SENDEPAUSE und………:)

Ihr Lieben,

mir war das Wetter in den letzten Tagen viel zu schön, als dass ich mich an den Rechner setzten und einen Beitrag schreiben wollte. ☀️☀️ Außerdem hatte ich einen aktuellen Sonnenmangel, den ich nun ausgiebig ausgeglichen habe und heute noch ein wenig Vorrat anlege.

Daher müsst ihr Euch mit dem wöchentlichen Ergebnis meiner Waage zufrieden geben, welches heute wie folgt aussieht:

Ein Minus von 1,7 KG – somit habe ich die für mich und meinen Kopf so wichtige Grenze von -50 KG überschritten. 😀🍾🎉🎈🍸


Und b.t.w. durch den kurzen Text heute müsst ihr nicht viel lesen und kommt auch schneller an die frische Luft 😉

Habt eine schöne Woche und bleibt gesund!

Krafttraining muss man mögen …

Nachdem ich den Ostermontag praktisch nur auf der Couch verbracht habe (abgesehn von einem kleinen Spaziergang, vorbei am Kühlschrank und dem Sessel), weil das Wetter es nicht im Ansatz zugelassen hat, das Haus zu verlassen, habe ich mich Dienstag richtig aufs Fitty gefreut. Allein schon weil ich ja an dem Tag in den, für mich neuen, Kraftzirkel eingewiesen und die Geräte auf mich eingestellt werden sollten.  Für 15 Uhr war der Termin angesetzt und ich sollte zur Einweisung bereits warm sein. Gesagt – getan. Eigentlich laufe ich mich ja auf dem Band warm, gehe dann zum Krafttraining über und beende mein Training entweder mit Radfahren oder auf dem Crosstrainer. Da ich aber stets nach dem Laufband schon einmal Wäschewechsel bereit wäre- weil durchgeschwitzt, habe ich mich diesmal für flottes Walken auf dem Band und im Anschluss den Crosstrainer entschieden. Damit sollte ich warm genug und nicht ganz so verschwitz sein. Soweit meine Theorie- in der Praxis war ich zwar nach dem Walken nur „nebelfeucht“ aber nach dem Crosstrainer wie gewohnt klatschnass.

Egal, musste ich eben durch. Der Kraftzirkel besteht aus acht Geräten, die jeweils für eine halbe Minute bei voller Power bedient werden sollen. Dazwischen jeweils 30 Sek Pause und dann min. zwei Durchgänge. Die Beinpresse und dieses Gerät, bei dem man Gewicht nach unten zieht kannte ich bereits. Die sadistische Ader meines Trainers nicht. Auch bei diesem Geräten hat er reichlich Gewicht draufgelegt und mich angetrieben, in jeder 30 Sekeundenrunde min. 10 Wiederholungen zu schaffen. Hätte er eine Lederpeitsche zur Hand gehabt, ich sage euch, er hätte sie benutzt.

Diese anderen Geräte kannte ich bislang nicht, sie trainieren aber Bi- und Trizeps, Brust- und Rückenmuskulatur und seitliche Bauchmuskeln. Bei einem dieser anderen Geräte habe ich ich einen Muskel kennengelernt, den ich wohl schon immer mit mir herumschleppe, ihn aber offensichtlich noch nie benutzt habe. Da frage ich mich: brauche ich ihn wirklich und warum muss ich ihn trainieren, wenn ich doch bislang ohne ihn gut über die Runden gekommen bin? Jedenfalls war ich anch dem ersten Training in diesem Zirkel völlig im Eimer. Schon auf der Heimfahrt (mal gut das ich meine Idee, mit dem Rad ins Studio zu fahren, vorher verworfen hatte- ich hätte kein Rad mehr fahren können) hörte ich, wie sich dieses Mistvieh von Muskelkater leise angeschlichen hat, nur um mich in der Nacht dann hinterrücks anzufallen. Fezit dieses ersten Training: Meinen Trainer kann ich nicht leiden und Kraftraining finde ich doof! 😮😉

Der Samstag schrie- wettertechnisch- ja förmlich danach, irgendwas zu unternehmen. Nach meinem samstäglichen Besuch und einem netten Frühstück bei meiner Ma habe ich mich aufs Rad geschmissen und eine Runde gedreht, bevor ich am Nachmittag mit einem Freund erneut die Halde Haniel in Bottrop bestiegen habe. Ich war ja vor gut einem halben Jahr schon einmal dort und musste diesmal sehr erfreulich feststellen, wie sehr sich meine Kondition verbessert hat. 👍😃. Oben angekommen hätte ich allerdings einen Bach leer trinken können. 😨 Leider gibt es dort nichts und ich hatte auch nichts dabei. Überlege nun, mir einen Bauchladen zuzulegen und dort an Wochenende überteuert Wasser und Snacks anzubieten. Könnte ein Geschäft sein 😅 Was mich ärgert, ich habe auf dem Weg hoch oder oben meine beste Sonnenbrille verloren. 😢 Jeden der das Ruhrgebiet besucht, empfehle ich unbedingt einmal die Halde Haniel zu besteigen und die grandiose Aussicht über den „Pott“ zu genießen.

Die Open Air Arena oben auf der Halde

Die letzte Station des Kreuzweges, der auf dem Weg nach oben nachgestellt ist.

Jede Station des Kreuzweges ist mit einem Requisit aus dem Bergbau versehen und an jedem Requisit hängt eine Tafel mit Aussagen zur Region von bekannten Persönlichkeiten. Dieses hier an einem Förderkorb mit einer Aussage von Kardinal Franz Hengsbach, dem ersten Bischof des Ruhrbistums Essen. Ich durfte ihn mehrfach persönlich treffen und mochte ihn sehr. Auch wenn er ursprünglich aus dem Sauerland kommt (soweit ich mich erinnere), war er durch und durch „Kumpel“ und sprach die Sprache der Menschen hier im Pott. 
Am frühen Abend wieder zuhause war ich dann jedoch ausgezählt, wie lange nicht. Nur noch eine Kleinigkeit gegessen und mich bemüht, dem TV Programm zu folgen. Ich habe irgendwas geschaut, kann aber nicht mehr sagen was. 🙁

Ich weiß, wer am heutigen Sonntag fix und foxi aber ganz sicher glücklich nach Hause kommen wird. Meine liebe MFP Mitstreiterin Dana. Sie nimmt heute an einem Halbmarathon teil, auf den sie sich in den letzten Woche enorm vorbereitet hat. Ich finde das grandios und wünsche ihr viel Erfolg und Spaß. Das sie diesen Halbmarathon erfolgreich meistern wird, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel.

