Strohwitwer

Seit nunmehr vier Wochen bin ich Strohwitwer, da Lars sich wegen einer Medikamentenanpassung in der Klinik befindet. Dies geschieht stationär, damit Veränderungen direkt vom Fachpersonal beobachtet werden können. Wobei ich ja glaube, dass er gar kein Zimmer in der Klinik hat, sondern in Wirklichkeit in der, neben der Klinik liegenden, Eisdiele wohnt. Die meiste Zeit verbringt er dort! 🙂 Aber das ist ja auch gut nachvollziehbar- keine Klinik ist wirklich so schön, dass man dauerhaft dort drin sein möchte. In der Zeit des Klinikaufenthaltes sehen wir uns zwar regelmäßig, da die Klinik bei mir vor der Tür liegt- aber zuhause ist Lars nur von samstags bis sonntags. Diese Zeit nutzen wir dann auch intensiv für uns. Am letzten Wochenende haben wir uns auf den Weg zum Gasometer in Oberhausen gemacht.

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Dort findet derzeit die Ausstellung „Wunder der Natur“ statt. Auch wenn mir nicht wirklich alle ausgestellten Bilder gefallen haben, waren doch einige dabei, die ich einfach toll fand.

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Am beeindruckensten war jedoch die oberste Etage, in der eine überdimensionale Weltkugel „schwebt“ auf der mittels Projektion Tag- und Nachtrhythmus und Wolkenverlauf der Erde gezeigt wird. Man kann es sich dort auf ausgelegten Sitzkissen gemütlich machen und das Schauspiel auf sich wirken lassen. Allein dafür lohnt sich ein Besuch dort.

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Wir haben für dieses Jahr dann bereits zwei Kurztrips gebucht – einmal geht es für drei Tage nach Berlin und später im Jahr dann noch für drei Tage nach Lübeck, wo sich dann auch die MFP Gruppe trifft. Und natürlich haben wir einen Gran Canaria Urlaub festgemacht, es wird Zeit, dass ich wieder in die Heimat komme. Ich freue mich so riesig auf unsere Gemeinsamen Unternehmungen und ganz ehrlich – nach den letzten Monaten haben wir uns die auch wirklich verdient!

An diesem Wochenende werden wir das angesagt schöne Wetter genießen. Meine Mutter hat beschlossen, die Grillsaison 2017 zu eröffnen und uns in den Garten eingeladen . Also werden wir uns dort kulinarisch verwöhnen lassen. Danach steht dann die letzte Klinikwoche für Lars an, danach habe ich ihn dann endlich wieder zuhause 🙂 Und dann werde ich mit ihm mal Tacheles reden zum Thema „Gewichtsreduktion“ – dass will er nämlich angehen (das Aufgeben des Rauchens zeigt seine Folgen 🙂 ). Und obwohl er eine Gewichtsreduktionsfachkraft bei sich zuhause hat, will er das nämlich mit Almased & Co angehen und das geht ja mal gar nicht! 😉  Zur Not hetze ich ihm meine MFP Gruppe auf den Hals und darin sind nur unberechenbare Irre! 😉

In diesem Sinne

bleibt gesund!

 

Das große Familientreffen

Da hatten wir aber mal einige frostige Tage in der letzten Woche, brrr, ist ja überhaupt nicht meins. Normalerweise habe ich diese immer wegbelächelt mit dem Gedanken, dass es ja nicht mehr lang dauert bis ich die kanarische Sonne genießen kann. Das fällt aber ja in diesem Jahr aus. Also muss ich das wohl bis zum bitteren Ende ertragen. 😦

Am Samstag stand unsere große Familienzusammenführung auf dem Programm. Also stand am Freitag und Samstag „das große Backen“ auf dem Programm. Zunächst habe ich einen Apfelkuchen auf Hefebasis gemacht, das war der Lieblingskuchen meines Vaters und ich habe mir gedacht, so ist er irgendwie auch dabei (er ist ja leider vor ein paar Jahren viel zu früh gegangen).img_0279

