Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Zunächste einmal wünsche ich Euch allen ein gutes, gesundes und zufriedenes neues Jahr (ich glaube heut darf ich das noch 😉 )

Nun bin ich schon fast eine Woche von den Kanaren zurück und kann nur eins sagen: ICH WILL ZURÜCK! Allein des Wetters wegen. Auch wenn wir hier bislang vom Schnee verschont geblieben sind, finde ich es hier einfach nur kalt und schmuddelig. Ich konnte in den letzten Wochen Sonne pur und gut 26 Grad Celsius genießen, da deprimiert das Wetter hier gleich doppelt.

Es war eine herrliche Zeit, pünktlich und problemlos bin ich am 23.12. auf Gran Canaria gelandet. Auch diesmal hatte ich es nicht mit Kapitän Zacharias zu tun, sondern mit Herrn Schröder. Als seine seine Ansage im Flieger erfolgte, bekam ich den ersten Lachflash, denn er hörte sich Original an wie Atze Schröder. Gut, er war nicht sonderlich witzig (ist ja auch nicht sein Job), flog aber auch nicht so schlecht, wie es Atze wahrscheinlich täte. Mietwagenübernahme am Aeropuerto ging fix und kaum 60 Minuten nach der Landung war ich bereits am Bungalow und hatte den Atlantik vor Augen….hach herrlich, wie nach Hause kommen.😎

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Ich hatte mir ja vorgenommen, in diesem Urlaub so viel Bewegung wie möglich einzubauen aber nicht auf Kalorien zu achten und zu essen und zu trinken, wonach mir ist. Beides habe ich auch erfolgreich umgesetzt. Insgesamt habe in diesem Urlaub rund 200 (!) km zu Fuß zurückgelegt. Hinzukommen Tätigkeiten wie Radahren und Laufen (Walken/Joggen). Letzteres entlang des Meeres ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Selbst in der Nacht war ich aktiv- auf der Jagd. Leider hatte es sich in unserem Bungalow in diesem Jahr eine Kakerlaken Großfamilie gemütlich gemacht und diese galt es auszurotten. 😱 Kakerlaken sind auf den Kanaren nicht ungewöhnlich und gehören dazu, wie bei uns ein Käfer oder sonstiges Krabbelgetier. Sie sind aber wirklich nicht schön und IM Bungalow möchte ich sie schon gar nicht haben. Als ich am ersten Abend in den Bungalow kam entdeckte ich zwei von ihnen in der Küche. Eine normale Anzahl, besonders wenn so ein Bungalow ein paar Tage nicht bewohnt war. Ich diesen beiden also mittels einer mechnischen Zerquetschungshilfe (Flip-Flop) das Leben beendet und prophylaktisch mit einer chemischen Keule, Küche und Eingansbereich „vernebelt“. Als ich mitten in der Nacht die stillen Örtlichkeiten aufsuchen wollte und die Tür meiner Schlafkammer öffne, sehe ich (sofern man bei mir von sehen reden kann, wenn ich keine Brille aufhabe 🤓) direkt vor mir, einen großen schwarzen Fleck auf den weißen Fliessen, der a) da beim zubettgehen noch nicht war und b) dort auch nicht hingehört. Ein Exemplar von rund 8 cm Länge und daumenbreit saß vor mir.😱 „Gefahr!“ denken und handeln hätten in dem Moment eins sein sollen. Aber ich stand dort ja barfuß und meine Flip Flops gut 1,5 m von mir entfernt. Lasse ich das Biest aus den Augen. läuft es weg und ich weiß nicht wohin es ist. Das hätte bedeutet, ich hätte aus dem Bungalow ausziehen müssen. Behalte ich es im Auge, heisst das, die Nacht ist zu Ende und wir schauen und nun in die Augen, bis es hell wird. Recht schnell habe ich mich jedoch erinnert, dass diese Viehcher normalerweise die Flucht ergreifen , wenn jemand kommt oder es hell wird. Also ist dieses Exemplar nicht mehr ganz fit. Ich also doch ganz mutig zwei Schritte zurück gemacht (ohne Mr. Cucaracha aus den Augen zu zu lassen), meinen Turnschuh gegriffen und baaaammm. Erleichtert und stolz ob dieser Heldentat dachte ich mir: So, Kehrblech her und ab damit ins Klo. Und hier begann der Wahnsinn. Ich habe in diesem Moment das Licht in der Küche (dort steht das Kehrblech) angeschaltet und gedacht ich bekomme einen Schlaganfall. Überall auf dem Boden lagen Kakerlaken herum, die alle noch nicht tot, jedoch Dank meiner chemischen Keule vom Abend enorm angeschlagen waren. Diese „lebenden Leichen“ fand ich dann ebenfalls noch im Bad, in der Dusche und im zweiten Schlafzimmer. Mittels einer Fliegenklatsche, die ich auf dem TV entdeckte, habe ich allen dann den Todesstoß verpasst. Beim Aufkehren habe ich dann 18 an der Zahl gezählt. Ich überlege noch, mir ähnlich dem tapferen Schneiderlein,  „18 auf einen Streich“ auf ein T-Shirt drucken zu lassen 😁 In dieser Nacht hatte sich Schlaf für mich erledigt. Naja, ich musste ja  eh wischen! 😂Auch in den nächsten Nächten sollte ich noch jeweils 2-3 dieser possierlichen Tiere finden. Keine hatte ein Chance. OK, vermutlich habe ich mir, Dank der zwei Flaschen Giftspray die ich dort verballert habe, auch einen Lungenschaden eingefangen, aber das war es wert.