Dann wie üblich mein heute mein Wiegetag. Und meine Waage hatte heute das Bedürfnis mir ein Minus von 0,6 Kg zu verkünden! Somit liegt mein aktuelle Gewichtsverlsut seit dem 12.01.2015 nun bei -47 KG.

Bleibt gesund!!

Das Neue ist da

Herrlich so eine kurze Arbeitswoche. Bereits seit Donnerstag habe ich frei und noch bis einschließlich Dienstag wird mich mein Amtsbereich nicht sehen. 😀 Hätte mir zwar besseres Wetter gewünscht aber man kann ja nicht alles haben. Besseres Wetter allein schon deshalb, weil ich mir nun meine persönliche Belohnung für meine bisherigen Abnehmerfolge gekauft habe. In dem ein oder anderen Beitrag habe ich ja bereits geschrieben, dass ich mir vor geraumer Zeit einmal ein Fahrad zugelegt habe, dieses jedoch ein XXL Rad war (welches ein entsprechendes Eigengewicht hat) und da ich bis vor einem Jahr,  aufgrund meines körperlichen Umfangs, gar nicht in der Lage war, meine dicken Stampfer über eine Mittelstange zu heben, musste es ein Damenrad sein. Ich will über dieses Rad wirklich nicht meckern, es ist toll und hat mir treue Dienste geleistet. Da ich damit im vergangen Jahr viel unterwegs war, sind einige verloren Kilos diesem Rad zu verdanken.


Mittlerweile bin ich aber gerne mal etwas flotter unterwegs und hier kommt das Rad an seine Grenzen. Auch sind die acht Gänge mir nur bedingt eine Hilfe. Also werde ich dieses Rad nun verkaufen. (Falls jemand interessiert ist…😉)

Nachdem ich mir im letzten Urlaub auf den Kanaren ein Trekkingbike ausgeliehen hatte und dieses für mich ideal fand, habe ich mich mit einem selbigen nun belohnt.😎 Darf ich vorstellen – mein Neues.


Ok, 21 Gänge überfordern einen Techniklegastheniker wie mich momentan noch etwas, aber die erste Runde habe ich damit bereits erfolgreich gedreht. Zunächst am Mittwoch eine ganz kleine Runde und gestern dann eine knapp 40km Tour. Es is schon etwas anderes, mit einem sportlichen Rad unterwegs zu sein Ich freue mich darüber wie ein Schneekönig. 😁👏

Am Mittwoch stand im Fitty, nach meinen ersten knapp drei Monaten dort, die erste Erfolgskontrolle an. Stoffwechsel- und Kardiotest sowie Kontrolle der Körperwerte wie Gewicht, Fett- und Muskelmasse. Mit den Ergebnissen kann ich durchweg zufrieden sein. Mein Gewicht hat sich verringert (obwohl meine Waage da ja etwas anderes sagt), die Fettmasse sich reduziert und die Muskelmasse erhöht. Alles in einem moderaten Rahmen, aber nach nicht ganz drei Monaten ist das ok. Meine Ausdauer hat sich gut verbessert und die Herzwerte waren goldig. Einzig wurde festgestellt, dass mein Körper beim Sport noch vermehrt Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verbrennt und nicht an die (in noch ausreichender Menge vorhandenen) Fettreserven geht. Daher habe ich nun meine Ernährung noch einmal angepasst und den Eiweißanteil nach oben angepasst und die Kohlenhydrate reduziert. Ich bin sehr gespannt, wie ich das langfristig umsetze, esse ich doch gerne Dinge wie, Kartoffeln, Nudeln, Brot,…. Ich habe das zwar nicht gänzlich verbannt, aber ich schraube den Verzehr schon runter. Ein Frühstück mit Skyr, etwas Müsli und Obst finde ich klasse. Schmeckt mir und macht satt. Mein erstes Eiweißmittagessen gab es am Donnerstag- Rinderhackfleisch mit Sauerkraut. Ich war skeptisch (vor allem weil es aussieht als hätte es vorher schon mal jemand gegessen 😮) aber es war lecker. Nun mache ich mich auf die Suche nach neuen Rezepten, das Netz ist ja voll davon.

Desweiteren werde ich meine Training anpassen und vom Milon Kraft-Ausdauerzirkel in den reinen Kraftzirkel wechseln. Ich bin gespannt und freue mich darauf. Und ich bin sicher, Ergebnisse, die in meinem Interesse sind, werden sich einstellen.

Am Samstag gab es ein „kleines MFP Treffen“. Ursprünglich wollte ich mich nur mit Eva aus Berlin treffen, die auf Verwandschaftsbesuch im Ruhrgebiet war. Dann hat es sich aber freudigerweise ergeben, dass Martina aus Düsseldorf und Olaf aus Marl (den ich bislang noch nicht persönlich kannte) noch dazugestoßen sind. UNd schaut Euch den Hernn bitte einmla an, er hat sage und schreibe bislang 90 ( in Worten NEUNZIG!) Kilo abgenommen. Hammer, oder? Wir haben uns in Essen getroffen und hatten einen total netten und interessannten Nachmittag. Das nächste „große Treffen“ mit meinen MFP Verrückten findet ja im Mai in Leipzig statt, worauf ich mich schon heute wie Bolle freue, denn auch dort werde ich wieder neue Menschen kennenlernen, die genau so einen an der Waffel haben, wie ich 😉


Das Ergebnis, welches sich heute eingestellt hat und mir von meiner Waage verkündet wurde sieht wie folgt aus und hat mir Ostern total versüsst.Minus 1,9 KG. Und soll ich Euch was sagen- ich brauchte o etwas im Moment auch. Endlich wieder ein Erfolgserlebnis was meine Motivation anstreibt. Der Wert dieses Ergebnisses war heute für meine Seele höher als der für meinen Körper. Ob es nun shon daran liegt, dass ich seit Mittwoch mehr Proteine esse oder die pure Anwesenheit meiner Mitstreiter von gestern – ich weiß es nicht.

Neben einen charmanten Woche wünsche ich euch natürlich fröhliche Ostern! 🐰💐


Bleibt gesund!