 

Dann habe ich einen Tränenkuchen gemacht, die leckerste und süsseste Sauerei, seit es Backwaren gibt. Hierbei handelt es sich um eine Form von Käsekuchen. Auf einem Mürbeboden werden Mandarinen verteilt und diese dann mit einer Quarkmasse bedeckt und gebacken. Kurz vor Ende der Backzeit kommt noch eine Schicht Baiser oben auf und nach 10 weiteren Minuten Backzeit wird der Ofen ausgeschaltet und der Kuchen verbleibt im Ofen bis zum nächsten Tag. Dadurch bilden sich oben auf der Decke kleine Tropfen, die aussehen wie Tränen.

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Na und dann gab es noch eine Eiskaffee-Sahnetorte gemacht (Sahnetorte gehört ja irgendwie zu einem Kaffeeklatsch. Und Tante Anni und Tante Hetti (Himmel, wenn sie wüsste das ich sie TANTE Hetti nenne, würde ich aber Ärger kriegen, das mag sie gar nicht. Sie will nur Hetti genannt werden) sind zwei Damen in höherem Alter, die freuen sich über Sahnetorte immer wie Bolle.

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Und da mein Bruder mit seinen Kindern kamen (ja, in unserem Haus waren Kinder – kurzfristig) habe wir ein paar Schokolebkuchen und Kekse geholt. Kaum waren wir mit den Vorbereitungen fertig und es war zwischenzeitlich Mittag, da kommt der Postbote und bringt ein Schreiben vom Möbelhaus- unsere Stühle sein da. Wir also am Samstag noch im  Schweinsgalopp dorthin und die Stühle abgeholt. Wer keinen Stress hat, der macht sich welchen. Aber scheee sehen sie aus

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Den Tag haben wir dann noch nett ausklingen lassen…

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Das ich mein Kalorienziel an diesem Tag um etwas 1,5 Mio Kcal gesprengt habe, könnt ihr Euch sicher denken.

Ich habe nun die letzen anderthalb Arbeitswochen vor mir und freue mich total auf den Urlaub. Auch wenn ich nicht in den Süden fliege, bin ich froh mal nicht tun zu müssen und einfach mal in den Tag hineinzuleben. Ich werde ihn genießen..

Euch wünsche ich eine möglichst stressfreie Woche und natürlich einen zauberhaften 2. Advent.

Bleibt gesund!

Yes, ich habe es in dieser Woche geschafft, dreimal das Fitty aufzusuchen. Uuuuund ich war am Mittwochmorgen sogar wieder ein wenig joggen. Das war das erste mal seit meiner Sprunggelenksentzündung im Juni. Ich hatte schon ein wenig Bammel aber es ist alles gut gegangen. Es war zwar nur eine halbe Stunde (und die bin ich auch nicht am Stück gejoggt) aber ich habe es wieder getan. Auch wenn mir am Abend alles weh tat, so war es doch ein gutes Gefühl 😊

Bei Ebay sind wir in der letzten Woche nun auch alle restlichen Möbel von Lars losgeworden und seine Wohnung ist nur mehr oder weniger leer. Das war noch dort ist, wird am 16.12. alles in einen von uns bestellten Container verfrachtet und entsorgt. Was enttäuschend war, – ein Schreiben des Möbelhauses, bei dem wir unseren Schlafzimmerschrank bestellt haben. Sie haben uns mitgeteilt, dass es zu Lieferverzögerungen kommt und wir nun erst im Januar mit dem Schrank rechnen können. Das Leben aus dem Koffer (und Kartons und Taschen) geht mir schon langsam ein wneig auf den Keks. Man weiß nicht wirklich, wo was ist und es kommt auch nier richtig Ordnung rein. Aber was wollen wir machen- wir ändern ja nix dran. Dummerweise verzögert sich auch die Lieferung unserer Esszimmerstühle. Da setzt uns vor ein kleines Problem, denn wir haben unsere Familien für den 03.12. komplett eingeladen. Hier werden wir nun ein wenig improvisieren müssen. Naja- wird es eben ein Stehkaffee 🙂