In den ersten zwei Tagen war es wohl warm und auch schön, aber leider hatte mal wieder der Calima (ein warmer Ostwind, der von der Sahara kommt, die ja nur rund 250 km entfernt ist) die Kanaren heimgesucht, der feinen Sandstaub in der Luft verteilte und die Sicht eintrübte. Danach war es aber schön wie im Hochsommer.

Heidi, eine sehr gute Freundin, reiste am 26.12. nach. Wir haben uns vor rund 20 Jahren auf der Insel kennengelernt und teilen uns gemeinsam seit vielen Jahren unsere Unterkunft. Eigentlich hätte sie um 13 Uhr landen sollen, schickte mir jedoch gegen 11 Uhr eine WhatsApp Nachricht und teilte mir mit, dass sie wegen eines Feuers an Bord der Maschine in Bordeaux notgelandet wären. Hier stellte sich heraus, dass die Powerbank (mobiles Ladegrät für z.B. Smartphones) einer Passagierin in ihrer Handtasche Feuer gefangen hatte und somit zu diesem Stopp geführt hat. Der Brand, der wohl eine extreme Rauchentwickling zur Folge hatte, konnte schnell gelöscht werden und niemand ist zu Schaden gekommen. Allerdings wurde in Bordeaux sowohl die Maschine als auch die komplette Crew ausgetauscht (ist wohl üblich, wie ich mir nun habe sagen lassen). Die neue Maschine wurde aus Berlin angefordert und hat einen Weiterflug erst nach rund 4 Stunden ermöglicht. Gut, dass nicht mehr passiert ist.

Am 26.12 sind noch weitere Freunde auf der Insel eingetroffen, mit denen wir auch schon viele, viele Jahre unseren Urlaub dort verbingen. Geminsam hatten wir schöne und mitunter feuchtfröhliche Abende. Einzig der Sylvesterabend verlief nicht ganz so fröhlich, wie wir es bisher kannten. Da halfen auch die „Stimmungsgrundausstattungstüten“, welche in Spanien im Laufe des Abends an Gäste verteilt werden und welche die wichtigsten Utensilien für eine gute Party enthalten 😉 nicht weiter. Aber egal, die anderen Abende waren druchweg schön und gelungen.