Von Schlingen, Zähnen, Döner und kleinen Menschen

Ich habe mir ein neues Spielzeug zugelegt. Einen Schlingentrainer. Gab es bei Lidl für kleines Geld und ich dachte mir, schaden kann es nicht. Wenn er nix ist, kannst du immer noch Wäsche dran aufhängen. (ich bin ja ein praktisch denkendes Menschenkind 😁) Das Teil ist für die Nutzung an Türen gedacht, kann aber auch Outdoor, mit einem beigefügten Karabinerhaken, an Bäumen, Schaukeln, etc. befestigt werden. In der Tür wird das Teil einfach nur mittels eines Ankers an der geschlossenen Türe eingeklemmt. Eine Trainings DVD lag auch noch bei, diese habe ich mir aber noch nicht angeschaut. Ich muss sagen, mir gefällt das Teil. Es bietet recht viele Möglichkeiten zu trainieren Somit kann ich beim Fernsehen mit dem eigenen Körpergewicht immer noch ein paar Übungen machen. Vor allem an den Tagen, wo ich nicht ins Studio gehen. Knapp 13 Euronen, die sich gelohnt haben. 😀

  
Am Mittwoch musste ich mich erneut einer Zahn- und Kieferorthopädischen OP unterziehen. An der Stelle, die vor rund vier Wochen operiert wurde, hatte sich erneut eine Fistel gebildet. Dies hatte nun zur Folge, dass noch etwas vom Kieferknochen entfernt werden musste und dann mit Calziumsulfat aufgefüllt wurde. Mittlerweile bin ich ja Leid gewohnt (was mein Esszimmer angeht). Diesesmal war es aber wirklich unangenehm. Während des Eingriffs stellte sich heraus, dass ein Teil meines Kieferknochens nicht betäubt war und als dann die Fräse dort angesetzt wurde bin ich vor Schmerz so dermaßen zusammengezuckt, dass ich die Kopfstütze des Behandlungsstuhls abgebrochen und das vor mir auf der Ablage stehende OP Besteck heruntergeschmissen habe. 😟 Der Stuhl ist wohl nun ein paar Tage „out of Order“. Leider hatte ich den ganzen Tag über auch noch sehr starken Wundschmerz. Somit war Sport für diesen Tag tabu. Ich habe mich auch nur noch hingelegt und geschlafen. Am nächsten Tag war aber alles gut und ich hoffte, dass es so bleibt. Leider scheint dem aber nicht so zu sein, denn ich habe  das Gefühl, dass sich erneut eine Entzündung entwickelt hat. 😞 Am Dienstag werden die Fäden gezogen, dann bin ich schlauer. Mir schwant Schreckliches. 

Als ich am Freitag im Fitty auf dem Rad saß, setzt sich von jetzt auf gleich in meinem Kopf der Gedanke fest, dass ich jetzt Lust auf Döner habe. 😶 Ausgerechnet Döner, gehörte er schon zu meinen Fresszeiten nicht wirklich zu den Dingen, die ich sonderlich gerne gegessen habe. Je mehr ich in die Pedale getreten habe umso mehr Lust bekam ich darauf. Da ich ihm mir kalorientechnisch locker leisten konnte, beschloss ich noch während des Trainings, dem Wunsch nachzugeben und auf der Heimfahrt eine Dönerbuden anzusteuern. Als ich dann im Auto saß fiel mir ein, dass ich keine Ahnung habe, wo bei mir in der Nähe eine Dönerbude ist. Aber ich wusste, wo mein Lieblingsgrieche ist und da habe ich spontan aus dem Döner eine Gyros Pita gemacht und mir diese mit nachhause genommen. Ich weiß gar nicht wie ich dieses Essen beschreiben soll, aber orgastisch kommt dem sehr nah. 😊 Das war seit bestimmt anderthalb Jahren meine erste Pita und sie war sooooooo unglaublich lecker😄 Ich habe mich noch bis in den Abend über jedes Aufstoßen gefreut. Unglaublich! Ich habe in meinem Leben sicherlich schon hunderte Pitas gegessen, auch aus dieser griechischen Versorgungsanstalt, aber noch nie hat sie mir so gut geschmeckt .

Samstag traf ich an der Mülltonne meine neue Nachbarin. Sie ist heute mit ihrem Freund zu einen 14 tägigem Urlaub auf die Kanaren aufgebrochen. Hach, da würde ich ja gleich ein wenig neidisch.😉 Ich mag die beiden ja, d.h. ich mochte Sie. Seit unserem Quätschken an der Mülltonne muss ich das überdenken. Warum? Die beiden planen doch glatt Nachwuchs. Hallo? Kinder in unserem Haus? Muss man so etwas nicht mit der Nachbarschaft abstimmen und sich deren Zustimmung einholen? Ich höre schon heute das Geschrei in der Nacht und das Geratter der nicht gummieren Räder des Bobby Cars auf der Straße. Und so kleine Menschen machen doch auch überall hin.  😱 Mich trifft das Leben aber wirklich immer in seiner vollen Härte 😕😉

 Achtung, jetzt kommt was Lehrreiches 

Wenn man läuft und es einen plötzlich und unerwartet, aus welches Gründen auch immer, an der Wade juckt, bleibt man kurz stehen und kratzt sich und geht weiter. Kennen wir alle. Es gibt aber einen Ort, wo man keinesfalls so verfahren sollte nämlich auf dem Laufband. Wissen auch alle – nur ich nicht. 😕 Habe mich am Samstag bei vorbeschriebener Aktion mal schön auf den Allerwertesten gelegt und natürlich zum Amüsement der neben mir laufenden Menschen beigetragen. Wobei…nachdem der erste Schreck sich gelegt hatte, ich am lautesten über mich gelacht habe. Schussel Ralf hat w zugeschlagen. 🤓 Gott sein Dank geschah das bei noch recht langsamen Tempo, so dass -außer dem peinlichen Moment- nichts weiter passiert ist. Aber ich habe gelernt: Kratze dich NIEMALS – WIRKLICH NIEMALS  an den Beinen oder Füßen während du auf dem Lauband aktiv bist. 😁

Ansonsten hätte ich wieder eine  aktive Woche, dies auch immer ins er Hoffnung, dass sich die Waage zum sonntäglichen Wiegen endlich mal wieder etwas positiver äußert.

  
Und was hat sie gemacht? Sie hat sich positiv geäußert, die Gute.😄  Ein Minus von 800g und somit ein neuer Tiefsstand, gibt mir einen großen Motivationsschub für die nächste Woche. Einer meiner Mitstreiter bei MFP hat sich in dieser Woche übrigens halbiert. Sage und schreibe 87,5 kg hat er abgenommen. Das muss man sich einmal vorstellen, was für eine unfassbar grandiose Leistung. 

Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche!

Bleibt gesund.

