Das Neue ist da

Herrlich so eine kurze Arbeitswoche. Bereits seit Donnerstag habe ich frei und noch bis einschließlich Dienstag wird mich mein Amtsbereich nicht sehen. 😀 Hätte mir zwar besseres Wetter gewünscht aber man kann ja nicht alles haben. Besseres Wetter allein schon deshalb, weil ich mir nun meine persönliche Belohnung für meine bisherigen Abnehmerfolge gekauft habe. In dem ein oder anderen Beitrag habe ich ja bereits geschrieben, dass ich mir vor geraumer Zeit einmal ein Fahrad zugelegt habe, dieses jedoch ein XXL Rad war (welches ein entsprechendes Eigengewicht hat) und da ich bis vor einem Jahr,  aufgrund meines körperlichen Umfangs, gar nicht in der Lage war, meine dicken Stampfer über eine Mittelstange zu heben, musste es ein Damenrad sein. Ich will über dieses Rad wirklich nicht meckern, es ist toll und hat mir treue Dienste geleistet. Da ich damit im vergangen Jahr viel unterwegs war, sind einige verloren Kilos diesem Rad zu verdanken.


Mittlerweile bin ich aber gerne mal etwas flotter unterwegs und hier kommt das Rad an seine Grenzen. Auch sind die acht Gänge mir nur bedingt eine Hilfe. Also werde ich dieses Rad nun verkaufen. (Falls jemand interessiert ist…😉)

Nachdem ich mir im letzten Urlaub auf den Kanaren ein Trekkingbike ausgeliehen hatte und dieses für mich ideal fand, habe ich mich mit einem selbigen nun belohnt.😎 Darf ich vorstellen – mein Neues.


Ok, 21 Gänge überfordern einen Techniklegastheniker wie mich momentan noch etwas, aber die erste Runde habe ich damit bereits erfolgreich gedreht. Zunächst am Mittwoch eine ganz kleine Runde und gestern dann eine knapp 40km Tour. Es is schon etwas anderes, mit einem sportlichen Rad unterwegs zu sein Ich freue mich darüber wie ein Schneekönig. 😁👏

Am Mittwoch stand im Fitty, nach meinen ersten knapp drei Monaten dort, die erste Erfolgskontrolle an. Stoffwechsel- und Kardiotest sowie Kontrolle der Körperwerte wie Gewicht, Fett- und Muskelmasse. Mit den Ergebnissen kann ich durchweg zufrieden sein. Mein Gewicht hat sich verringert (obwohl meine Waage da ja etwas anderes sagt), die Fettmasse sich reduziert und die Muskelmasse erhöht. Alles in einem moderaten Rahmen, aber nach nicht ganz drei Monaten ist das ok. Meine Ausdauer hat sich gut verbessert und die Herzwerte waren goldig. Einzig wurde festgestellt, dass mein Körper beim Sport noch vermehrt Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verbrennt und nicht an die (in noch ausreichender Menge vorhandenen) Fettreserven geht. Daher habe ich nun meine Ernährung noch einmal angepasst und den Eiweißanteil nach oben angepasst und die Kohlenhydrate reduziert. Ich bin sehr gespannt, wie ich das langfristig umsetze, esse ich doch gerne Dinge wie, Kartoffeln, Nudeln, Brot,…. Ich habe das zwar nicht gänzlich verbannt, aber ich schraube den Verzehr schon runter. Ein Frühstück mit Skyr, etwas Müsli und Obst finde ich klasse. Schmeckt mir und macht satt. Mein erstes Eiweißmittagessen gab es am Donnerstag- Rinderhackfleisch mit Sauerkraut. Ich war skeptisch (vor allem weil es aussieht als hätte es vorher schon mal jemand gegessen 😮) aber es war lecker. Nun mache ich mich auf die Suche nach neuen Rezepten, das Netz ist ja voll davon.

Desweiteren werde ich meine Training anpassen und vom Milon Kraft-Ausdauerzirkel in den reinen Kraftzirkel wechseln. Ich bin gespannt und freue mich darauf. Und ich bin sicher, Ergebnisse, die in meinem Interesse sind, werden sich einstellen.