Seit gestern bin ich nur Mac User, d.h. ich versuche mich daran. Bislang habe ich ja stets meinen Windowsrechner genutzt und möchte mich in diesem System auch als relativ „fit“ bezeichnen. Nun hat Lars, der ja Apple Jünger durch und durch ist, auch einen Mac mit ins Haus gebracht. Und da wir mittelfristig uns auf einen Rechner einigen wollen (schon aus Platzgründen) habe ich gestern Abend also eine Einweisung erhalten. Kenne Apple bislang nur vom Smartphone her und arbeite mich nun auch am großen Bildschirm ein. Vielen bekannt und vieles ungewohnt. Nun ja, ich werde da schon reinkommen. Habe jedenfalls großen Spaß daran.

Das soll es für heute gewesen sein. Wünsche euch eine schöne Woche und einen schönen 1. Advent

Bleibt gesund!

 

 

 

Der Alltag zieht ein

Langsam zieht der Alltag in unser gemeinsames Leben ein. Bis auf die Esstischstühle und den Schlafzimmerschrank ist mittlerweile alles eingetroffen und an seinem Platz. Auch alle Kartons sind ausgepackt und eingeräumt.

Unsere Bücherwand steht


Der Anfang unserer Galerie ist gemacht


Es sieht bei uns mittlerweile richtig kuschlig und gemütlich aus. Jetzt geht es nur noch darum, unsere Angewohnheiten aufeinander anzupassen. Was ich aber schon jetzt sagen kann ist, dass ich es fantastisch finde, nach Feierabend nach Hause zu kommen und nicht auf eine leere Wohnung zu treffen, sondern dort jemanden – den Mann meines Herzen- anzutreffen. 😍 Und das nicht nur mal- sondern jedesmal.

Was definitiv in dieser Woche wieder zur kurz kam, war der Sport und auch Bewegung im allegemeinen. 🙁 Nur am Montag habe ich es geschafft, ins Fitty zu gehen. An allen anderen Tagen fehlte einfach die Zeit.Leider wird auch die kommende Woche nicht viel Zeit lassen, da ich beruflich auch in den nächsten Tagen sehr eingespannt bin. Aber es sind nur noch rund fünf Wochen bis zum Urlaub, das hält mich aufrecht.

Donnerstag und Freitag war ich zu einem Seminar im Bergischen Land  was mich daran gehindert hat, am Freitag der Hochzeit meiner Schwiegerma beizuwohnen. Das hat mich schon wirklich sehr geärgert. Wenigstens der Party am Abend konnte ich beiwohnen, auf der wir bis in den frühen Morgen gefeiert haben.

Am Samstag habe ich dann mein Geburtstagsgeschenk von Lars einlösen können, wir waren in dem Udo Jürgens Musical „Ich war noch niemals in New York“.


Ich mag die Lieder von ihm und bin auch hier recht textsicher und schaller diese auch stets fröhlich mit. Aber von der Veranstaltung war ich schon sehr enttäuscht. Viele seiner Lieder (bekannte wie auch weniger bekannte) sind darin untergebracht- nur leider in einer völlig kitschig zusammengezimmerten Story. Das dann einige Darsteller nicht einmal vernünftig singen konnten und die Töne nicht trafen, machte es nur schlimmer.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche.

Bleibt gesund!