Sündigen an Rosenmontag und Verführungen an Aschermittwoch

Am Rosenmontag habe ich mich, nachdem ich vormittags arbeiten war, von Kollegen breitschlagen lassen, noch auf ein Stündchen mit in die Kneipe zu gehen und ein wenig zu feiern. Dummerweise habe ich zugesagt. 😁 Es war eine  sehr tolle Stimmung dort (ich liebe ja den rheinischen Karneval!) und es wurde neben dem ein oder anderen Bierchen auch im Minutentakt was essbares „für zwischendurch“ oder „als Grundlage“ herumgereicht. Mal ein Tablett mit Berliner Ballen, mal eine Runde Mettwurst, mal Frikadellen, mal…. Und was mache ich? Ich greife zu! 😡 Das Ergebnis waren dann über 1000 kcal über meinem Tagesziel. Am Montagabend habe i h mich da richtig über mich geärgert. Einen Tag später habe ich das schon wieder entspannt gesehen und mich noch an dem lustigen und schönen Tag erfreut. Dienstag einfach eine halbe Stunde länger Sport gemacht und gut is. Am Donnerstag ging mir dann der Monatabend noch einmal durch den Kopf und ich denke, es ist auch gut, dass ich mich geärgert habe. Denn ich habe offensichtlich angefangen auf mich zu achten, nicht blind zu „saufen“ und zu „fressen“. Somit verbuche ich das als einen weiteren Erfolg in meiner neuen „Laufbahn“ 😀

Mittwoch im Fitty. Durch einen ausgefallenen, beruflichen Termin hatte ich die Möglichkeit, schon am Mittag dort zu sein. Noch nicht zu Mittag gegessen fange ich also an, etwas gegen die Pfunde und für die Fitness zu tun. Wie ich so fröhlich vor mich hinschwitzend in die Pedale trete fällt mein Blick auf den Bildschirm des hiesigen TV Gerätes, welches dort an der Decke hängt. Normalerweise schaue ich da nicht hin, weil stets irgendwelcher Sport übertragen wird und das interessiert mich nun einmal gar nicht. Ich höre lieber Musik oder Hörbücher und beobachte die Menschen um mich herum. Sofern ich nicht mit Schweiß aus den Augen wischen beschäftigt bin. 😏 Mittwoch aber schaue ich TV und was muss ich sehen? Da wird doch in der Tat eine Kochshow gezeigt, in der gerade die leckersten Gerichte zubereitet werden. So muss die Hölle sein! Du trampelst dir einen ab um dünn zu werden und vor deiner Nase werden die herrlichsten Gerichte zubereitet – für dich unerreichbar. Doof für mich, dass mein Körper in dem Moment nicht nur Wasser durch das schwitzen verloren hat, nein mir liegen ja nun auch noch Bäche von Wasser im Mund zusammen. 😨 Sofort habe ich den Entschluss gefasst, NIE WIEDER auf den dortigen Bildschirm zu schauen. 😁

Ich musste auch feststellen, dass es unterschiedliche Crosstrainer gibt. Ist mir bislang gar nicht aufgefallen aber ich laufe diesbezüglich ja auch blind durch die Gegend. Jedenfalls habe ich Spaß an diesem Gerät gefunden.


Auf ihm kann man den klassischen Crosstrainer Schritt laufen aber auch Treppensteigen simulieren. Das Gefällt mir sehr gut, bringt es doch Abwechslung ins Training. Außerdem soll Treppensteigen nen knackigen Hintern machen, da habe ich noch Hoffnung. 😁

Als ich am Freitag auf dem Laufband aktiv war (das nutze ich mittlerweile zum Warmup) geht eine Frau an mir vorbei. Sofort dachte ich mir: Die kenne ich! Und mir fiel auch sofort ihr Name ein- Kerstin. Was mir aber nicht einfallen wollte, woher ich sie kenne. Mich fuchst sowas. Ich sie nach der Laufbandeinheit also im Studio gesucht, gehe auf sie zu und spreche sie mit „Hallo Kerstin“ an. Verdutzt schaut sie mich an, sagt aber auch nur „Hallo“ – keine Reaktion die darauf schießen lässt, dass sie mich erkennt. „Ich glaube wir kennen uns“ sage ich. Sie: „Ja? Ich kenne Dich nicht.“ Ich:“Heißt du nicht Kerstin?“ Sie:“Doch.“ Ich:“Dann kennen wir uns. Mir sagt Dein Gesicht was und woher sollte ich wissen das du Kerstin heißt? Ich weiß nur nicht woher.“ Ich glaube sie hat nun gedacht, ich will sie anmachen. Aber dann erschien in ihrem Gesicht ein „Aha Ausdruck“ mit großem Ausrufezeichen. „Ralf?“ Aha ich hatte also recht. „Ja,“ sage ich, aber sag mir bitte woher wir uns kennen?“ Was soll ich sagen, wir haben vor vielen, vielen Monden einmal gemeinsam in einem Spanisch Kurs gesessen. Sie hat mich tatsächlich wegen meiner körperlichen Veränderung nicht gleich erkannt, hat sie mich doch noch mit einem Umfang eines Erdteils in Erinnerung. ☺️ Große Wiedersehensfreude. 😀 Bei einem Tässchen Wasser haben wir uns ein wenig auf den aktuellen Stand gebracht und und werden uns im Studio bestimmt nun wieder häufiger über den Weg laufen. Hat mich sehr gefreut, dieses Wiedersehen.

An sich hatte ich wieder eine aktive Woche


also war ich auf die Meinung meiner Waage am heutigen Sonntag gespannt. And here are the results vom dem Ralf seine Waagen-Jury. Leider schon ieder ien Plus von 400g. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe (außer der Reihe) die Körperfettwaage bemüht.

Diese zeigte mir doch glatt einen Fettverlust gegenüber dem Wert von vor 14 Tagen von 4,5% an und eine Steigerung der Muskelmasse von 2,5%. Diese Werte freuen mich natürlich sehr aber ich glaube sie nicht wirklich. Kann das Studio schon jetzt erste Erfolge zeigen?

Bleibt gesund!

Shake your fat, baby!

Was soll ich sagen, ich bin im Moment rundum zufrieden. Mit allem! Wann kann man das wirklich von sich behaupten? 

  
Auch wenn ich in der letzten Woche erneut eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn über mich ergehen lassen musste- what shall´s. Irgendwie würde ich meinen Zahnarzt vermisse, wenn ich nicht regelmäßig einmal in der Woche bei ihm sitze.

Ich liebe das Studio mittlerweile und muss nun noch mehr feststellen, dass mein Jahresmotto vom letzten Jahr „Das beste Mittel gegen Müdigkeit ist Sport!“ (welches noch immer groß an meinem Kühlschrank hängt) noch mehr Bestätigung von mir bekommt, als es das bisher sowieso schon tat. Wenn ich nach Feierabend ins Studio gehen, bin ich danach länst nicht mehr so müde, wie ich ich sonst am Abend war.

