Retrospektiven und Perspektiven

Am Dienstag war es soweit, an dem Tag  genau vor einem Jahr, habe ich angefangen

  • meine Ernährung umzustellen,
  • abzunehmen und
  • mich regelmäßig zu bewegen und Sport zu machen

Unglaublich, dass es nun schon ein Jahr her ist. Wenn in meinem Leben mitunter manches unsicher ist, so ist aber sehr sicher, dass ich den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen werde. Wenn ich mal mein Zielgewicht erreicht habe (und dieses wurde von mir im vergangenen Jahr mehrfach neu formuliert und nach unten „korrigiert“) wird Sport und regelmäßige Bewegung auch weiterin zu meinem täglichen Leben gehören.

Man hört ja viel von normalgewichtigen Leuten, dass Dicke sich nicht wohlfühlen können und sich stets nur etwas vormachen. Ich kann das nicht bestätigen, mir ging es nicht schlecht und ich habe mich auch nicht wirklich unwohl gefühlt. Und das habe ich mir nicht vorgemacht, ich war davon überzeugt. Aber ich weiß heute, dass ich zu meinem gewichtstechnischen Bestzeiten einfach nicht wusste, was möglich ist und wie klasse es ist, z.B. die Wäsche aus dem Keller zu holen, in die erste Etage zu bringen (ich  rede hier von genau 34 Treppenstufen) und nicht drei Liter Flüssigkeit verloren zu haben, weil man durchgeschwitzt ist. Gerade bei Leuten die lange dick waren (wie ich) ist es einfach Unkenntniss über das wirkliche Wohlfühlen. Wenn also ein/e Dicke/r sagt. „Ich fühle mich wohl“ kann man das ruhig glauben. Die Steigerung meiner körperlichen Leistungsfähig in den letzten 12 Monaten ist enorm. Natürlich komme ich noch schneller an Grenzen, als jemand der sich „immer“ bewegt hat und sportlich unterwegs war. Aber im Vergleich zu dem was ich vor 12-13 Monaten leisten konnte (oder eben auch nicht) ist enorm. Und wenn ich mich heute mit meinen „Bestzeiten“ vergleiche, sage ich: JA, ICH FÜHLE MICH RICHTIG WOHL!

Ich habe das, was ich erreicht habe, allein erreicht, ausgenommen natürlich die grandiose Unterstützung meiner MFP Mitstreiter, denen ich für die vielen netten Worte, die humoristischen aber auch deutlichen „Arschtritte“ sehr, sehr dankbar bin. Auch denjenigen, mit denen ich weniger Kontakt habe, deren Beiträge mich aber oftmals motiviert haben – entweder es Ihnen gleich zu tun oder auch mich davon abgehalten haben etwas nachzumachen. Auch einige Bogger, die zum gleichen Thema schreiben, bin ich für manchen Motivationschub dankbar. Nun komme ich an einen Punkt, wo ich denke, dass ich Hilfe brauchen kann. Dies in Hinblick darauf, dass ich ja dauerhaft mein Gewicht halten will und es u.a. dafür nötig ist, mehr Krafttraining zu machen und Muskeln aufzubauen. Und was das angeht, bin ich derzeit eine Schlampe! Hier bewundere ich mit allergrößetem Respekt und auch ein wenig Neid (abner nicht im Sinne von Missgönnen sondern von „ich will auch“) meinen MFP Mitstreiter André. Er hat den Dienstag zu seinem Krafttrainingtag gemacht, zieht das mit einer beneidenswerten Konsequenz durch und hat entsprechende Erfolge. Mein Kopf weiß wie wichtig es ist, Muskelaufbau zu betreiben aber die nötige Motivation fehlt mir einfach. Auch wenn ich mich ab und an aufraffe in dieser Richtung etwas zu tun, fehlt mir die Regelmäßigkeit. Nun war ich ja derjenige, der stets gesagt hat, dass man mich never in the life in einer Muckibude antreffen wird. In den letzten Wochen erwische ich mich jedoch immer wieder bei dem Gedanken, mich doch diesbezüglich mal auf den Weg zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht her lange dauert, bis ich nun also doch dort auftauchen und die Leute belästigen werde. 😁 Und wenn das in die Hose geht, ist das André Schuld, er hat mich ja dazu irgendwie motiviert!  😁😂

Dann noch kurz zu den aktuellen Fakten:

Die Waage hat heute morgen ein Minus von 2,8 KG angezeigt, das freut mich sehr. Damit habe ich dann fast meinen Tiefststand von vor dem Urlaub wieder erreicht. 🙂


Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

Bleibt gesund!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Zunächste einmal wünsche ich Euch allen ein gutes, gesundes und zufriedenes neues Jahr (ich glaube heut darf ich das noch 😉 )

Nun bin ich schon fast eine Woche von den Kanaren zurück und kann nur eins sagen: ICH WILL ZURÜCK! Allein des Wetters wegen. Auch wenn wir hier bislang vom Schnee verschont geblieben sind, finde ich es hier einfach nur kalt und schmuddelig. Ich konnte in den letzten Wochen Sonne pur und gut 26 Grad Celsius genießen, da deprimiert das Wetter hier gleich doppelt.

Es war eine herrliche Zeit, pünktlich und problemlos bin ich am 23.12. auf Gran Canaria gelandet. Auch diesmal hatte ich es nicht mit Kapitän Zacharias zu tun, sondern mit Herrn Schröder. Als seine seine Ansage im Flieger erfolgte, bekam ich den ersten Lachflash, denn er hörte sich Original an wie Atze Schröder. Gut, er war nicht sonderlich witzig (ist ja auch nicht sein Job), flog aber auch nicht so schlecht, wie es Atze wahrscheinlich täte. Mietwagenübernahme am Aeropuerto ging fix und kaum 60 Minuten nach der Landung war ich bereits am Bungalow und hatte den Atlantik vor Augen….hach herrlich, wie nach Hause kommen.😎