 

Auf dem folgenden Bild seht Ihr, wie es bei uns aussxchaut. In dem Bungalow neben der ganz rechten Palme leben wir temporär (und auch die ein oder andere Cucaracha 😉 )

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Solche schöne Dinge bekommt man zu sehen, wenn man ganz früh unterwegs ist (ich war ja auch hier nur im Dunklen zum Joggen, allerdings da auch nicht allein unterwegs) .

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Eine Blütenpracht an einem Bungalow in unsere Nähe

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Zuhause fahre ich ja noch immer mit einem XXL Rad, also einem Fahrad welches für Übergewichtige Menschen gebaut wurde und mit bis zu 180 KG belastet werden kann. Da ich bis vor einem Jahr niemals meine Beine  über die Mittelstange eines Herrenrades bekommen hätte, habe ich mich seinerzeit bei der Anschaffung für ein Damenrad entschieden. Hier, auf Granni, habe ich mir nun ein richtig sportliches Rad angemietet und bin ganz begeistert. Das (jedenfalls ein ähnliches) wird auch meine persönliche Belohnung für meine Abnehmerfolge.

 

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Hier ein Bild von mir. Dieses wurde am gleichen Tag (eimal 2014 und einmal 2015) und am gleichen Ort gemacht.

 

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In der vergangen Woche war ich sportlich recht aktiv, wollte ich doch vor dem heutigen, ersten Wiegen im neuen Jahr (und nach Feiertagen und Urlaub) versuchen einigen gut zu machen. Step-Aerobic (erstmalig mit Hanteln…puhh), Radln, Walken/Joggen und schwimmen standen auf dem Programm. Schwimmen am Freitag und als ich meine Tasche zum dafür gepackt habe, musste ich feststellen, dass ich mal wieder meine Schwimmbrille, verloren, vergessen oder verlegt habe. 😟 Das ist glaube ich, mittlerweile die fünfte Brille. (Und nein, sie liegt auch nicht im Kühl- oder Gefrierschrank! 😁). Bin also meine 1500 m ohne geschwommen. Danach war ich blind. Himmel brannten mir die Augen. 😎

Nun ist Sonntag und somit Wiegetag. Ich wollte vorher noch gar nicht wissen, was die Feiertage und vor allem der Urlaub angerichtet haben.  Ich logge nun meine Kalorien wieder ordnungsgemäß bei MFP (im Urlaub habe ich stets nur Pauschalen eingetragen, die ich vermutlich stets zu meinen Gunsten „schön geschätzt“ haben. 😁). 

Das Ergebnis: Obwohl die Körpermaße (Bauch-, Po-, Oberschenkelumfang) allesamt um rund 1-2 cm zurückgegangen sind, hat die Waage ein sattes Plus von 3 KG angezeigt (also werden es wohl min. 4 Anfang der Woche gewesen sein) 🙁. Naja, da muss ich also wieder ein wenig Anlauf nehmen. Auch wenn das nicht schön ist, frustriert es mich gar nicht. Ich weiß woher es kommend vor allem weiß ich, wie es wieder verschwindet. 😋

 Da ich ja nun noch bis fast Ende Januar Urlaub habe, muss ich mal sehen, wie ich die Tage Fülle. Gestern habe ich mich drangemacht, mein Wohnzimmer zu tapezieren und meine Diele schreit auch noch nach einem neuen Anstrich oder Tapeten. Obwohl ich ja handwerklich eigentlich….sagen wir mal… Semitalentiert …bin, ist mir das Wohnzimmer aber ganz gut gelungen. Erstmalig Mustertapeten geklebt und ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. 😁

  

  

Bleibt oder werdet gesund! 

Und wieder daheim

Menno, da ist man kaum am Urlaubsort richtig angekommen und hat sich akklimatisiert, schon kannst Du wieder packen, weil die Zeit vorbei ist. Zeit ist eben relativ, wie der olle Einstein schon festgestellt hat.