Ich hatte in einem früheren Beitrag ja schon einmal geschrieben, dass ich im letzetn Jahr beim Sport zuhause stets neonfarbene Schweisbänder getragen habe (und damit aussahe wie die junge Jane Fonda 😅 ). Dies nun wirklich nicht aus modischen Gründen sondern einfach weil ich so dermaßen beim Sport schwitze. Ein paar Male habe ich nun daran gedacht, dieses hübsche 80er Jahre Accessoire auch im Studio zu tragen. Nun ergab es es sich, dass sich am Mittwoch auf dem Rad mir gegenüber ein Mann in den 60ern platzierte und eben genau ein solches Schweißband auf dem Kopf trug (wenn auch nicht neonfarben, naja hat eben nicht jeder Geschmack 😉). Was soll ich sagen? Ich bin von dem Gedanken geheilt. Das sieht ja soooooo dermaßen bescheuert aus, da ertrinke ich lieber in meinem Schweißsee.

  
Am Freitag hatte ich im Studio dann einen weiteren Beratungstermin zum Thema BEWEI. Ich hatte bislang keine Ahnung, um was es sich handelt, dachte mir aber, dass es in richtung „Enstpannung nach dem Sport“ geht. Pünktlich zu vereinabrten Zeit lief ich also auf und wurde sehr freundlich von einer netten Dame empfangen. Sie bat mich Plaz zu nehmen und schon als sie mir irgendeinen Gesundheitstee anbot, wurde ich skeptisch. „Schön, dass Sie sich für BEWEI entschieden haben. Dann will ich Ihnen mal ein Programm zusammenstellen.“. „MOOOOMENT“, sage ich, “ ich habe mich noch für gar nichts entschieden und würde gerne erst einmal wissen, was BEWEI denn genau ist.“. Und dann fing sie an mir einen emotionalen Vortrag darüber zu halten. Bei Frauen wäre der Bereich der Beine, insbesondere der Oberschenkel, und der Po ja der Ort von Fettproblematik und bei Männern, wie bei mir eben der Bauch! „Doofe Kuh!“ dachte ich, das ich dick bin und nen Bauch habe, weiß ich selber. Deswegen trage ich ja nun regelmäßig meinen Massen ins Studio. Aber ich sagte nichts und lauschte weiter ihren Worten. Sie erklärte mir, dass ich bei diesem BEWEI mit Magnetstrahlen „befeuert“ werde und diese (ACHTUNG JETZT KOMMT`S) meine Fettzellen zum schwingen bringen, dass Fett sich dadurch löst und ich abnehmen werde! So, jetzt kommt ihr. Da rackern wir uns mit allem Möglichen ab und des Rätsels Lösung ist „Shake your fat, baby!“. Ich habe leider in dem Moment die Beherrschung verloren und herzhaft laut gelacht, was sie natürlich total irritiert hat. Ich teilte ihr mit, dass ich von so einem Unfug nun überhaupt nichts halte, bedankte mich für ihre Zeit und beendete das Gespräch. Also ich stehe Wellness und Entspannung ja durchaus positiv gegenüber. Ich liebe Massagen und hätte mir auch heiße Steine auf den Rücken legen lassen oder was es sonst so gibt. Auch hätte mir vermutlich auch eine Gesichtsmaske auflegen oder sogar die Beine enthaaren lassen (schon um vorzubeugen, nicht einmal so auszusehen wie der Typ in der Dusche vorletzte Woche 😀). Aber für so einen Mist möchte ich meine Zeit nun wirklich nicht dort verbringen. Als bin ich raus aus diesem „Wellnesstempel“ und habe erneut den Trainingsbereich mit meinem Schweiß unter Wasser gesetzt.

Montags, mittwochs und freitags werde ich übrigens nun ins Studio gehen und am Wochenende nach Lust und Laune. Ich habe übrigens ein weiteres Trainingsgerät entdeckt, wo ich mir überhaupt nicht erklären konnte, wofür das gut sein soll. Getreu dem Motto „Wer nicht fragt – bleibt dumm“ habe ich mir den nächstbetsen Trainer geschnappt und danach gefragt. „Das ist der Beckenbodentrainer.“. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht sagen.😶😶😶

Nun is schon wieder Sonntag und somit Wiegetage. Nachdem Ergbeniss der letzten Woche bin ich mit Spannung aber auch mit Sorge auf die Gewichtsanzeigemaschine gestiegen. Ich wollte unbedingt wieder ein Minus sehen – nur für die Seele und den Kopf. Und es gab Streicheleinheiten- Minus 1,4 KG. Somit bin ich wieder beim Stand von vor 3 Wochen.
Und ich muss sagen, dass ich langsam Formen annehme, die mir gefallen. Bin schon ein heißer Typ. 😎😉

  

Bleibt gesund! 

Erste Wochen

Die erste Woche nach dem Urlaub und in meinem neuen Amtsbereich habe ich hinter mir. Im Urlaub ist gar nicht so viel liegen geblieben- ich habe einfach die besten Mitarbeiter der Welt in meinem Team 😀👍 Für sie habe ich auch in dieser Woche gebacken. Einen Rotweinkuchen, mein liebster Kuchen unter den festen Kuchen und einen Cappuccino Kuchen, wo ich das Rezept bei Chefkoch.de gefunden habe. Auch letzterer ist absolut empfehlenswert oder muy lecker, wie wir Spanier sagen 😎🇪🇸

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Das Rezpet für den Cappuccino Kuchen bekommt ihr hier: Cappuccino Kuchen

Ich habe allerdings die Frischkäsemenge auf 600g erhöht und unter die Crème noch 5 Blatt Gelantine gehoben, da sie doch sehr flssig war und wenig Stand hatte. Ausserdem habe ich statt der fetigen Frischkäseversion wieder Fitline 0,2% Fett von Exquisa verwendet und den Zucker durch Xucker ersetzt.

Das Rezept für den Rotweinkuchen.

250g Margarine

200g Zucker

5 Eier

1 TL Zimt

1 Pckg. Backpulver

300g Mehl

1/8 l Rotwein

200g Schokostreusel

Zucker, Margarine und ein Ei schaumig schlagen. Dann nach und nach jeweil ein weiteres Ei hinzugeben (dazwischen immer min. 2 Minuten rühren, das ist wichtig, damit der Kuchen später schön locker wird)

Dann Mehl, Backpulver und Zimt unterheben und zum Schluss den Rotwein und den Streusel.