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Ich hatte mir ja vorgenommen, in diesem Urlaub so viel Bewegung wie möglich einzubauen aber nicht auf Kalorien zu achten und zu essen und zu trinken, wonach mir ist. Beides habe ich auch erfolgreich umgesetzt. Insgesamt habe in diesem Urlaub rund 200 (!) km zu Fuß zurückgelegt. Hinzukommen Tätigkeiten wie Radahren und Laufen (Walken/Joggen). Letzteres entlang des Meeres ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Selbst in der Nacht war ich aktiv- auf der Jagd. Leider hatte es sich in unserem Bungalow in diesem Jahr eine Kakerlaken Großfamilie gemütlich gemacht und diese galt es auszurotten. 😱 Kakerlaken sind auf den Kanaren nicht ungewöhnlich und gehören dazu, wie bei uns ein Käfer oder sonstiges Krabbelgetier. Sie sind aber wirklich nicht schön und IM Bungalow möchte ich sie schon gar nicht haben. Als ich am ersten Abend in den Bungalow kam entdeckte ich zwei von ihnen in der Küche. Eine normale Anzahl, besonders wenn so ein Bungalow ein paar Tage nicht bewohnt war. Ich diesen beiden also mittels einer mechnischen Zerquetschungshilfe (Flip-Flop) das Leben beendet und prophylaktisch mit einer chemischen Keule, Küche und Eingansbereich „vernebelt“. Als ich mitten in der Nacht die stillen Örtlichkeiten aufsuchen wollte und die Tür meiner Schlafkammer öffne, sehe ich (sofern man bei mir von sehen reden kann, wenn ich keine Brille aufhabe 🤓) direkt vor mir, einen großen schwarzen Fleck auf den weißen Fliessen, der a) da beim zubettgehen noch nicht war und b) dort auch nicht hingehört. Ein Exemplar von rund 8 cm Länge und daumenbreit saß vor mir.😱 „Gefahr!“ denken und handeln hätten in dem Moment eins sein sollen. Aber ich stand dort ja barfuß und meine Flip Flops gut 1,5 m von mir entfernt. Lasse ich das Biest aus den Augen. läuft es weg und ich weiß nicht wohin es ist. Das hätte bedeutet, ich hätte aus dem Bungalow ausziehen müssen. Behalte ich es im Auge, heisst das, die Nacht ist zu Ende und wir schauen und nun in die Augen, bis es hell wird. Recht schnell habe ich mich jedoch erinnert, dass diese Viehcher normalerweise die Flucht ergreifen , wenn jemand kommt oder es hell wird. Also ist dieses Exemplar nicht mehr ganz fit. Ich also doch ganz mutig zwei Schritte zurück gemacht (ohne Mr. Cucaracha aus den Augen zu zu lassen), meinen Turnschuh gegriffen und baaaammm. Erleichtert und stolz ob dieser Heldentat dachte ich mir: So, Kehrblech her und ab damit ins Klo. Und hier begann der Wahnsinn. Ich habe in diesem Moment das Licht in der Küche (dort steht das Kehrblech) angeschaltet und gedacht ich bekomme einen Schlaganfall. Überall auf dem Boden lagen Kakerlaken herum, die alle noch nicht tot, jedoch Dank meiner chemischen Keule vom Abend enorm angeschlagen waren. Diese „lebenden Leichen“ fand ich dann ebenfalls noch im Bad, in der Dusche und im zweiten Schlafzimmer. Mittels einer Fliegenklatsche, die ich auf dem TV entdeckte, habe ich allen dann den Todesstoß verpasst. Beim Aufkehren habe ich dann 18 an der Zahl gezählt. Ich überlege noch, mir ähnlich dem tapferen Schneiderlein,  „18 auf einen Streich“ auf ein T-Shirt drucken zu lassen 😁 In dieser Nacht hatte sich Schlaf für mich erledigt. Naja, ich musste ja  eh wischen! 😂Auch in den nächsten Nächten sollte ich noch jeweils 2-3 dieser possierlichen Tiere finden. Keine hatte ein Chance. OK, vermutlich habe ich mir, Dank der zwei Flaschen Giftspray die ich dort verballert habe, auch einen Lungenschaden eingefangen, aber das war es wert.

In den ersten zwei Tagen war es wohl warm und auch schön, aber leider hatte mal wieder der Calima (ein warmer Ostwind, der von der Sahara kommt, die ja nur rund 250 km entfernt ist) die Kanaren heimgesucht, der feinen Sandstaub in der Luft verteilte und die Sicht eintrübte. Danach war es aber schön wie im Hochsommer.

Heidi, eine sehr gute Freundin, reiste am 26.12. nach. Wir haben uns vor rund 20 Jahren auf der Insel kennengelernt und teilen uns gemeinsam seit vielen Jahren unsere Unterkunft. Eigentlich hätte sie um 13 Uhr landen sollen, schickte mir jedoch gegen 11 Uhr eine WhatsApp Nachricht und teilte mir mit, dass sie wegen eines Feuers an Bord der Maschine in Bordeaux notgelandet wären. Hier stellte sich heraus, dass die Powerbank (mobiles Ladegrät für z.B. Smartphones) einer Passagierin in ihrer Handtasche Feuer gefangen hatte und somit zu diesem Stopp geführt hat. Der Brand, der wohl eine extreme Rauchentwickling zur Folge hatte, konnte schnell gelöscht werden und niemand ist zu Schaden gekommen. Allerdings wurde in Bordeaux sowohl die Maschine als auch die komplette Crew ausgetauscht (ist wohl üblich, wie ich mir nun habe sagen lassen). Die neue Maschine wurde aus Berlin angefordert und hat einen Weiterflug erst nach rund 4 Stunden ermöglicht. Gut, dass nicht mehr passiert ist.

Am 26.12 sind noch weitere Freunde auf der Insel eingetroffen, mit denen wir auch schon viele, viele Jahre unseren Urlaub dort verbingen. Geminsam hatten wir schöne und mitunter feuchtfröhliche Abende. Einzig der Sylvesterabend verlief nicht ganz so fröhlich, wie wir es bisher kannten. Da halfen auch die „Stimmungsgrundausstattungstüten“, welche in Spanien im Laufe des Abends an Gäste verteilt werden und welche die wichtigsten Utensilien für eine gute Party enthalten 😉 nicht weiter. Aber egal, die anderen Abende waren druchweg schön und gelungen.

 

Auf dem folgenden Bild seht Ihr, wie es bei uns aussxchaut. In dem Bungalow neben der ganz rechten Palme leben wir temporär (und auch die ein oder andere Cucaracha 😉 )

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Solche schöne Dinge bekommt man zu sehen, wenn man ganz früh unterwegs ist (ich war ja auch hier nur im Dunklen zum Joggen, allerdings da auch nicht allein unterwegs) .

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Eine Blütenpracht an einem Bungalow in unsere Nähe

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Zuhause fahre ich ja noch immer mit einem XXL Rad, also einem Fahrad welches für Übergewichtige Menschen gebaut wurde und mit bis zu 180 KG belastet werden kann. Da ich bis vor einem Jahr niemals meine Beine  über die Mittelstange eines Herrenrades bekommen hätte, habe ich mich seinerzeit bei der Anschaffung für ein Damenrad entschieden. Hier, auf Granni, habe ich mir nun ein richtig sportliches Rad angemietet und bin ganz begeistert. Das (jedenfalls ein ähnliches) wird auch meine persönliche Belohnung für meine Abnehmerfolge.