Nix als Ärger hat man

Eine Woche ist der Umzug nun her und langsam zieht ein wenig Alltag ein. Am 01. November, was bei uns ein Feiertag war, haben wir nichts gemacht, wirklich gar nichts. Einfach einen Gammeltag eingeschoben. Wenn auch noch längst keine Ordnung herrscht, so müssen wir mittlerweile aber nicht mehr über Kartons steigen, wenn wir die Wohnung durchqueren. Der Sperrmüll wurde abgeholt und auch unser, aus geflämmten Obstkisten, selbstgebautes Schuhregal ist mittlerweile fertig.

Ärger mit der Versicherung

Was mich ein wenig geärgert hat in dieser Woche ist die Entscheidung meiter Haftpflichtversicherung (Ihr erinnert euch, ich habe beim Transport von Möbelteilen die Treppe im Hausflur beschädigt). Ein Gutachter war vor Ort und hat die unumstössliche Entscheidung getroffen, dass nicht die komplette Stufe ausgetauscht werden müsse, sondern eine Flickreperatur durch einen Steinmetzt ausreichen würde. Somit wurden die Kostenvoranschläge (Gesamtkosten von 800 EUR) nicht anerkannt und es werden nur 500 EUR erstattet. Ich frage mich, warum ich eine solche Versicherung habe, in die ich jahrelang einzahle, und nun auf Kosten von 300 EUR sitzen bleibe.

Ärger mit Amazon

Und auch über Amazon musste ich mich in dieser Woch ärgern. Ich hatte vor einigen Tagen eine Bestellung getätigt und diese per Evening Express liefern lassen. Wie ich es schon häufiger getan habe um abends das Paket entgegennehmen zu können. An besagtem Abend traf aber kein Paket ein. Also rief ich bei Amazon an um mich zu erkundigen und bekam dann zu hören, dass abends nicht geliefert werden könne, weil zu dieser Zeit mein Unternehmen ja geschlossen habe! Unternehmen?? Ich kläre auf, dass ich eine Privatperson und kein Unternehmen sei und ja schon häufiger zu dieser Zeit geliefert wurde. Daraufhin sagte mir die Amazon Mitarbieterin fast wörtlich: „Na wenn Sie zu dumm sind, sich als Privatperosn bei uns anzumelden, ist das doch ihr Problem“. Grrrrr. „Wir wollen das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt werden“ damit wirbt Amazon auf seinen Seiten. Sie sind weit davon entfernt- sehr weit.

Ein Blick in die Sendungsverfolgung am nächsten Tag zeigte mir dann die Info, dass das Paket nicht den Versandbestimmungen entsprach und daher an den Absender zurück gehe. Gut, denke ich, bekommst Du nun deinen Kaufbetrag wieder gutgeschrieben. Als nach Tagen noch immer keine Email eintraf um mich über die Gutschrift zu informieren, schaue ich erneut in die Bestellung un die Sendungsverfolgung und lese sort: Das Paket wurde ordnungsgemäß zugestellt!. Ich frage mich nur an wen? Was nun folgt ist wieder lästiger Emailverkehr und Ärger.

Weitere Arbeiten

Am gestrigen Samstag standen dann Malerarbeiten an. Der Treppenaufgang in die obere Etage musste gestrichen werden und das haben wir uns aufgehoben, bis alle Möbel oben waren. Das war auch eine gute Entscheidung , denn talentfrei, was das Möbelschleppen angeht- wie wir sind, haben wir natürlich hier und da mal die Wand gestreift.  Dieser Aufgang wird im Übrigen unsere Bildergalerie, davon haben wir einige unterzubringen. Und ins Möbelhaus mussten wir noch einmal, denn die Esstischstühle haben den Umzug nicht wirklich überlebt, also müssen neue her. Gestern sind wir allerdings nicht fündig geworden. 😞 In der nächsten Woche wir dann noch die Bücherwand geliefert und die letzten 14 Kartons können ausgepackt werden. Es wird gerade jeden Tag ein wenig gemütlicher.

Und was macht das Abnehmen?