Dann bei 180 Grad (Umluft) ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen

 

Dann war es meine erste Woche als vollwertiges Mitglied im Fitnessstudio. Und ich finde, dass es eine aktive Woche war.

  
 Ich war tatsächlich regelmässig dort und habe Spaß daran. Am Dienstag hatte ich eine Unterweisung in das FIVE Konzept, welches den Rücken, bzw. die Wirbelsäule und Gelenke trainiert. Sieht ein wenig aus dort, wie die Spielecken in Arztpraxen, weil alles aus Holz ist. Einige dieser Übungen finde ich sehr unangenehm – nicht weil sie anstrengend sind sondern weil sie unangenehm sind (kann das gar nicht anders erklären). Die meisten Stationen gefielen mir gut, strengten an, taten schon in der ersten Übung gut und zeigten mir sehr deutlich Verspannungen in meiner Muskulatur auf. Allerdings habe ich in der Nacht zum Mittwoch tierische Krämpfe bekommen und zwar in beiden (!!) Oberschenkeln. Und das, obwohl ich regelmäßig hochdosiertes Magnesium einnehme. Ich kann Euch sagen, das war nicht schön. Wirklich nicht schön.

Ich bin ja eigentlich jemand, der morgens aktiv ist und würde gerne vor der Arbeit trainieren gehen. Da das Studio aber erst um 9 Uhr öffnet, musste ich mich also am Nachmittag/frühen Abend dorthin begeben. Da ist es dann entsprechend voller, weil viele um diese Zeit eben erst die Zeit für Fitness haben. Auch das Publikum ist ein anderes als an den Vormittagen. In der „Hantelecke“ laufen mitunter schon ein paar lustige Typen herum, vom Crosstrainer aus kann ich die gut beobachten und habe einen Höllenspaß daran.

Neben den Kraftmaschinen sind der Crosstrainer, das Laufband und das Rad meine liebsten Geräte dort. Auf dem Rad sitze ich mit meinem Popöchen auch weitaus bequemer als auf dem Teil, welches ich zuhause habe. Das Rudergerät lockt mich auch noch- aber eins nach dem anderen. Ich habe mir übrigens nun ein Mikrofaserhandtuch besorgt, welches die Unmengen an Schweiß, die ich verliere, viel besser aufnimmt. Wo ich beim Thema bin- frischer Schweiß riecht ja nicht. Der unangenehme Duft entsteht erst, wenn Bakterien sich ranmachen diesen zu „verarbeiten“. Ich hatte in der Woche jemanden neben mir auf dem Crosstrainer, der hat gestunken wie ein Pumakäfig. WIDERLICH! 😩 Körperhygiene ist doch wirklich nicht so schwer, oder? 

Ich könnte im Moment jeden Tag hingehen, aber mein persönlicher Fitnessfachberater André P. aus B. 😉 hat mir ja schon wieder ins Gewissen geredet. Und ich bin ja ein lehrsamer Schüler. 😁

Ich war sehr gespannt auf das Ergebnis des heutigen Wiegens. Und was war?  Ich bin ganz knapp an einem Schalganfall vorbei. Mit Schnappatmung musste ich ein Plus von 1,4 Kg auf der Waage abgelesen  😱😱 Nun weiß mein Köpchen ja, dass man, wenn man anfängt Muskeln aufzubauen, diese zunächst vermehrt Wasser einlagern. Und dies wird auch ganz sicher der Grund sein. Aber ich hätte mir heute morgen eine anderen Anzeige gewünscht 😞

Es enttäuscht mich zwar sehr, aber stoppt mich nicht, also –  Krönchen richten und weitermachen. 👸

In diesem Sinne- euch eine schöne Woche und

bleibt gesund! 

Retrospektiven und Perspektiven

Am Dienstag war es soweit, an dem Tag  genau vor einem Jahr, habe ich angefangen

  • meine Ernährung umzustellen,
  • abzunehmen und
  • mich regelmäßig zu bewegen und Sport zu machen

Unglaublich, dass es nun schon ein Jahr her ist. Wenn in meinem Leben mitunter manches unsicher ist, so ist aber sehr sicher, dass ich den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen werde. Wenn ich mal mein Zielgewicht erreicht habe (und dieses wurde von mir im vergangenen Jahr mehrfach neu formuliert und nach unten „korrigiert“) wird Sport und regelmäßige Bewegung auch weiterin zu meinem täglichen Leben gehören.

Man hört ja viel von normalgewichtigen Leuten, dass Dicke sich nicht wohlfühlen können und sich stets nur etwas vormachen. Ich kann das nicht bestätigen, mir ging es nicht schlecht und ich habe mich auch nicht wirklich unwohl gefühlt. Und das habe ich mir nicht vorgemacht, ich war davon überzeugt. Aber ich weiß heute, dass ich zu meinem gewichtstechnischen Bestzeiten einfach nicht wusste, was möglich ist und wie klasse es ist, z.B. die Wäsche aus dem Keller zu holen, in die erste Etage zu bringen (ich  rede hier von genau 34 Treppenstufen) und nicht drei Liter Flüssigkeit verloren zu haben, weil man durchgeschwitzt ist. Gerade bei Leuten die lange dick waren (wie ich) ist es einfach Unkenntniss über das wirkliche Wohlfühlen. Wenn also ein/e Dicke/r sagt. „Ich fühle mich wohl“ kann man das ruhig glauben. Die Steigerung meiner körperlichen Leistungsfähig in den letzten 12 Monaten ist enorm. Natürlich komme ich noch schneller an Grenzen, als jemand der sich „immer“ bewegt hat und sportlich unterwegs war. Aber im Vergleich zu dem was ich vor 12-13 Monaten leisten konnte (oder eben auch nicht) ist enorm. Und wenn ich mich heute mit meinen „Bestzeiten“ vergleiche, sage ich: JA, ICH FÜHLE MICH RICHTIG WOHL!