Als letzte Woche Mittwoch morgens um 3 der Wecker klingelte, habe ich es schon ein wenig bereut, den ersten Flug gebucht zu haben. Obwohl ich ja eigentlich ein Frühaufsteher bin, habe ich mich an dem Morgen (besser in der Nacht) schon aus dem Bett quälen müssen. Ich schleppe mich also ins Bad und was entdecken dort meine noch nicht gänzlich geöffneten Augen? Auf dem Boden neben der Toilette befand sich ein etwa 8 cm langes braunes Etwas. Ja richtig- es sah genau so aus, wie das, an das ihr vermutlich nun denkt. Auch ich dachte so, war mir jedoch sofort sicher, dass ich meine Geschäfte definitiv in der Toilette erledige und nicht daneben. Ich also sofort sämtliche Lichter eingeschaltet und aus dem Schlafzimmer die Brille geholt. Da hatte sich tatsächlich eine Nacktschnecke in mein Bad verirrt. Ich frage mich bis heute, wie sie es in die zweite Etage geschafft hat, sie muss doch jahrelang unterwegs gewesen sein? Das Ding kurzerhand entsorgt und schwupps- war ich auch hellwach.

Da ich in meinen einwöchigen Augusturlaub stets meine Ma mitnehme, musste ich also noch einen Schwenker nach Essen machen um sie einzuladen. Eine Freundin von mir, die wiederum eine Arbeitskollegin im Gepäck hatte, wollten wir am Fliegerhafen in Düsseldorf treffen. Pünktlich um kurz vor vier habe ich also meine Ma in Essen eingeladen und aufgrund der leeren Autobahn waren wir auch ruck-zuck vor dem Airportparkplatz, wo ich für die Woche reserviert hatte. Wohlgemerkt VOR dem Parkplatz, denn vor mir stand eine Autofahrerin, bei der es Probleme mit der Einfahrt gab. Man muss bei Reservierungen vorab eine Kredit- oder EC Karte angeben, mit der man auf den Parkplatz einfahren will. Hier hat die junge Frau wohl eine andere Karte dabei gehabt als die, die sie nun einschieben wollte. Jedenfalls zog sich das ganz über 20 Minuten hin, bis sie endlich über die Gegensprechanlage den Airportmitarbeiter überzeugen konnte, sie hereinzulassen. Durch diese Verzögerung haben wir den geplanten Shuttlebus verpasst und mussten auf den nächsten warten. Dann erwartete uns am Flughafen die Sicherheitskontrolle, die ja mittlerweile mit diesen Ganzkörperscannern durchgeführt wird. Nicht die Kontrolle war das Problem, sondern die ca. 1,5 Mio. Menschen die davor standen. Da das Boarding für unseren Flug bereits im Gange war, ahnte ich hier schon Schlimmstes. Dies sollte sich auch bestätigen, denn in dem Moment als wir endlich durch die Kontrolle waren, kam der Hinweis über die Lautsprecher, dass wir uns gefälligst nun einzufinden haben, der Schalter würde schliessen. Panik kam auf, die uns entsprechend rennen ließ. Mit erwartungsvollen Blicken wurden wir im Flieger von allen anderen Passagieren begrüßt. Endlich an unseren Plätzen angekommen, ist doch glatt einer unserer Plätze von einem jungen Mädel besetzt. Ein freundlicher Hinweis von mir, dass dieser Platz doch wohl für mich reserviert sei (ich reserviere stets vorab einen XL Seat – allein wegen der Beinfreiheit und zahle dafür auch teures Geld), wurde von ihr mit dem Satz beantwortet: „Ich möchte gerne bei meinem Freund sitzen. Sie können ja meinen Platz in Reihe 12 haben, das ist sogar ein Fensterplatz!“ Nicht, dass es eine freundliche Frage nach einem Sitztausch gewesen wäre, nein, für Sie war  klar, dass ich mich auf ihren Platz setzen würde. Ich, noch stressgeplagt von der Warterei am Parkplatz und an der Sicherheitskontrolle antworte freundlich: „Herzchen – wenn ich einen Fensterplatz hätte haben wollen, hätte ich mir diesen vorab reserviert. Und wenn Sie bei Ihrem Freund sitzen wollen, können Sie gerne mit dem Flugpersonal klären, ob es zulässig ist, dass er sie auf seinem Schoß sitzen lässt. Diesen Platz geben Sie aber bitte nun frei.“ Gerade als sich ihr Freund noch einmischen wollte, meldete sich die Flugbegleiterin zu Wort, die das mitbekam und bat die junge Frau eindringlich nun zügig ihren zugewiesenen Platz in Reihe 12 aufzusuchen. Jetzt sag doch mal- was denken sich denn manche Leute…??