 

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Hier ein Bild von mir. Dieses wurde am gleichen Tag (eimal 2014 und einmal 2015) und am gleichen Ort gemacht.

 

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In der vergangen Woche war ich sportlich recht aktiv, wollte ich doch vor dem heutigen, ersten Wiegen im neuen Jahr (und nach Feiertagen und Urlaub) versuchen einigen gut zu machen. Step-Aerobic (erstmalig mit Hanteln…puhh), Radln, Walken/Joggen und schwimmen standen auf dem Programm. Schwimmen am Freitag und als ich meine Tasche zum dafür gepackt habe, musste ich feststellen, dass ich mal wieder meine Schwimmbrille, verloren, vergessen oder verlegt habe. 😟 Das ist glaube ich, mittlerweile die fünfte Brille. (Und nein, sie liegt auch nicht im Kühl- oder Gefrierschrank! 😁). Bin also meine 1500 m ohne geschwommen. Danach war ich blind. Himmel brannten mir die Augen. 😎

Nun ist Sonntag und somit Wiegetag. Ich wollte vorher noch gar nicht wissen, was die Feiertage und vor allem der Urlaub angerichtet haben.  Ich logge nun meine Kalorien wieder ordnungsgemäß bei MFP (im Urlaub habe ich stets nur Pauschalen eingetragen, die ich vermutlich stets zu meinen Gunsten „schön geschätzt“ haben. 😁). 

Das Ergebnis: Obwohl die Körpermaße (Bauch-, Po-, Oberschenkelumfang) allesamt um rund 1-2 cm zurückgegangen sind, hat die Waage ein sattes Plus von 3 KG angezeigt (also werden es wohl min. 4 Anfang der Woche gewesen sein) 🙁. Naja, da muss ich also wieder ein wenig Anlauf nehmen. Auch wenn das nicht schön ist, frustriert es mich gar nicht. Ich weiß woher es kommend vor allem weiß ich, wie es wieder verschwindet. 😋

 Da ich ja nun noch bis fast Ende Januar Urlaub habe, muss ich mal sehen, wie ich die Tage Fülle. Gestern habe ich mich drangemacht, mein Wohnzimmer zu tapezieren und meine Diele schreit auch noch nach einem neuen Anstrich oder Tapeten. Obwohl ich ja handwerklich eigentlich….sagen wir mal… Semitalentiert …bin, ist mir das Wohnzimmer aber ganz gut gelungen. Erstmalig Mustertapeten geklebt und ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. 😁

  

  

Bleibt oder werdet gesund! 

Lebensbedrohliche Momente…

Was für eine beschi… Woche. Die Zahnprobleme erreichten einen neuen Höhepunkt, so dass auch hier nun noch eine OP ansteht (allerding erst Anfang Januar, bis dahin wird mit Antibiotikum behandelt). 😟Dann wunderte ich mich am letzten Sonntag schon, dass meine Polar mir nach dem Joggen eine „extrem Belastung“ mit höchstem Ausschlag anzeigte und mir eine Ruhepause bis Donnerstag  22 Uhr verdonnerte (sonst sind das max. 48 Stunden). Die Erklärung kam fix, ich brütete bereits am Sonntag etwas aus, was sich dann ab Montagabend mit deutlichen Symptomen zeigte. Zunächst nahm ich an, dass es sich um eine Erkältung oder Grippe handelt, aber nein, es entwickelte sich zu einer ausgewachsenen, lebensbedrohlichen Männergrippe! 🤒 Habe mal gleich bei der Pflegekasse angerufen, wegen der Einstufung 😎

Die kam mir ja nun gerade recht, denn ich habe ja nur noch zwei Arbeitswochen vor mir, in denen ich noch einiges zu erledigen habe. Hier gibt es auch keine Schieben von Arbeiten, denn ich gönne mir zum Jahreswechsel (ACHTUNG, jetzt kommt eine Info, die mitunter Neid auslösen könnte) stets fünf  (in Worten f-ü-n-f) Wochen Urlaub. 😁 Das setzt voraus, dass ich diverse Vorbereitungen treffen muss und einiges zu organisieren ist. Somit fällt also „krankwerden“ im Moment absolut aus. Das Unangenehmste an meiner lebensbedrohlichen Männergrippe war bislang der Husten. Ich belle mir seit Tagen die Lunge aus dem Hals – am schlimmsten ist es nachts. Diverse Hustenstiller aus der Apotheke habe ich versucht, nix half. Aber es ist ja bekannt, dass man gegen eine solche Männergrippe nicht viel machen kann. Die rafft einen eben dahin. Ich habe seit Montag keine Nacht mehr als 1-2 Stunden geschlafen. Das machte die Konzentration auf der Arbeit nicht wirklich leichter.  Nun jammere ich im „normalen Leben“ ja nicht so viel herum (das mache wirklich nur hier bei Euch und nutze euch scharmlos aus 😚😛) aber am Freitag, mein letztes Wochenendseminar in Moers stand an, sah ich wohl nur….sagen wir mal semi-hübsch 🙀 aus. Meine Teamkollegen wollten sich so mit mir nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen und haben  mich am Abend sofort nach hause geschickt. Somit war und sind seitdem mein Bett und die Couch meine Hauptaufenthaltsorte. Diese, mich hinraffende und äussert lebensbedrohliche Männergrippe und der wenige Schlaf der letzten Tage, haben dann bei mir zusätzlich eine geistige Verwirrtheit ausgelöst. Entgegen allen normalen Abläufen (und ich bin da ja ein wenig authistisch veranlagt) bin ich am Samstag (!) in der Früh aufgestanden und habe mich gewogen und das Ergebnis ins MFP Tagebuch eingetragen. Aufmerksamen MFP Mitstreitern ist das natürlich sofort aufgfallen, eine Gewichtsveränderung bei mir, nicht an einem Sonntagmorgen – der dreht ab 😉

-600g waren zu verzeichnen, obwohl ich weder Sport gemacht habe und an einem Tag in der Woche sogar erstmalig seit langer Zeit, mit fast 500 kcl über meinem Tagessoll landete. Da es mir aktuell noch immer ziemlich bescheiden geht (so eine lebensbedrohliche Männergrippe steckt man ja nicht einfach so weg) habe ich beschlossen, beim MFP Ziel auf „Gewicht halten“zu setzen und ich auch in den nächsten Tagen auf Sport verzichten werde.