Ich habe das, was ich erreicht habe, allein erreicht, ausgenommen natürlich die grandiose Unterstützung meiner MFP Mitstreiter, denen ich für die vielen netten Worte, die humoristischen aber auch deutlichen „Arschtritte“ sehr, sehr dankbar bin. Auch denjenigen, mit denen ich weniger Kontakt habe, deren Beiträge mich aber oftmals motiviert haben – entweder es Ihnen gleich zu tun oder auch mich davon abgehalten haben etwas nachzumachen. Auch einige Bogger, die zum gleichen Thema schreiben, bin ich für manchen Motivationschub dankbar. Nun komme ich an einen Punkt, wo ich denke, dass ich Hilfe brauchen kann. Dies in Hinblick darauf, dass ich ja dauerhaft mein Gewicht halten will und es u.a. dafür nötig ist, mehr Krafttraining zu machen und Muskeln aufzubauen. Und was das angeht, bin ich derzeit eine Schlampe! Hier bewundere ich mit allergrößetem Respekt und auch ein wenig Neid (abner nicht im Sinne von Missgönnen sondern von „ich will auch“) meinen MFP Mitstreiter André. Er hat den Dienstag zu seinem Krafttrainingtag gemacht, zieht das mit einer beneidenswerten Konsequenz durch und hat entsprechende Erfolge. Mein Kopf weiß wie wichtig es ist, Muskelaufbau zu betreiben aber die nötige Motivation fehlt mir einfach. Auch wenn ich mich ab und an aufraffe in dieser Richtung etwas zu tun, fehlt mir die Regelmäßigkeit. Nun war ich ja derjenige, der stets gesagt hat, dass man mich never in the life in einer Muckibude antreffen wird. In den letzten Wochen erwische ich mich jedoch immer wieder bei dem Gedanken, mich doch diesbezüglich mal auf den Weg zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht her lange dauert, bis ich nun also doch dort auftauchen und die Leute belästigen werde. 😁 Und wenn das in die Hose geht, ist das André Schuld, er hat mich ja dazu irgendwie motiviert!  😁😂

Dann noch kurz zu den aktuellen Fakten:

Die Waage hat heute morgen ein Minus von 2,8 KG angezeigt, das freut mich sehr. Damit habe ich dann fast meinen Tiefststand von vor dem Urlaub wieder erreicht. 🙂


Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

Bleibt gesund!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Zunächste einmal wünsche ich Euch allen ein gutes, gesundes und zufriedenes neues Jahr (ich glaube heut darf ich das noch 😉 )

Nun bin ich schon fast eine Woche von den Kanaren zurück und kann nur eins sagen: ICH WILL ZURÜCK! Allein des Wetters wegen. Auch wenn wir hier bislang vom Schnee verschont geblieben sind, finde ich es hier einfach nur kalt und schmuddelig. Ich konnte in den letzten Wochen Sonne pur und gut 26 Grad Celsius genießen, da deprimiert das Wetter hier gleich doppelt.

Es war eine herrliche Zeit, pünktlich und problemlos bin ich am 23.12. auf Gran Canaria gelandet. Auch diesmal hatte ich es nicht mit Kapitän Zacharias zu tun, sondern mit Herrn Schröder. Als seine seine Ansage im Flieger erfolgte, bekam ich den ersten Lachflash, denn er hörte sich Original an wie Atze Schröder. Gut, er war nicht sonderlich witzig (ist ja auch nicht sein Job), flog aber auch nicht so schlecht, wie es Atze wahrscheinlich täte. Mietwagenübernahme am Aeropuerto ging fix und kaum 60 Minuten nach der Landung war ich bereits am Bungalow und hatte den Atlantik vor Augen….hach herrlich, wie nach Hause kommen.😎

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Ich hatte mir ja vorgenommen, in diesem Urlaub so viel Bewegung wie möglich einzubauen aber nicht auf Kalorien zu achten und zu essen und zu trinken, wonach mir ist. Beides habe ich auch erfolgreich umgesetzt. Insgesamt habe in diesem Urlaub rund 200 (!) km zu Fuß zurückgelegt. Hinzukommen Tätigkeiten wie Radahren und Laufen (Walken/Joggen). Letzteres entlang des Meeres ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Selbst in der Nacht war ich aktiv- auf der Jagd. Leider hatte es sich in unserem Bungalow in diesem Jahr eine Kakerlaken Großfamilie gemütlich gemacht und diese galt es auszurotten. 😱 Kakerlaken sind auf den Kanaren nicht ungewöhnlich und gehören dazu, wie bei uns ein Käfer oder sonstiges Krabbelgetier. Sie sind aber wirklich nicht schön und IM Bungalow möchte ich sie schon gar nicht haben. Als ich am ersten Abend in den Bungalow kam entdeckte ich zwei von ihnen in der Küche. Eine normale Anzahl, besonders wenn so ein Bungalow ein paar Tage nicht bewohnt war. Ich diesen beiden also mittels einer mechnischen Zerquetschungshilfe (Flip-Flop) das Leben beendet und prophylaktisch mit einer chemischen Keule, Küche und Eingansbereich „vernebelt“. Als ich mitten in der Nacht die stillen Örtlichkeiten aufsuchen wollte und die Tür meiner Schlafkammer öffne, sehe ich (sofern man bei mir von sehen reden kann, wenn ich keine Brille aufhabe 🤓) direkt vor mir, einen großen schwarzen Fleck auf den weißen Fliessen, der a) da beim zubettgehen noch nicht war und b) dort auch nicht hingehört. Ein Exemplar von rund 8 cm Länge und daumenbreit saß vor mir.😱 „Gefahr!“ denken und handeln hätten in dem Moment eins sein sollen. Aber ich stand dort ja barfuß und meine Flip Flops gut 1,5 m von mir entfernt. Lasse ich das Biest aus den Augen. läuft es weg und ich weiß nicht wohin es ist. Das hätte bedeutet, ich hätte aus dem Bungalow ausziehen müssen. Behalte ich es im Auge, heisst das, die Nacht ist zu Ende und wir schauen und nun in die Augen, bis es hell wird. Recht schnell habe ich mich jedoch erinnert, dass diese Viehcher normalerweise die Flucht ergreifen , wenn jemand kommt oder es hell wird. Also ist dieses Exemplar nicht mehr ganz fit. Ich also doch ganz mutig zwei Schritte zurück gemacht (ohne Mr. Cucaracha aus den Augen zu zu lassen), meinen Turnschuh gegriffen und baaaammm. Erleichtert und stolz ob dieser Heldentat dachte ich mir: So, Kehrblech her und ab damit ins Klo. Und hier begann der Wahnsinn. Ich habe in diesem Moment das Licht in der Küche (dort steht das Kehrblech) angeschaltet und gedacht ich bekomme einen Schlaganfall. Überall auf dem Boden lagen Kakerlaken herum, die alle noch nicht tot, jedoch Dank meiner chemischen Keule vom Abend enorm angeschlagen waren. Diese „lebenden Leichen“ fand ich dann ebenfalls noch im Bad, in der Dusche und im zweiten Schlafzimmer. Mittels einer Fliegenklatsche, die ich auf dem TV entdeckte, habe ich allen dann den Todesstoß verpasst. Beim Aufkehren habe ich dann 18 an der Zahl gezählt. Ich überlege noch, mir ähnlich dem tapferen Schneiderlein,  „18 auf einen Streich“ auf ein T-Shirt drucken zu lassen 😁 In dieser Nacht hatte sich Schlaf für mich erledigt. Naja, ich musste ja  eh wischen! 😂Auch in den nächsten Nächten sollte ich noch jeweils 2-3 dieser possierlichen Tiere finden. Keine hatte ein Chance. OK, vermutlich habe ich mir, Dank der zwei Flaschen Giftspray die ich dort verballert habe, auch einen Lungenschaden eingefangen, aber das war es wert.