Ich gestehe, dass ich in der letzten Woche nicht sonderlich auf Ernährung geachtet habe. Neben dem ein oder anderen Schöppchen Wein, welches wir uns zur Feier unseres gemeinsamen Heimes gegönnt haben, habe ich auch recht häufig bei Süßigkeiten zugeschlagen. Ich war in dieser Woche- aus zeitlichen Gründen- nicht ein einziges Mal beim Sport. Und der fehlt mir schon sehr, hier habe ich in der kommenden Woche Nachholbedarf. Ich habe mich auch nicht auf die Waage getraut, das Ergebnis hätte mir vermutlich nur schlechte Laune verursacht und die kann ich im Moment nicht gebrauchen.

Wünsche euch eine charmante Woche und

Bleibt gesund!

Eigentlich nichts Neues in der Woche, eigentlich…

Bedingt durch meine Erkältung, die mich wirklcih kräftig erwischt hat und die ich natürlich auch gleich mit Lars geteilt habe (ich bin da ja ein Gönner 😉)  habe ich mich eigentlich nur durch diese Woche geschleppt. Am letzten Montag, was ja der Feiertag war, haben wir uns zu einem kleinen Spaziergang durhc den Nordsternpark in Gelsenkrichen aufgemacht. Ein Stück Industriegeschichte hier im Pott, auf einem alten Zechengelände welches zu einer wunderbaren Landschaft mit herrlichen Wegen (auch zum Radfahren), Biergärten und Ausstellungen umgebaut wurde. Absolut für einen Bescuh zu empfehlen. Wir sind allerdings diesmal nur ein wenig durch die Parklandschaften spziert und haben uns dem Volk gezeigt . 😉


Was wird dort allerdings geamcht haben ist, eine für uns tiefgreifende Entscheidung zu treffen. Nach Abwägung aller Für und Wider haben Lars und ich uns entschlssen, unsere dezitigen Heimbereiche zusammenzulegen und nun auch räumlich ein gemeinsames Leben zu starten. Lars wird zu mir nach Kirchhellen ziehen. Wnn unserer beiden Wohnungen wirklich schön sind, ist meine, wenn auch etwas kleiner, doch die jüngere, mit zwei Bädern (nicht unwichtig beim morgendlichen Aufhübschen😂) und sie liegt vom Umfeld einfach schöner. Daher steht in den nächste Wochen das Projekt „Zusammenlegung zweier  Haushalte“ mit oberster Priorität auf dem Programm. Die ersten Schritte wurde bereits eingeleitet (Wohnung kündigen, meine Verieter informieren, Möbel und Tapeten aussuchen, Plan aufstellen,…). Was leider damit einhergeht ist, dass wir unseren Dezemberurlaub auf Granni gecancelt haben, denn beides wird einfach nicht gehen. Ich werde also seit nun fast 25 Jahren erstmalig den Jahreswechsel wieder im kalten Deutschland verbringen. 😢Aber ganz ehrlich? Dieses „Opfer“ bringe ich gerne 😁

Am Donnerstag war ich Teilnehmer eines wirklich tollen Seminars zum Thema „Gesundheitsmanagement“ und während ich der Dozentin dort interessiert lausche, meldet sich mein Weisheitszahn mit Schmerz. „Nicht schon wieder“ war mein erster Gedanke und natürlich bin ich am Freitag gleich zu meinem Lieblingsdentisten gestiefelt. Dieser vermute aber, nach einem Blick auf mein Röntgenbild, dass nicht der Zahn die Ursache ist, sondern meine Erkältung. Meine Zahnwurzel ragt wohl arg tief in die Nebenhöhle hinein und diese ist nun einmal entzündet. Wir versuchen es nun zunächst mit Medikamenten und schauen dann nächste Woche weiter. Ja, ja, ich und mein Esszimmer!🙁

Bedingt durch meine Erkältung, war ich in dieser Woche nur am Dienstag im Fitty und habe auch sonst keinen Sport gemacht. Und ins Fitty zu gehen war keine gute Entscheidung, denn mir ging es danach einfach nur noch schlechter. Daher habe ich beschlossen, dieses auszusetzen, bis ich wirlich wieder fit bin.Leider hat sich das auch sofort auf die Anzeige meines technischen Gewichtsanzeigeinstruments ausgewirkt, welches mir ein Plus von 1,5 KG angezeigt hat. Naja, das werde ich schon wieder in den Griff bekommen, da mache ich mir keine Sorgen.