Am Freitagmorgen, bevor ich mich mit meiner schweren, schweren Erkrankung auf den Weg nach Moers gemacht habe, war ich übrigens wieder Hosen (genau Jeans) kaufen. Die zuletz gekauften rutschen schon wieder von der Futt. Und jetzt kommts, ich habe in der Abteilung für große Größen für mich keine Hose mehr bekommen! 😀👏👍 Ich hab doch tatsächlich in der noralen Abteilung suchen müssen. Und was soll ich sagen…ich war damit überfordert. Warum? Ganz einfach, ich habe bislang Jeans in deutschen Größenangaben gekauft (es gab gar nix anderes). Und nun stand ich vor einer (zugegeben weitaus größeren) Auswahl an Jeanshosen mit Angaben wie W40/L36, W32/L32,…Sagte mir nix also habe ich erstmalig seit vielen, vielen Monden wieder eine Ankleidekabine betreten. Nachdem ich einige Größen und Formen probiert hatte habe ich mich für dieses Modell in W40/L34 entschieden. Passt wie Arsch auf Eimer 🙂IMG_1772

Ürigens..jetzt habe ich es geschafft. Ich habe von meinem Zahnarzt eine Weihnachtskarte bekommen, unterschrieben mit „Stephan“. Ich habe einen neuen besten Freund. 😁

In der letzten Nacht hat die menschenlebenzerstörende Männergrippe noch einen drauf gelegt. Ich habe Fieber und Schüttelfrost bekommen. 😰🤒 So werde ich mich nun fix wieder in die Horizontale begeben und ein wenig vor mich hin sterben.

Ich wünsche Euch den schönsten 3. Advent dieses Jahres und einen bezaubernden Sonntag. 

Bleibt gesund!😉

Die Leiden des „jungen“ W….. oder so ähnlich

So langsam bekomme ich das Gefühl, dass ich auf der Welt bin, um Krankheiten zu testen. Nachdem sich mein Rücken zunächst wieder beruhigt hatte, meldete er sich (wieder über Nacht, also nicht wegen falscher Bewegung o.ä.) vor gut zwei Wochen erneut. Wenn auch nicht so schlimm wie beim letzten Mal,  konnte mich wieder nicht schmerzfrei bewegen. Hinzukam, dass sich mein Knie erneut meldete und das führte dazu, dass ich mich praktisch wie Quasimodo durch den Tag bewegt habe – nur eben ohne Buckel. Positiv denkend wie ich ja bin, freute ich mich darüber, dass der Rest des Körpers ja i.O. ist. Das hätte ich nicht tun sollen, denn schwups- bekam ich Schmerzen im rechten Zeigefinger. Diesen kann ich, bis heute nicht mehr schmerzfrei beugen. Das würde so schlimm, dass ich den Orthopäden aufsuchte und dort erfuhr, dass ich mir Tendovaginosis stenosans „eingefangen“ habe. So, da habe ich mich aber mal wirklich drüber gefreut.😟 Offen ist noch, ob hier noch eine OP ansteht, derzeit versuchen wir es mit Ruhigstellung. Hinzukommt, dass mein Esszimmer wieder Probleme machte. Ein Zahn, der die vor einigen Wochen erneuerte Brücke trägt, meldete sich mit starken Schmerzen. Folge: Wurzelbehandlung. Ansich nicht tragisch (wenn auch nicht schön). Problem: Es wirkte keine Narkose. Nach unzähligen Spritzen wurde der Bohrer so angesetzt, dass im Sekundentakt wieder gestoppt wurde und sich der Schmerz wieder beruhigen konnte. Das so lange, bis die Würzelkanäle frei lagen. Dort wurde nun ein Medikament eingeführt, welches den Nerv abtötet, damit dieser in der kommenden Woche dann schmerzfrei entfernt werden kann. Damit aber nicht genug. Eine zweite Brücke, die gerade neue eingesetzt wurde, machte Probleme und musste wieder entfernt und vom Zahntechniker nachgearbeitet werden. Das war zwar unangenehm aber immerhin schmerzfrei. Und wer glaubt, dass es das nun war, der irrt, denn zur Krönung hat sich an der Wurzelspitze eines Schneidezahns eine Fistel gebildet. ☹ Dies wurde mit Antibiotika behandelt. Ich hatte also einen kaputten Rücken, ein schmerzendes Knie, einen kaputten Finger, einen kaputten Unterkiefer und eine teilkaputten Oberkiefer. Von daher versteht ihr vielleicht auch, warum es in der letzten Woche keinen Beitrag hier gab.😧

Auch wenn ich an allem noch ein wenig zu knacken habe denke ich mir, dass es viele Menschen gibt, denen es weitaus schlechter geht. Deswegen will ich nicht jammern…..ach vielleicht doch ein wenig. 😁

So, zur letzten Woche. Ich habe schon seit einigen Wochen große Gelüste nach Käsekuchen. Keine Ahnung woher das kommt, denn es gibt ca. 1,5 Mio andere Kuchenarten, die ich eigentlich viel lieber esse. Aber irgendwann hat sich eben Käsekuchen in meinem Kopf festgesetzt. Auch wenn ich ja trotz des Abnehmens z.B. Schokolade esse (in Maßen!) wenn mir danach ist, ist Kuchen für mich ein Kalorienluxus. Am Freitag, als ich zum Brötchenholen beim Bäcker war, stellt just in dem Moment als ich an der Reihe war, die Bäckereifachverkäuferin einen runden Käsekuchen in die Auslage, der dermaßen lecker aussah, dass ich in dem Moment dafür getötet hätte. 🤗. Das war für mich eindeutig ein Zeichen, ein sehr deutliches Zeichen. „Muss ich den ganzen Kuchen nehmen, oder geht auch nur ein Viertel?“ war meine Frage, die mit „einen halben müssen sie schon nehmen“ beantwortet wurde. 😒 Zack- gekauft. Mir war aber klar, dass ich vor dem Verspeisen noch etwas leisten muss. Einfach schlemmen kommt gar nicht in Frage. 