Endlich ging es los. Hierzu habe ich ja schon kurz etwas geschrieben Aber sowas von

Gegen 11 Uhr Ortszeit erreichten wir dann endlich unseren Bungalow in San Agustin und mit diesen Ausblick fing der Urlaub dann wirklich an.

Ich habe im Urlaub auf nichts verzichtet. Stets wurde gegessen, worauf ich Lust und Hunger hatte und natürlich am Abend auch der ein oder andere Cocktail vernichtet. Ich liebe ja Long Island Icetea 😃 Und den habe ich an meinem Geburtstag, der auch in diesen Urlaub fiel, in angemessenen Mengen genossen 😎😇

Was ich nicht gegessen habe, ist Gericht Nr. 037 😅


Am Tag waren wir nach dem Frühstück bis in den Nachmittag hinein stets unterwegs (Sightseeing und Co, was man als guter Tourist eben so macht) und an den Nachmittagen wurde gechillt. Gut drei Bücher habe ich in der Woche lesen können. Zweimal habe ich einen Walking-Joggingmix eingeschoben (am Meer entlang- hat mir sehr gut gefallen auch wenn ich mir eine fette Blase an der Ferse gelaufen habe!) und mit Hilfe eines Sonnenschirmständers aus Beton habe ich sogar Steppen können. Ich bin sehr gespannt, was die Waage am Sonntag sagen wird. Aber eben erst am Sonntag, vorher werde ich sie nicht betreten.

Ach ja ein interessantes Fahrrad habe ich in Mogan entdeckt, d.h. die Bereifung fand ich spannend. Da reden wir immer von schmalen Reifen um wenig Widerstand zu haben und dann sehe ich das.

IMG_1205-0Der Rückflug startete in Las Palmas mit einer zweieinhalb stündigen Verspätung. So etwas kann ich ja schon leiden. Und in Düsseldorf am Flughafen haben wir dann noch über eine geschlagene Stunde auf unsere Koffer warten müssen. Das nervt schon ein wenig und trug auch im allgemeinen bei den Passagieren nicht zu einer guten Stimmung bei.

Auch wenn ich am zweiten Tag wegen meiner Mandelentzündung noch einen Arzt aufsuchen musste, der mich mit einem Antibiotikum versorgt hat, war es ein herrlicher Kurzurlaub. Und bis ich wieder vor Ort bin, sind es nur noch 117 Tage, denn am 23.12.15 geht es wieder los. Jetzt hat mich der Alltag erst einmal wieder.

Bleibt gesund!

Arbeitszeitverkürzung und der Beistelltisch

Wie nicht anders zu erwarten war, quält mich heute ein tierische Muskelkater in den Oberschenkeln und ich glaube er hat seine Endausprägung noch nicht erreicht. 😦 Dank der Arbeitszeitverkürzung im öffentlichen Dienst, die vor Jahren mal beschlossen wurde, steht mir einmal im Jahr ein zusätzlicher freier Tag zu. Den hab eich mir heute gegönnt und somit das Wochenende verlängert. Bei dem Blick auf das Wetter war das für den heutigen Tag keine soooo kluge Entscheidung. 😦