Wünsche Euch eine wunderbare Woche und

bleibt (oder werdet) gesund!

 

Besuch in Sachsen

In der vergangen Woche konnte ich endlich mein Geburtstagsgeschenk für Lars einlösen. Wir sind für drei Tage nach Sachsen gefahren, genau nach Leipzig und sind von dort dann am Dienstag zu einer Tagestour nach Dresden aufgebrochen. Von den furchtbaren Anschlägen, die noch am Montagabend in Dresden verübt wurden, haben wir überhaupt nichts mitbekommen.

Erster Stopp auf unserer Tour war der ehemalige Grenzkontrollpunkt Marienborn auf der A 2. Dieser ist zu einem mahnenden Museum geworden und auch wenn man sich dort mittlerweile frei bewegen kann, war es doch noch immer ein sehr bedrückendes Gefühl über die Anlage zu gehen. Ich kenne diesen Kontrollpunkt noch aus Zeiten, in denen er noch „in Betrieb“ war und fühlte mich auch schnell nach damals zurück versetzt.

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In Leipzig angekommen haben wir dann  schnell unser Hotel bezogen (welches leider ein Griff ins Klo war) und sind gleich in die Innensatdt, die fussläufig gut zu erreichen war. Leipzig ist eine tolle Stadt, die allein aufgrund der vielen Studenten, recht jung und voller Leben ist. Man glaubt es nicht, aber in all unserem Besichtigungswahn, haben wir tatsächlich vergessen, das Völkerschlachtdenmal aufzusuchen. Schade- aber vielleicht sind wir ja noch einmal dort.

Am Montagabend konnten wir dann den Leipzigbesuch damit verbinden, dass wir uns mit ein paar liebe Menschen aus der MFP Gruppe zum Essen zu treffen. (Brüller- die „Dickengruppe“ trifft sich stets zum Essen. Aber wir wissen ja jetzt, ws geht und was nicht)  Es war ein wunderbarer Abend, an dem wir viel gelacht und später bei Meike und Marko auf der Terrasse (wo der Abend ausklang) auch viel gefroren haben. Also fast alle haben gefroren. Es gibt Menschen, die sind da eindeutig härter im nehmen, nicht wahr-liebe Grit? 😉 Aber es war einfach nur schön.

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Am Dienstag sind wir dann, wie bereits geschrieben, nach Dresden aufgebrochen. Rund eine Stunde Fahrtzeit kann man für die tollen Eindrücke dort, gerne in Kauf nehmen. Rund um die Elbterrassen fühlt man sich, was die Architektur der Bauten angeht, in eine völlig andere Zeit versetzt. Jedes einzelne Gebäude dort war einfach wunderbar anzuschauen.

Nachdem wir uns einen Kaffee zu Freudenhauspreisen auf den Elbterrassen gegönnt haben (und dann lag bei dem Preis nicht einmal ein Keks dabei 🙂 ) sind wir rüber zur Frauenkirche. Als ich vor Jahren zuletzt in Dresden war, befand sie sich noch im Wiederaufbau.

Während Lars sich auf die Spitze der Frauenkirche aufgemacht hat (zu einem Unkostenbeitrag von acht EURO), habe ich mir fix die Frauenkirche von innen angeschaut. Auf´s Dach bin ich nicht mitgegangen, weil ich ja ein Problem mit Höhe habe. Den Innenraum konnte ich mir leider auch nicht sehr ausgiebig anschauen, da gerade eine Andacht beginnen sollte. Somit konnte ich nur ein schnelles Foto von der Tür her schiessen.

