ich krank. Nun ist es oftmals so, dass ich abends mit der Wolldecke sitze und denke: Ralf, das wird ein harter Winter! 😟 Na ich bestehe ja praktisch nur noch aus Haut und Knochen 😂😂😂 Damit es nicht überhand nimmt, habe ich mir die Tage einfach mal so zum Kaffee  ein Yes Torty gegönnt, die ich zufällig im Supermarkt entdeckt habe. Waren die nicht mal vom Markt genommen worden? Jedenfalls war es sehr lecker. 😁  

 
Ich hatte euch ja mal davon berichtet, dass in und an unserem Haus derzeit Bergbauschäden beseitigt werden und ich aufgrund der Bauarbeiten zeitweise allein im Haus war, weil alle anderen temporär ausquartiert wurden. Mittlerweile sind, außer meinen Vermietern, alle wieder hier (alle ist gut, es sind ja nur drei Parteien 😁) Allerdings wird rund ums Haus noch immer gebuddelt und gebaggert und was weiß ich. An wirkliche Ruhe ist noch nicht zu denken. Die Wohnung unter mir, die bislang per Durchbruch an das hintere Haus, in dem meine Vermieter wohnen, angebunden war, wurde nun wieder dort  „abgekoppelt “ und ist nun eine eigenständige Maisonette Wohnung, die jetzt erstmalig vermietet wird. Am letzten Mitwoch fand abends die Wohnungsbesichtigung der Interessenten statt. Da habe ich mich doch gleich mal dazugesellt um zu sehen, wer denn mein „Untermieter“ wird. 😁 Ich bin ja ein kommunikativer Mensch und habe die Leute gleich zugequatscht, einfach um ein bisserl was über sie zu erfahren. Neben der Marklerin war auch meine Vermieterin anwesend, mit der ich mich ausgezeichnet verstehe. Es waren  wirklich ein paar nette Leute dabei, jedoch bei einem Pärchen habe ich nur gedacht: Die auf keinen Fall!!! Selten so arrogante Menschen erlebt, wie diese beiden. Unter vier Augen habe ich meiner Vermieterin dann gesagt: “ Die will ich nicht! Die sind unnett“ Man hat als Nachbar doch wohl noch ein Mitspracherecht. 😉  Am Freitag klingelte meine Vermieterin dann am Abend bei mir und überbrachte mir zum einen diese Flasche Wein, als Entschuldigung für die Umstände und den Lärm in den letzten Wochen (das ist doch wohl meganett, oder?)

  
und zum anderen die gute Nachricht, dass sie sich nicht für das arrogante Pärchen, sondern für ein junges Pärchen (Mitte 20) entschieden haben. Beide kommen, genau wie ich aus Essen, das macht sie ja grundsätzlich schon sympathisch 😀. 

Der 15. des Monats ist vorbei und es war noch Geld auf dem Konto. Hallo? Was ist schief gelaufen? Das müsste aber mal fix geändert werden. Also ab in den Konsumtempel in Oberhausen und diesen Zustand sofort ändern. 😉

Ich habe Pullover gekauft, ich weiß gar nicht wenn ich zuletzt einen Pullover getragen habe. Irgendwann vor langer Zeit hatte ich mal einen an und habe mich im Spiegel entdeckt. 😱😱 Noch heute arbeitet mein Therapeut mit mir an den Folgen. 😁 Meine Ausbeute 

 
Na wie immer dann am heutigen Sonntagmorgen zum schwimmen (war heute gut drauf und bin erstmalig 70 Bahnen geschwommen) und dann wieder Stunde der Wahrheit auf der Waage. Nachdem ein MFP Mitstreiter am vergangenen Sonntag „gefressen hat, wie ein Scheundrescher“ und trotzdem einen grandiosen Abnahmeerfolg erzielt hat, war ich verführt, das auch auszuprobieren. 😊 Habe es mir aber schlussendlich geklemmt. 😇 (sorry André, musste erwähnt werden 😅). Ergebnis der Waage: ein Plus von 200g, was ich als +/- 0 definiere. Die Körperfettwaage sagte aber ein weiteres Plus von 2% Muskelmasse, was mich natürlich sehr freut.😀

Nach dem Frühstück habe ich mich, da die Sonne schien, noch für eine 30km Radrunde entschieden. Habe übrigens beim Radfahren das Hörbuch für mich entdeckt. Damit vergeht die Zeit wie im Flug. Das erste Buch, welches ich heute abgeschlossen habe, war von dem in meinen Augen großartigen HaPe Kerkeling „Der Junge muss an die frische Luft“. Ein sehr schönes Buch, in Teilen dachte ich, er erzählt meine Lebensgeschichte. 😊

Wünsche Euch den schönsten Sonntag dieser Woche!

Bleibt gesund!