Nachdem ich heute mehr oder weniger ausgeschlafen habe, habe ich mir ein Frühstück auswärts gegönnt. Eigentlich wollte ich noch ein wenig Shopping anhängen aber irgendwie war mir heute nicht danach (schon komisch für mich, ich muss krank sein 😉 ) Einzig im Möbelhaus einen neuen Beistelltisch habe ich auf dem Rückweg noch ergattert. Somit war also Beschäftigung für den Nachmittag gesichert. Bei mir dauert sowas ja in der Regel länger als bei anderen, da ich technisch nicht das begabteste Menschenkind bin. Und so war es natürlich auch. Der Tisch bestand aus genau 9 Einzelteilen und ca. 30 Schrauben. Ein normaler Mensch wäre mit dem Zusammenbau in 15 Minuten fertig gewesen. Aber ihr glaubt gar nicht, in welchen Variationen man diesen falsch zusammenbauen kann. Ich habe es herausgefunden 🙂 Nach etwa anderthalb Stunden und mehrmaligen wiederauseinandernehmen habe auch ich es dann geschafft. Gott sein Dank ist es nur ein Beistelltisch für neben das Bett. Wichtige Dinge würde ich darauf nicht stellen wollen. 🙂

Zeit fürs Mittagessen. Heute gab es den Salat, der eigentlich gestern auf dem Programm stand. Aber durch meine nicht geplante Bergauf-Tour gestern, war mir gestern zu Mittag mehr nach Kohlenhydraten. Somit konnte ich mir aber heute das Kochen sparen. Und es war muy lecker, wie wir Spanier sagen 🙂

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Da ich ja gestern noch meinen Kleiderschrank von allen Klamotten befreit habe, die mir mittlerweile zu groß sind (und das waren bis auf meine Schuhe so ziemlich alle 🙂 ) und die Säcke ja noch in meiner Diele den Weg versperrten, habe ich diese dann noch in den Keller geschleppt. Ich hätte sie natürlich gleich in einem Altkleidercontainer entsorgen können, aber sicher ist sicher. Ich habe beschlossen, dass sie nun für min. sechs Monate in den Keller kommen und wenn sie dann weiterhin nicht mehr passen – ab dafür.

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Danach noch eine kleine Sporteinheit – 30 Minuten Step-Aerobic (das lässt sich ja bei jedem Wetter machen) auch wenn die Oberschenkel kontinuierlich vor dem Kollaps standen. Aber, wer schön sein will, muss leiden 🙂

Den Nachmittag werde ich nun mit meiner Couch verbringen. Wir haben schon sehr lange nicht miteinander gekuschelt. Nicht das sie mir noch eines Tages fremd geht.

In diesem Sinne, bleibt gesund!

Kann man an Langeweile sterben?

Himmel, was für ein langweiliger Tag. Auch wenn ich mich heute Morgen zu einem Spaziergang habe hinreissen lassen (trotz Schmerzen im Knie – und dafür auch sofort von MFP Mitstreitern (zurecht) „gerüffelt“ wurde) habe ich den ganzen Tag bislang nicht (in Worten N-I-C-H-T-S) gemacht, ausser gesessen und gelegen. Ja, es war so langweilig, dass ich mir in der ARD Sissi angeschaut habe.

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Nach der Schlemmerei vom Wochenende habe ich mir heute nur einen Salat mit Huhn gegönnt (hmmm, habe ich also doch etwas produktives vollbracht).IMG_0408

Ach ja, dann stand natürlich das von gestern auf heute verschobene Wiegen auf dem Programm. Wie nach dem üppigen Wochenende und der weitgehend sportfreien letzten Woche nicht anders zu erwarten war, zeigte diese böse, böse Waage auch sofort gnadenlos ein Plus von 1,4 KG an. Auch wenn ich innerlich darauf vorbereitet war, traf es mich hart. Wenn ich doch technisch ein wenig bewanderter wäre, würde ich ja mal eine Waage entwickeln, die den Nutzer/ die Nutzerin nach dem Betreten smooth auf das Ergebnis vorbereitet. „Hallo lieber Nutzer, zunächst möchte ich Dir sagen, dass Du heute besonders gut aussiehst ….mir deine neue Frisur ausgesprochen gut gefällt….deine (sportliche, arbeitstechnische) Leistung hervorragend war…..deine neue Brille einen wirklich schlanken Fuss macht,….. und was machen da schon 1,4 KG mehr auf den Hüften, die hast Du doch ganz schnell wieder abgearbeitet. Ich wünsche dir einen charmanten Tag“

Ihr seht, es gibt noch viel zu tun.