Also, ab nach Hause und gleich aufs Rad. Danach dann noch ein wenig Steppen und am Nachmittag wollte ich eh zum Schwimmen. Letzteres war übrigens ein Träumchen- wir haben uns das ganze Bad zu zweit geteilt und ich habe erstmalig 70 Bahnen geschafft (1,75 Km). Da hatte ich mir den Kuchen nun wirklich verdient. Und ich kann euch sagen, er war sooooooooo lecker. 😄  

 Am Samstagmorgen bin ich in der Früh schnell in den Drogeriemarkt gefahren (ich kaufe ja Samstags nicht gerne ein, weil es da stets zu voll ist). Als ich die Drogerie meines Vertrauens wieder verlasse, spricht mich vor der Türe ein knuffiger ältere Herr an (schätzte ihn auf Mitte/Ende 70). Ob ich ihm wohl helfen könne, war seine Frage. Da Helfen ja nun meine Profession ist, frage ich, was ich denn für ihn tun könne? Mit den Worten „Mein Enkel hat damit gestern Abend gespielt und nun kann ich nicht mehr telefonieren“ drückt er mir ein Handy aus der Zeit von Fred Feuerstein in die Hand. Ich schmunzelte und stellte schnell fest, das nur die Tastensperre aktiviert wurde. Ich nahm sie heraus, gab ihm das Handy zurück und fragte, wie alt der Enkel denn sei? Fünf, war seine Antwort. Damit schloss ich einen beabsichtigten Streich einfach mal aus fühlte mich aber in meiner Grundeinstellung bestätigt, dass man diesen kleinen Menschen NIE trauen darf. 😉😃

Nachmittags war ich ein dann ein wenig mit dem Rad unterwegs. Bei Kälte zu fahren ist ja schon unangenehm aber stets gegen starken Wind anzusrampeln macht wirklich keinen Spaß 😟. Wie ich so durch den Wald radel, fernab von Zivilisation steht mit einem Mal dort ein kleines Tannenbäumchen – komplett weihnachtlich geschmückt. War schon etwas skurril. 

Heute in der Früh war ich dann joggen, rund 45 Minuten. Danach dann der Weg auf die Waage und nach dem Auf der letzten Woche habe ich mich über ein Minus von 1,1 KG natürlich riesig gefreut. 😀👏Somit bin ich nun rund 43 KG los. Eines würde ich gerne noch bis zu meinem Urlaub verlieren, mal sehen was geht.

Ich wünsche Euch nun einen wunderbaren 2. Advent, hoffe das Nikolaus etwas in Eure Stiefel gesteckt hat und sage wie stets…

Bleibt gesund! 

Dem Ralf seine Woche oder Kuscheln für Kohle

Man glaubt ja gar nicht, was es alles gibt. Am Mittwochnachmittag habe ich mir nach Feierabend und natürlich nach meiner Sporteinheit, eine schöne Tasse Kaffee gegönnt und mir im WDR Fernsehen den Rest der Sendung „daheim und unterwegs “ angeschaut. Da wird doch tatsächlich von einer – haltet euch fest- „Profikuschlerin“ berichtet. Eine junge Frau bietet sich an, um mit Kunden zu kuscheln. Und ich meine wirklich nur kuscheln, sexuelle Dienste sind tabu.  Man kann die Dame buchen um z.B. 30 Minuten mit ihr auf der Couch oder sonst wo zu kuscheln. Danach dann Cash auf den Tisch und weg.  Ja sag mal, was mache ich den verkehrt? Ich kann zwar Leute besonders gut auf den Arm nehmen, aber auch beim in den Arm nehmen, bin ich nicht schlecht. Ich überlege, ob ich nicht umschulen soll – zum Profikuschler. 🤔

  
Dann habe ich in dieser Woche, ebenfalls im WDR Fernsehen das Ende von Quarks und Co geschaut (wieso schaue ich eigentlich alles immer erst am Ende?? Komisch😕). Thema der Sendung: Die Bedeutung von Vitaminen. Nun gehöre (nun gehörte) ich auch zu denjenigen, die stets gedacht habe, dass jemand der Sport betreibt einen erhöhten Bedarf an diversen Vitaminen hat und diese, sofern man sie nicht mit der normalen Nahrung zu sich nimmt, per Nahrungsergänzung eingeworfen werden können. Gerade „freie Radikale“, die uns ja stets als „nicht gut“ verkauft werden, können mit entsprechenden Vitaminen gebunden werden. Nun hat sich herausgestellt, dass diese freien Radikalen in Untersuchungen vermutlich gar nicht so ungesund sind. Bei Test wurden sogar positivere Ergebnisse zu Tage gebracht, als bei Probanden, die diese freien Radikalen mit Vitaminen „bekämpft“ haben. Schaut euch das gerne mal an. Die Wahrheit über Vitamine

Ihr könnt nur das Ende schauen, dürft euch aber auch gerne die ganze Sendung gönnen 😅

Dann hat mich in dieser Woche ja fast der Schlag getroffen. Ich, der ja ein bekennender Fan des Eurovision Song Contestes (ESC) ist, auch wenn ich ihn noch immer Grand Prix nenne, muss der Presse entnehmen, dass Xavier Naidoo Deutschland 2016 vertreten wird. 😟😡 Gehts noch?? Abgesehen davon, dass ich persönlich seine Musik nicht mag (obwohl sie doch so fröhlich und lebensbejahend ist 😉) hat dieser Mensch sich doch bitte durch seine homophoben und antisemitischen Aussagen, durch seine Auftritt bei rechtspopulistischen Veranstaltungen und nicht zuletzt durch seine Überzeugung die BRD sei eine GmbH selbst ins Abseits gestellt. Und da gehört er auch hin und nicht als Vertreter eines Landes bei einem internationalen Musikwettbewerb. Siehe hierzu auch folgenden Artikel in der Süddeutschen Schlechter Scherz. Hier ist man am gestrigen Samstag aber ja noch zur Vernunft gekommen und hat, aufgrund der heftigen Reaktionen hinsichtlich seiner Teilnahme nun mitgeteilt, dass er nicht für Deutschland singen wird. 👍 Das freut mich sehr 😀

Und dann ist da noch Horst Kevin. Horst Kevin ist ein Flamingoküken, welches im Bochumer Zoo von Hand aufgezogen wird. Horst Kevin – so und nicht anders muss ein Flamingoküken heißen 👍😅 Horst Kevin