Den Nachmittag haben wir dann wieder in Leipzig verbracht und dort dann das zeitgeschichtliche Forum besucht. Dies war wohl sehr interessant, aber mir gefällt  das Haus der Geschichte in Bonn weitaus besser. Nach einem leckeren Abendessen und anschliessendem Bowlen (die Kalorioen wollten gleich wieder verbrannt werden) haben wir den Tag dan ausklingen lassen und sind am Mittwoch nach dem Frühstück dann wieder Richtung Heimat gefahren. Was ich mir von dort mitgebracht habe? Eine Erkältung- diese musste aber schenllstmöglich auskuriert werden, denn für Samstag war ja das MFP Treffen hier bei uns im Pott angesetzt. Und darauf habe ich mich ja schon wie blöde gefreut.

Am Samstag ist bereits der Großteil der MFP´ler angereist und wir haben uns zu einem Kaffee bei mir getroffen. Danach ging es dann auf die Bottroper Halde. Weil ich sie so mag und weil ich denke, die Aussicht über den Pott von dort oben sollten sie mal gesehen haben.


Ausserdem haben wir so gleich ein wenig Bewegung gehabt, denn- wie sollte es anders sein, am Abend stand natürlich wieder ein Essen an- und was für eins. Dafür wird  uns der Kaloriengott furchtbar strafen 😄

Nachdem Lars und ich dann Ines noch zum Bahnhof gebracht haben, die sich in der Nacht noch auf den Weg nach Hamm gemacht hat (wo sie zwischenzeitlich hoffentlich angekommen ist) sind wir dann nach Hause gefahren. Mit meiner Erkältung war ich, obwohl es ein wirklich wunderbarer Tag und Abend war, dann aber froh, unter die Decke schlüpfen und mich auskurieren zu können. Ich wurde von meinem persönlichen Krankenpfleger noch wunderbar umsorgt, wobei ich bei aufgebrühtem Ingwer nicht sicher bin, ob es nicht doch eine kleine Rache für irgendetwas war 🤔😂

Mein technisches Gewichtsanzeigeinstrument hat mir ein Minus von rund 0,5 KG angezeigt. Dies ist wieder kaum zu erklären, denn ich habe in der vergangen Woche nur recht wenig Sport betrieben. Ein- zwei kleine Runden mit dem Rad und das war es auch schon. Das Fitty fiel in dieser Woche komplett aus, weil a) wir bis Mittwoch unterwegs waren und b) ich Donnerstag und Freitag dann schon mit meiner Erkältung zu kämpfen hatte, die sich in der Nacht auch mit Fieber bemerkbar gemacht hat. Da wollte ich mir das Fitty wirklich nicht antun.

Ich werde nun den Sonntag und den Montag noch dafür nutzen, meine Erkältung zu pflegen um dann am Dienstag wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste MFP Treffen, welches vermutlich in Lübeck stattfinden wird.

Euch wünsche ich eine wunderbare Woche und

bleibt (oder werdet) gesund!

Heimatkunde und mehr

Heimatkunde Gladbeck

Am vergangenen Sonntag haben Lars und ich uns mit dem Rad nach Wittringen aufgemacht. Dort fand an dem Sonntag die Weltmeisterschaft der Gasballonfahrer statt. Und obwohl eigentlich an dem ganzen Wochenende dort etwas los gewesen sein sollte, haben wir leider nur Festzelte und Wohnwagen vorgefunden. Die WM an sich startete wohl erst am Sonntagabend nach 21 Uhr statt. 🙁 Schade, somit hatte sich Ballonsgucken erledigt. Da wir aber nun schon dort waren, sind wir im Schloss Wittringen in das dort ansässige Heimatmuseum gegangen. Jetzt war ich schon x Male in den Wäldern und am Schloss unterwegs und habe erst am letzten Sonntag erfahren, dass dieses Museum dort beheimatet ist. Es ist kein sonderlich großes Museum aber es hatte irgendwas. Zum einen war es spannend ein wenig was über die Stadt Gladbeck zu erfahren aber auch der allgemeine Lebenswandel im Revier wird dort dargestellt. Ich, der ja Pulitzerpreis verdächtig fotografieren kann (😉), habe einfach mal ein paar Eindrücke festgehalten.