Pfingsten bei Freuden – Bienvenido in Wallroth

Ein wunderbarer Besuch bei Freunden ist zu Ende gegangen. Samstagmorgen habe ich mich mit einer Freundin aus Dortmund auf den Weg vom Ruhrpott nach Wallroth gemacht. Das wird kein Mensch kennen (ich kannte es auch nicht 😏). Es handelt sich hier um ein kleines Dorf zwischen Frankfurt und Fulda wo wirklich noch jeder jeden kennt. Dort wurden wir (und noch viele andere) von lieben Freunden empfangen, die uns über’s Wochenende eingeladen hatten. Dafür habe ich übrigens auch mein Geschenk vorbereitet, worüber ich in den letzten Tagen so geheimnisvoll berichtet habe. Das hier war mein Präsent, eine Motivtorte, diesmal „Regenbogen“. Solche Torten stelle ich ab und an zum Verschenken hier, immer mit individuelle Motiven und Themen.
 Was soll ich sagen, bei der Herstellung habe ich nicht einmal genascht. 

Das hätte ich sicherlich machen können, im Endeffekt wäre es darauf auch nicht mehr angekommen, denn Ingi und Juan (das sind die Freunde bei denen wir waren) haben und kulinarisch wahnsinnig verwöhnt, so dass ich Samstag meine Diät erstmalig (und einmalig) komplett habe ausgesetzt. Es gab die herrlichsten Leckereien vom Grill, köstlichste Salate, Dips und Saucen, Kuchen und Torten,…. Und am Samstagabend wir wir alle gemeinsam noch den Eurovison Song Contest geschaut, bei dem auch das ein oder andere alkoholische Kaltgetränk gereicht wurde. Habt ihr es auch gesehen? Deutschland hat mit sagenhaften 0 Punkten abgeschlossen, einmalig in der 60 jährigem ESC Geschichte. 😅. Und Schweden hat verdient gewonnen. Hach, ich schweife ab….😊 Auch wenn ich mich beim Alkohol weitgehend zurückgehalten habe, so habe ich beim Essen wirklich so ziemlich alles probiert. Ich habe das auch nicht im Detail in meiner App gepostet sondern nur eine pauschale Angabe zu den Kcal gemacht (und vermutlich untertreiben 😮). Und ein wenig ein schlechtes Gewissen habe ich auch 😔. Gegen 2:20 Uhr bin ich ins Bett gegangen, aber wegen meiner Schmerzen im Knie kein Auge zugemacht. 😡 Habe mich entschlossen, diesbezüglich Am Dienstag nach Pfingsten eigenen Arzt aufzusuchen. Denn es wird langsam unerträglich (und das obwohl ich die Knie ja nun zwei Tage wirklich nicht belastet habe). Um 9 Uhr kamen dann auch die ersten anderen aus ihren Zimmern und mit einem schönen Früstück sind wir in den Pfingstsonntag gestartet. Eigentlich ist der Sonntag ja mein Wiegetag. Da ich nun aber erst nachmittags zuhause war, werde ich das morgen Früh nachholen. 

Nun bin ich wieder daheim und kann nur sagen, dass es durchweg herrlich schön in Wallroth war. Was es dort gibt, ist Gegend….seeeeehhhhr viel Gegend. 😂 .  

 Ich bin froh, dass ich solch liebe Menschen wie Ingi und Juan zu meinen Freunden zählen darf!! 😘Wir sehen und viel zu selten. 😞 

Schmerzbedingt werde ich den Pfingstmontag wohl nun liegend verbringen- etwas das mir mittlerweile sehr zuwider ist. Aber ich werde es leider nicht ändern können.😪

Alles wird gut!

Ralf