Am Samstag gab es ein „kleines MFP Treffen“. Ursprünglich wollte ich mich nur mit Eva aus Berlin treffen, die auf Verwandschaftsbesuch im Ruhrgebiet war. Dann hat es sich aber freudigerweise ergeben, dass Martina aus Düsseldorf und Olaf aus Marl (den ich bislang noch nicht persönlich kannte) noch dazugestoßen sind. UNd schaut Euch den Hernn bitte einmla an, er hat sage und schreibe bislang 90 ( in Worten NEUNZIG!) Kilo abgenommen. Hammer, oder? Wir haben uns in Essen getroffen und hatten einen total netten und interessannten Nachmittag. Das nächste „große Treffen“ mit meinen MFP Verrückten findet ja im Mai in Leipzig statt, worauf ich mich schon heute wie Bolle freue, denn auch dort werde ich wieder neue Menschen kennenlernen, die genau so einen an der Waffel haben, wie ich 😉


Das Ergebnis, welches sich heute eingestellt hat und mir von meiner Waage verkündet wurde sieht wie folgt aus und hat mir Ostern total versüsst.Minus 1,9 KG. Und soll ich Euch was sagen- ich brauchte o etwas im Moment auch. Endlich wieder ein Erfolgserlebnis was meine Motivation anstreibt. Der Wert dieses Ergebnisses war heute für meine Seele höher als der für meinen Körper. Ob es nun shon daran liegt, dass ich seit Mittwoch mehr Proteine esse oder die pure Anwesenheit meiner Mitstreiter von gestern – ich weiß es nicht.

Neben einen charmanten Woche wünsche ich euch natürlich fröhliche Ostern! 🐰💐


Bleibt gesund!

Freud und Leid an einem Sonntag

Hui, was für ein Tag. Nach dem sonntäglichen Schwimmen (es waren heute übrigens wieder 60 Bahnen) stand das wöchentliche Wiegen auf dem Programm. Und ja, ich habe es geschafft, die Waage lügt nicht (oder selten). Mit dem heutigen Tag habe ich 30,2 KG abgespeckt. Ein Feiertag für mich, ich freue mich weg. 🙂 Das erste Etappenziel ist somit erreicht.

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Nach einem Müslifrühstück habe ich mich dann noch aufs Rad gesetzt und wollte eigentlich nur eine kleine Runde drehen (also max. 15 KM). Da ich keine festen Strecken fahre, sondern immer der Nase nach und dort abbiege, wo ich denke das es nett zu fahren ist, bin ich heute an Orten gelandet, die ich nun gar nicht kannte. Irgendwann erreichte ich den Wesel-Datteln-Kanal und da ich weiß, das dieser an Hünxe vorbeikommt ( ein Ort, von wo aus ich die Strecke nach Hause einigermaßen kenne) bin ich diesen landschaftlich herrlichen Weg entlang des Kanals gefahren. Was mir nicht bewusst, war: Von dieser Radstrecke kommt man nicht so einfach zwischendurch wieder auf die Straße. Also fuhr ich und fuhr ich ohne auf Hünxe zu treffen, bis es mir zu bunt wurde und ich an einer Brücke, die dort hochführenden Treppen nutze,  um wieder auf eine Landstrasse zu landen. Die war mein Verhängnis, denn nun wusste ich nicht mehr wo ich war. 😦  Und wie ich schon einmal schrieb, habe ich null Orientierungssinn. Keine gute Ausgangsbasis, wenn man nach Gefühl weiterfahren will. Durch Waldlandschaften bin ich gefahren, in dem kein Mensch zu sehen war. Mal abgesehen von Gedanken wie „Was mache ich, wenn mir hier was passiert?“ Ich hätte nicht einmal jemanden dort hin lotsen können. Es wurde Minute um Minute einsamer. Bis ich plötzlich Waldhörner hörte, die das Halali anstimmten. Grandios Ralf, Du fährst gerade mitten durch eine Jagd und hast nicht einmal eine von diesem Neonwesten an. Vermutlich wirst Du nun von einem übereifrigen Jäger erschossen, der dich für einen Bären auf dem Fahrrad hält. (Ist doch möglich, aus dem Zirkus ausgebrochen oder so!)  Ich bin also dem Klang der Waldhörner entgegengefahren (weil an den Hörnern müssen ja Menschen hängen) immer in Bereitschaft, sobald ich jemanden sehe „Nicht schiessen!“ zu rufen. Die Jagd stellte sich dann aber als eine Goldene Hochzeit heraus, die im Garten eines völlig abgelegenen Waldhäuschen gefeiert wurde. Knapp dem Tode entrungen,  ließ ich mir von einem der Anwesenden den Weg Richtung Heimat erklären. Leider hatte ich wohl nicht mehr genügend Sauerstoff im Kopf, um mir alles zu merken. Was zur Folge hatte, dass ich irgendwann wieder falsch abgebogen bin. Und von dort an ging es stetig bergauf. 😦 Unglaublich wie viele „Berge“ es hier gibt. Meine Wasserration war zwischenzeitlich zu Ende und mir brannten, als ungeübter Bergaufradfahrer, die Oberschenkel wie Hölle. Als dann noch die ersten Regentropfen vom Himmel fielen, wusste ich, dass der liebe Gott mich nicht leiden kann. Das ich ihn in den nächsten Tagen mal in der Kirche besuchen gehe, kann er vergessen.