In den ersten zwei Tagen war es wohl warm und auch schön, aber leider hatte mal wieder der Calima (ein warmer Ostwind, der von der Sahara kommt, die ja nur rund 250 km entfernt ist) die Kanaren heimgesucht, der feinen Sandstaub in der Luft verteilte und die Sicht eintrübte. Danach war es aber schön wie im Hochsommer.

Heidi, eine sehr gute Freundin, reiste am 26.12. nach. Wir haben uns vor rund 20 Jahren auf der Insel kennengelernt und teilen uns gemeinsam seit vielen Jahren unsere Unterkunft. Eigentlich hätte sie um 13 Uhr landen sollen, schickte mir jedoch gegen 11 Uhr eine WhatsApp Nachricht und teilte mir mit, dass sie wegen eines Feuers an Bord der Maschine in Bordeaux notgelandet wären. Hier stellte sich heraus, dass die Powerbank (mobiles Ladegrät für z.B. Smartphones) einer Passagierin in ihrer Handtasche Feuer gefangen hatte und somit zu diesem Stopp geführt hat. Der Brand, der wohl eine extreme Rauchentwickling zur Folge hatte, konnte schnell gelöscht werden und niemand ist zu Schaden gekommen. Allerdings wurde in Bordeaux sowohl die Maschine als auch die komplette Crew ausgetauscht (ist wohl üblich, wie ich mir nun habe sagen lassen). Die neue Maschine wurde aus Berlin angefordert und hat einen Weiterflug erst nach rund 4 Stunden ermöglicht. Gut, dass nicht mehr passiert ist.

Am 26.12 sind noch weitere Freunde auf der Insel eingetroffen, mit denen wir auch schon viele, viele Jahre unseren Urlaub dort verbingen. Geminsam hatten wir schöne und mitunter feuchtfröhliche Abende. Einzig der Sylvesterabend verlief nicht ganz so fröhlich, wie wir es bisher kannten. Da halfen auch die „Stimmungsgrundausstattungstüten“, welche in Spanien im Laufe des Abends an Gäste verteilt werden und welche die wichtigsten Utensilien für eine gute Party enthalten 😉 nicht weiter. Aber egal, die anderen Abende waren druchweg schön und gelungen.

 

Auf dem folgenden Bild seht Ihr, wie es bei uns aussxchaut. In dem Bungalow neben der ganz rechten Palme leben wir temporär (und auch die ein oder andere Cucaracha 😉 )

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Solche schöne Dinge bekommt man zu sehen, wenn man ganz früh unterwegs ist (ich war ja auch hier nur im Dunklen zum Joggen, allerdings da auch nicht allein unterwegs) .

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Eine Blütenpracht an einem Bungalow in unsere Nähe

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Zuhause fahre ich ja noch immer mit einem XXL Rad, also einem Fahrad welches für Übergewichtige Menschen gebaut wurde und mit bis zu 180 KG belastet werden kann. Da ich bis vor einem Jahr niemals meine Beine  über die Mittelstange eines Herrenrades bekommen hätte, habe ich mich seinerzeit bei der Anschaffung für ein Damenrad entschieden. Hier, auf Granni, habe ich mir nun ein richtig sportliches Rad angemietet und bin ganz begeistert. Das (jedenfalls ein ähnliches) wird auch meine persönliche Belohnung für meine Abnehmerfolge.

 

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Hier ein Bild von mir. Dieses wurde am gleichen Tag (eimal 2014 und einmal 2015) und am gleichen Ort gemacht.

 

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In der vergangen Woche war ich sportlich recht aktiv, wollte ich doch vor dem heutigen, ersten Wiegen im neuen Jahr (und nach Feiertagen und Urlaub) versuchen einigen gut zu machen. Step-Aerobic (erstmalig mit Hanteln…puhh), Radln, Walken/Joggen und schwimmen standen auf dem Programm. Schwimmen am Freitag und als ich meine Tasche zum dafür gepackt habe, musste ich feststellen, dass ich mal wieder meine Schwimmbrille, verloren, vergessen oder verlegt habe. 😟 Das ist glaube ich, mittlerweile die fünfte Brille. (Und nein, sie liegt auch nicht im Kühl- oder Gefrierschrank! 😁). Bin also meine 1500 m ohne geschwommen. Danach war ich blind. Himmel brannten mir die Augen. 😎

Nun ist Sonntag und somit Wiegetag. Ich wollte vorher noch gar nicht wissen, was die Feiertage und vor allem der Urlaub angerichtet haben.  Ich logge nun meine Kalorien wieder ordnungsgemäß bei MFP (im Urlaub habe ich stets nur Pauschalen eingetragen, die ich vermutlich stets zu meinen Gunsten „schön geschätzt“ haben. 😁). 

Das Ergebnis: Obwohl die Körpermaße (Bauch-, Po-, Oberschenkelumfang) allesamt um rund 1-2 cm zurückgegangen sind, hat die Waage ein sattes Plus von 3 KG angezeigt (also werden es wohl min. 4 Anfang der Woche gewesen sein) 🙁. Naja, da muss ich also wieder ein wenig Anlauf nehmen. Auch wenn das nicht schön ist, frustriert es mich gar nicht. Ich weiß woher es kommend vor allem weiß ich, wie es wieder verschwindet. 😋

 Da ich ja nun noch bis fast Ende Januar Urlaub habe, muss ich mal sehen, wie ich die Tage Fülle. Gestern habe ich mich drangemacht, mein Wohnzimmer zu tapezieren und meine Diele schreit auch noch nach einem neuen Anstrich oder Tapeten. Obwohl ich ja handwerklich eigentlich….sagen wir mal… Semitalentiert …bin, ist mir das Wohnzimmer aber ganz gut gelungen. Erstmalig Mustertapeten geklebt und ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. 😁

  

  

Bleibt oder werdet gesund!