 Freitagmittag habe ich mich spontan entschlossen zum schwimmen zu gehen. Nachdem ich ja letzten Sonntag (sonntags war ja bisher mein Schwimmtag) vor verschlossenen Türen gestanden bin, dachte ich mir- Ralf, du hast Freitagsnachmittags auch Zeit, geh mal. Punkt 13:30 Uhr öffnet das Bad nach dem Schulschwimmen und ich war vor Ort. Außer mir war nur ein weiteres dickes Menschenkind anwesend. Dieses ist vermutlich auch dabei, Pfunde zu verlieren. Ich habe aber nicht nachgefragt, bin ja zum schwimmen dort und nicht zum quatschen 😁 Also rein ins Wasser und los. Nach nun zwei Monaten das erste mal wieder im Bad. Herrlich! Und was mir auch sehr gut gefiel war, dass kein Rentner vor Ort war, der sich mitten im Bad platziert. 👏 Doch dann, etwa nach Bahn 5 oder 6 kam Panik in mir auf. Es wurde plötzlich sehr laut und aus dem Duschbereich stürzte eine Horde kleiner Menschen, alle ausgestattet mit irgendwelchen Schimmhilfen, in die Badeanstalt und reihte sich am Beckenrand auf. Freitagsnachmittags ist der Schwimmkurs der 4-6 Jährigen. 😟 Allerdings hatte der Trainer seine „Truppe“ gut im Griff und es sorgte dafür, dass sie die eine, Ihnen zugewiesene Bahn , nicht verließen. Ich habe mich also schnell auf die Bahn am anderen Ende des Beckens begeben und so einen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten. Bei so Kindern weiß man ja nie…und laut sind sie, diese kleinen Menschen. 🙄 

Was mich gewundert hat- und zwar schon während des Schwimmens- ich kam gar nicht außer Atem. Aber mal so überhaupt nicht. Ich bin 60 Bahnen geschwommen (1500m) und danach aus dem Wasser gestiegen, als wäre ich mal eben von der Couch ins Bad gegangen. Ungewöhnlich! 

Heute war ich in der Früh erneut zum Joggen. Lausig kalt war es und die Straßen bzw. Waldwege hier teilweise glatt. Das war streckenweise schon ein ganz schöner Eiertanz. Und dann ist der Sonntag ja  Wiegetag und die Waage hat mir den Einstieg in den Tag, mit einem Minus von 2,3 KG, schon sehr angenehm gestaltet. 😀 Nach dem Plus von letzter Woche tat das besonders gut. 

Ich wünsche euch eine friedliche Woche.

Bleibt gesund. 

Vom Tagen, von Lustlosigkeit, Walken und Joggen und Telekommunikationsunternehmen

In der letzten Woche habe ich nichts geschrieben. Der Grund: akute Lustlosigkeit. Am letzten Wochenende war ich in Dingden (kleiner Ort bei Bocholt) auf einer Tagung. Von den Kollegen die ich dort getroffen habe, habe ich die meisten vor einem Jahr auf der letzten Tagung zuletzt gesehen. Und sie mich eben auch. Es war sowas wie ein Koplimentesturm hinsichtlich meines Gewichtsverlustes, der dort auf mich nieder ging. Und soll ich euch was sagen- das tat so unglaublich gut. 👍☺️ 

Ansonsten  gab auch nicht wirklich was zu berichten, meinem Rücken geht es von Tag zu Tag besser und am letzten Donnerstag habe ich erstmalig wieder eine Stunde am Stück Sport gemacht. Das tat gut, auch wenn ich nicht wirklich entspannt war – stets die Angst im Kopf, dass der Rücken sich wieder meldet. Aber alles gut gegangen. 😀

Was eine Auszeit von knapp vier Wochen ausmacht, ist schon erstaunlich. Gerade beim Bodyweight Training (oder besser tags drauf) habe ich mich gefühlt, als hätte ich vorher noch nie was getan.  Am Freitag in der Früh war ich Joggen. Ja, ich sage Joggen und nicht walken, auch wenn ich noch immer in meinem System „Walken-Joggen im Wechsel“ laufe, nehmen die Jogginganteile zu. Bin ich anfangs stets 100 Schritt Walken -100 Schritte Joggen gelaufen, so waren es an diesem Tag 100 Schritte walken und 150 Schritte Joggen. Ich steigere mich langsam aber stetig. 😎 Mit der Atmung komme ich gut klar, nur mein Puls ist beim Joggen noch recht hoch. Aber das wird schon. Und ich schwitze dabei noch immer wie blöde. 😟.

Ein interessantes Erlebnis hatte ich mit meinem Mobilfunkanbieter in dieser Woche. Ich habe bei ihm seinerzeit einen 24 Monatsvertrag nebst Handy abgeschlossen. Grundsätzlich kündige ich Abo- und Laufzeitverträge immer kurz nach dem Abschluss. Dies einfach aus dem Grund das ich bei sowas vergesslich bin und ich nicht in eine automatische Verlängerung Rutsche, weil ich eine Kümdigungsfrist nicht beachte. Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen dann gerne auf einen zukommen und entsprechende Angebote unterbreiten um den Kunden zu behalten. So erhielt ich in der vorletzten Woche  auch ein Schreiben meines Mobilfunkanbieters, mit einem für mich wirklich sehr attraktiven Angebot. Mich wunderten daran zwei Dinge. Erstens, dass ich den Brief per Snailmail (also auf dem klassischen Postweg) erhielt, wo ich sonst doch nur per Email kontaktiert werde und zweitens der frühe Zeitpunkt, denn mein Vertrag läuft noch bis Ende July 2016. Da mir das Angebot, wie gesagt sehr gefiel, rief ich also dort an und teilte mein Interesse mit. Von dieser Telekommunikationsfachkraft bekam ich dann zu hören, dass hier wohl ein Irrtum vorliege und ich dieses Schreiben ja hätte noch gar nicht erhalten dürfen. Natürlich könne man meinen Vetrag zu den Angebotskonditionen anpassen, das wäre aber mit Ablösekosten in Höhe von 300 Euro und eine Vertragsänderungsgebühr in Höhe von 50 Euro verbunden. Ich sagte ihm, dass es mir sehr leid tät, dass in seinem Hause offensichtlich was falsch gelaufen sei, mir aber doch dieses Angbot nun schriftlich vorliegt. Da ich mich, als „guten Kunden“ bezeichnen möchte (ich habe dort noch weitere drei Verträge in anderem Bereich laufen), frage ich ihn, wie er mir denn nun entgegen kommt. Kurze Antwort seinerseits: Gar nicht. 😡 Also habe ich eine freundliche aber bestimmte  Email an das Unternehmen geschickt, die Situation beschrieben und nachgefragt was man denn mit dem Weg der Angebotsunterbreitung und sich dann nicht daran halten, bezwecke. Natürlich nicht ohne den Hinweis, dass ich überlege, alle meine Verträge zu lösen und mir einen Vertragspartner zu suchen, der zu seinen Aussagen steht. Am gestrigen Samstag erhielt ich dann einen wirklich sehr netten Anruf des Unternehmens. Man entschuldigte sich mehrfach für das unprofessionelle Verhalten der Telekommunikationsfachkraft und sagte mir eine sofortige, kostenfreie Umstellung meines Vertrages auf die im Angebot gennanten Konditionen zu. Guck an – es geht doch. 😎😁 Und das eingesparte Geld kann ich nun zur Bank tragen. 