Irgendwann erblickte ich von weitem (von sehr weitem) die Kirchturmspitze bei uns im Dorf. Das ist ja ein Vorteil gegenüber der Stadt, dass man sehr weit gucken kann. Diese stets vor Augen habe ich dann noch einmal alles gegeben und bin dann von Regen und Schweiß durchnässt bei mir zuhause eingetroffen. Von der Strecke her waren es auch gerade mal knapp 40 KM (also eine Strecke die ich schon öfter gefahren bin) aber da gut 80% davon bergauf gingen, war ich fix und foxi. Schnell ein paar Nudeln gekocht (ich brauchte jetzt Kohlenhydrate), ein heisses Bad eingelassen und dieses erst verlassen, als die Finger schrumpelig wurden. Ich spüre schon jetzt, wie sich der Muskelkater vorbereitet um mir morgen einen fiesen Tag zu bereiten.

Aber…ich sage nur -30KG!! Da kann mir nichts den heutigen Tag versauen! 🙂

Bleibt gesund!

Entgegenkommend 

In diesem Jahr fiel unser Sommer auf einen Donnerstag. Heute ist ist dieser Donnerstag, Fronleichnam und somit Feiertag hier bei uns in NRW. Gleich seit dem Morgen strahlt die Sonne vom Himmel und mir macht das automatisch gute Laune. Nachdem ich ausgeschlafen war und in Ruhe das Frühstück hinter mich gebracht habe, bin ich aufs Rad gestiegen um wieder ein paar Pfunde abzustrampeln. Während meiner kleinen Tour (es sind knapp 40 km schlussendlich geworden) bin ich unter anderem durch einen Teil Gladbecks (kleine Stadt hier im Ruhrpott) gefahren. Irgendwann bin ich durch einen bewaldeten Bereich gefahren. Ich wunderte mich ein wenig, dass mittendrin an einer Abbiegung, von Baum zu Baum dieses rot-weiße Flatterband gespannt war.  Da man den Weg aber sehr weit einsehen konnte und ich keine weiteren Hindernisse entdecken konnte, hob ich das Band und setzte meine Tour fort. Nach kurzer Zeit kamen mir vereinzelt Läufer entgegen, so dass ich mich in meinem Verdacht, dass irgendwelche Spaßvögel das Flatterband gespannt hatten, bestätigt fühlte. Ich wurde schnell eines besseren belehrt, denn unmittelbar nach dem ich auf die ersten Läufer traf, sah ich eine sehr große Menschenmenge auf mich zueilen. Da ich bei diesen dann auch diese Brustnummernschildern entdeckte, habe ich Miss Marple gleich kombiniert, dass ich hier wohl einem Marathonlauf entgegenfahre 😱. Ganz fix bin ich vom Sattel runter, habe das Rad in die Büsche geschmissen und die schwitzende Menge vorbeigelassen. Danach dann aber ganz schnell wieder auf den „richtigen“ Weg zurückgekehrt und den Wald fix verlassen. 

Ja, ich bin schon ein sehr entgegenkommender Mensch. 😎

Kann man an Langeweile sterben?

Himmel, was für ein langweiliger Tag. Auch wenn ich mich heute Morgen zu einem Spaziergang habe hinreissen lassen (trotz Schmerzen im Knie – und dafür auch sofort von MFP Mitstreitern (zurecht) „gerüffelt“ wurde) habe ich den ganzen Tag bislang nicht (in Worten N-I-C-H-T-S) gemacht, ausser gesessen und gelegen. Ja, es war so langweilig, dass ich mir in der ARD Sissi angeschaut habe.

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Nach der Schlemmerei vom Wochenende habe ich mir heute nur einen Salat mit Huhn gegönnt (hmmm, habe ich also doch etwas produktives vollbracht).IMG_0408

Ach ja, dann stand natürlich das von gestern auf heute verschobene Wiegen auf dem Programm. Wie nach dem üppigen Wochenende und der weitgehend sportfreien letzten Woche nicht anders zu erwarten war, zeigte diese böse, böse Waage auch sofort gnadenlos ein Plus von 1,4 KG an. Auch wenn ich innerlich darauf vorbereitet war, traf es mich hart. Wenn ich doch technisch ein wenig bewanderter wäre, würde ich ja mal eine Waage entwickeln, die den Nutzer/ die Nutzerin nach dem Betreten smooth auf das Ergebnis vorbereitet. „Hallo lieber Nutzer, zunächst möchte ich Dir sagen, dass Du heute besonders gut aussiehst ….mir deine neue Frisur ausgesprochen gut gefällt….deine (sportliche, arbeitstechnische) Leistung hervorragend war…..deine neue Brille einen wirklich schlanken Fuss macht,….. und was machen da schon 1,4 KG mehr auf den Hüften, die hast Du doch ganz schnell wieder abgearbeitet. Ich wünsche dir einen charmanten Tag“

Ihr seht, es gibt noch viel zu tun.