  

Der heutige Sonntag begann bei mir recht früh (durch diese verfluchte Zeitumstellung noch früher). Da mein Bauch und mein Kopf mir sagten, das schwimmen für den Rücken noch nicht so gut ist, habe ich mich entschlossen dies auch heute ausfallen zu lassen und bin stattdessen erneut joggen gewesen. Und dann, es ist ja Wiegetag, ab auf die Waage. Ein Feuerwerk von Glückshormonen ging durch meinen Körper, als ich die Anzeige abgelesen habe. Mit dem heutigen Tag habe ich die 40 KG Marke überschritten, genau 40,4 KG schleppe ich nun weniger mit mir herum. 🤗 Und mit dem neuen Ergebnis liege ich seit rund 25 Jahren nun erstmalig wieder unter 120 KG. Ich freu mich so dermaßen, dass mir da heute Morgen sogar ein paar Tränchen über die Wangen gekullert sind. 😅

  
Am nächsten Wochenende geht’s ab nach Berlin. Ein Treffen mit vielen meiner MFP Mitstreiter, welches vermutlich in einer Fressorgie ausartet, ist der Hauptgrund für den Trip. Ich freue mich so riesig darauf, all die Irren, Konsequenten, Disziplinierten, Abgedrehten, Normalen, temporär Verwzeifelten, Hungernden, Sportreibenden,…. endlich einmal persönlich kennenzulernen. (Alles übrigens Eigenschaften, die auch ich mitbringe 😁). Ich werde sicherlich berichten. 

Natürlich steht auch ein wenig Sightseeing auf dem Programm und mal schauen, wenn die Angela nen Stündchen Zeit hat, trinke ich auch mit ihr ein Tässchen Bohnenkaffee. 😉😅 Wüsste da einiges zu besprechen. 

Bleibt gesund! 

Von Kuchen, Hemden und Hosen

Am Montag habe ich mal wieder gebacken- für die Kollegen im Büro. Für Erdbeersahnetorte und Pflaumenkuchen hatte ich mich entschieden und war Montag nach Feierabend entsprechend einkaufen. Pflaumenkuchen gab es auf Hefeteig, hier ist der Naschfaktor nicht sonderlich groß. Pflaumen -ok aber aber Nacht schon an rohem Hefeteig! Aaaaaaber Sahnetorte …..die ist schon gefährlich für mich. Zum einen liebe ich gute Sahnetorten und zum anderen gibt es beim Herstellen immer Gelegenheiten mal hier zu naschen, mal da die Reste aus der Schüssel „zu vernichten“ oder zum Schluss das Eintreichmesser abzulecken. Auch bleibt meist etwas Sahne im Spritzbeutel zurück. Hach, Möglichkeiten ohne Ende!

Und was habe ich getan? Nix!!! 😮 Außer, dass ich die Sahne abgeschmeckt habe, habe ich nicht ein einziges Mal genascht. Ich bin so stolz auf mich 😃 Den fertigen Pflaumenkuchen habe ich mir dann am Dienstag wohl schmecken lassen, dafür fiel aber auch Mittagessen aus. 😀

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Heute war ich in Essen auf einer Tagung und da diese früher endete als geplant, bin ich danach zum Shopping übergegangen. Ich muss ja nun auch neue Klamotten für den Winter haben. Grandios waren zwei Momente. Der erste: ich konnte mir ein Hemd in Größe XXL (in Worten ZWEI XL) zulegen. Da hatte ich schon Pipi in den Augen, denn meine normale Größe in den letzen Jahren war XXXXXXL (in Worten SECHS XL). Und als ich beim Hosenkauf dann erneut auf eine kleinere Größe zugreifen konnte, als noch vor zwei Monaten (womit ich nun fünf Hosengrössen kleiner trage als noch im Januar) hätte ich vor Freude Luftsprünge machen können. 😀😊

Ich bekomme im Moment das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht. 😀

Bleibt gesund!

Die große weiße Frau

Gestern war ich in der Heimat der weißen Dame. Ich wusste bis gestern nicht, dass es Düsseldorf ist. 😮 Dank übergroßer Reklametafeln wurde nun auch diese Wissenslücke bei mir geschlossen. 😏 Warum ich in Düsseldorf war und nicht wie angekündigt in Bonn, wo wir uns mit einer kleinen Gruppe von MyFitnessPal (MFP) ja eigentlich treffen wollten? Na, aus verschiedenen Gründen konnten doch nicht alle, die es vorhatten, an dem Treffen teilnehmen, so dass wir am Ende nur zu zweit waren. Und da Martina, eine von uns zweien, aus Düsseldorf kommt und ohne Auto ist, habe ich mich auf den Weg dorthin gemacht. Um im Rahmen unseres Planes schlemmen zu können, haben wir uns für das Steakhaus El Toro Grande entschieden. Eine gute Wahl! Wer in Düsseldorf einmal speisen möchte, dem kann ich dieses Restaurant nur wärmstens empfehlen. Neben hervorragendem Essen und einem sehr schönen Ambiente sind die Mitarbeiter dort ausgesprochen nett, freundlich und lustig ohne dabei aufdringlich zu sein. Hat mir sehr gut gefallen. Der Nachmittag mit meiner MFP Mitstreiterin Martina verging wie im Flug, beide hatten wir uns soviel zu erzählen (und nicht nur rund ums Thema MFP und abnehmen), dass wir gar nicht bemerkten, wie schnell die Zeit verging. Ich frage mich, wenn schon wir zwei uns soviel zu erzählen hatten, wie wäre das geendet, wenn noch mehr MFP‘ ler dort gewesen wären? Vermutlich würden wir noch jetzt dort sitzen. 😕

Leider wohnen wir ja alle in ganz Deutschland verstreut, so dass ein Treffen aller utopisch ist. Aber ich habe mir vorgenommen, dass ich einige weiter östlich wohnende (von mir aus gesehen) unbedingt auch einmal persönlich kennenlernen möchte. Also drohe ich mich den Berlinern schon mal an 😅 (Eva und André hier meine ich euch!) und evtl schafft es Ahrven ja auch bis dort. Ich werde das einfach mit einen Wochenendtrip nach Berlin verbinden. Jetzt habe ich vermutlich Panik bei den Dreien ausgelöst – da müssen sie durch! 😂😂

Zum Schluss noch die positiven Abnehmnews des Tages:. Meine Waage (was ja die beste, liebste, netteste, schönste, freundlichste Waage der Welt ist😁) hat mir heute nach dem Schwimmen ein Minus von 2,2 KG verkündet. Ick froi mir voll. 😀😀👏👏.

Da heute KKK Wetter ist (Kamin-Kekse-Kakao) werde ich es mir nach einem gemütlichen Spaziergang heute auf der Couch bequem machen. 

Bleibt gesund!

Träume und alltägliche Kleinigkeiten

Wie jeden Sonntag war ich in der Früh zum schwimmen. Heute musste ich mich dazu allerdings wirklich aufraffen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in der letzten Nacht extrem gut geschlafen habe. Ich war zwar früh wach (wie immer) aber ich bin sicher, wenn ich mich noch einmal umgedreht hätte, wäre ich sogar noch einmal eingeschlafen. Aaaber- wo bleibt denn da die Disziplin? 😉 Nach dem Schwimmen fix das Wiegen und die Körpervermessung. Erneut -1,6 KG. Freue mich sehr- aber ich verstehe meinen Körper nicht. Im Vergleich zu manch anderer Woche, habe ich in der letzen recht wenige Sporteinheiten gehabt. Und nun gleich wieder so ein großer Schritt. Ich hatte ja schon einmal die Theorie aufgestellt, dass mein Körper eine Auszeit vom Sport braucht um Zeit zu haben, all die Kalorien zu verbrennen. Mir ist hier noch die Woche nach Pfingsten in Erinnerung, in der ich krankheitsbedingt gar keinen Sport gemacht und mich kaum bewegt habe. Das Ergebnis dieser Woche war ein Minus von 3,5 KG. Aber wissenschaftliche Bestätigungen habe ich für diese Theorie bislang nicht gefunden. 😐Nach einem kleinen Frühstück habe ich mich dann aufs Rad gesetzt und eine kleine Tour gestartet. Irgendwie war das aber heute anders als sonst – möchte sagen komisch. Zunächst hatte ich schon nach wenigen Metern (!) einen Puls von 130. Das er im Laufe der Fahrt dieses Tempo erreicht –OK. Aber kurz nach dem Aufsteigen? Hmmm!? Das empfand ich schon als sehr ungewöhnlich. Mir ging es nicht schlecht, ich hatte keine erhöhte Atemfrequenz, nichts. Der Puls erhöhte sich recht fix auf 140-145. Auch das ist ungewöhnlich, fahre ich normalerweise im Schnitt mit einem Puls von 125-130. Die 140 oder höher erreiche ich meist bei großen Anstiegen. Nun schwitze ich beim Radfahren recht stark und viel, daran hat sich auch durch die Gewichtsreduktion bislang nichts geändert. Und ich finde schwitzen bei mir ja widerlich. Es ist nicht so, dass ich riechen würde o.ä. (frischer Schweiß riecht sowieso nicht) – aber ich empfinde Schwitzen bei mir als unangenehm. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Nun ja, ich schwitze hauptsächlich am Kopf und auf der Brust. Heute- ich dachte ich sehe nicht richtig – hatte ich nach etwa 10 KM die Handrücken schweißnass. Und zwar nur diese. 😮 Keine nassen Haare, keinen feuchtes T-Shirt im Brustbereich, nur nasse Handrücken. Gott sein Dank lief mir dann aber ab KM 20 der normale Schweiß wieder vom Kopf, so dass ich beruhigt meine Tour fortsetzen konnte. Macht einen ja verrückt sowas. 😏

Dieser Spruch ziert seit gestern die Wand über meinem Bett.
 

 Ich komme mir momentan auch wie im einem Traum vor, denn ich realisiere so langsam auch in meinem Kopf, was in den letzten, rund sieben Monaten, alles mit mir passiert ist. Das Schönste daran ist – ES IST KEIN TRAUM! 😀

Gestern gab es wieder eine Situation, die mir deutlich vor Augen führte, dass ich fitter und schlanker (nicht schlank!!!) bin. Ich kam in einen dieser extremen Regenschauer und bis zu meinem Auto waren es noch rund 100 m. Was mache ich? Ich renne los! (und das obwohl mir Joggen ja gar nicht steht! 😉). Fix saß ich im Auto und bemerkte, dass ich nicht einmal schneller geatmet habe. Vor einem halben Jahr wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen zum Auto zu rennen und hätte ich es getan, hätte ich gleich eine Klinik ansteuern können, um mich dort ins Sauerstoffzelt zu legen. 😟

Und was mir irgendwann in den letzten Tagen aufgefallen ist: ich kann beim Sitzen meine Beine wieder übereinanderschlagen. Eine Sitzposition die ich liebe, die ich aber mit meinen dicken Stampfern nicht ansatzweise einnehmen konnte. Höchstens mal zuhause auf der Couch, wenn ich dabei mehr oder minder auf der Seite lag. Und wenn man schon mal fast liegt, kann man sich auch gleich ganz hinlegen. 😁

Tja, an solchen Kleinigkeiten erfreue ich ich derzeit wie Bolle. 😆

Wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und bleibt gesund!

Habe mich was getraut

Montag- nicht mein Lieblingstag. Musste heute erneut wegen meines Knies zum Sportmediziner. Wurde heute geröntgt und demnächst noch zum MRT. Als ich im Wartezimmer saß, fiel mein Blick natürlich sofort auf die Spielecke. Und siehe da…alles in der richtigen Reihenfolge. 😀 Wer es nicht versteht kann es hier lesen Spielkisten in richtiger Reihenfolge

  

 

Dann habe ich heute alte Fotos (alt ist gut, gerade mal ein Jahr alt) rausgesucht und mit Hilfe eines Selfiesticks auch ein aktuelles geschossen. Alles nebeneinander gelegt und mit Spucke zusammengeklebt und heraus kam das.

  

Bin mächtig stolz, wo ich das jetzt so sehe.😊 Und hier wurde mir erstmalig richtig meine Veränderung der letzten Monate bewusst. Alles richtig gemacht. Und mutigerweise das Bild auch gleich bei Facebook in der MFP Gruppe gepostet. Und was dann an Reaktionen kam, hat mir fast die Tränen in die Augen getrieben. Ich geh jetzt schlafen, mit einem soooo dermaßen guten Gefühl.

Bleibt gesund!