Dienstreisen

Desweiteren war ich am letzten Donnerstag zu einem dienstlichen Termin in Oestrich-Winkel. Wo liegt das denn?-  wirst Du jetzt fragen. Ja, das habe ich auch. Es liegt direkt neben Rüdesheim, also grob bei Wiesbaden. (Guck an- den ralfseinblogg lesen und nebenbei Geogrphiekenntnisse auffrischen) An sich mag ich ja Dienstreisen, aber wenn man für einen drei Stunden Termin rund acht Stunden im Auto sitzt, finde ich das gar nicht toll. Als ich am Abend wieder zuhause war, war ich total erledigt und das, obwohl ich ja den ganzen Tag nicht anderes gemacht habe als irgendwo zu sitzen. Das Ergebnis meines Schrittzählers war an dem Abend schon beschämend.

Dafür habe ich dann am Freitag wieder ein wenig Gas gegeben. Früh morgens zunächst einen strammen Spaziergang zum Bäcker und nach Feierabend dann ins Fitty. Dort habe ich dann satte 1300 kcal verbrannt. So fühlte ich mich danach auch und habe mir ein schönes Mittagschläfchen gegönnt.

Heimatkunde Haltern am See

Am Samstag haben wir uns auf den Weg nach Haltern am See gemacht. Auch wenn es an diesem See ein nettes Strandbad gibt, war der Besuch doch ein wenig enttäuschend. Man kann leider den See nicht direkt am Ufer umrunden, denn dort ist alles zum Naturschutzgebiet erklärt und eingezäunt worden. Und die gegebenen Wege gaben nur sehr selten es einen Blick auf den schönen See frei. Also haben wir uns auf ein Schiff begeben und den See somit umrundet. Ich fahre ja nur sehr ungern Boot- aber was macht man nicht alles aus Liebe. 😉 Ich habe uns schon mit Eisschollen kollidieren sehen. Das weckte die Hoffung, dass ich irgendwann ins Kino komme, weil eine ähnliche Havarie gab es ja schon ein mal und die wurde mal verfilmt. 😂

Na, hier ein paar Impressionen aus Haltern

Meinung meines technischen Gewichtsanzeigeinstruments

Und obwohl ich in der letzten Woche ganz sicher stets unter meinem Kalorienziel gegessen habe, hat mein böses, böses technisches Gewichstanzeigeinstrument am Ende dieser Woche wieder ein Plus von 0,5 KG angezeigt. Das finde ich überhaupt nicht nett und habe die Waage erneut in die Ecke gestellt, damit sie mal wieder über ihre Fehler nachdenken kann, dieses dumme Stück.

Ich wnsche Euch eine zauberhafte Woche und

bleibt gesund!

 

Urlaub im Hotel – nicht meins!

Hallooooo….ich bin wieder da! 🙂

Hach was war es schön! Eine Woche Sonnenschein auf meiner Insel mit meinem Liebsten. Eine durchweg wunderbare Zeit, wenn da nicht….

Ich mache es mal kurz- Urlaub auf Granni in einem Hotel ist definitiv nicht meins! All die letzten Jahren (und es sind schon weit über 20) in denen ich Gran Canaria besucht habe, war ich stets als Alleinversorger in einem Bungalow untergebracht. Frühstücken zu einer Zeit, die mir in den Kram passt und abends dann auswärts essen. In diesem Jahr war ich dann nun gemeinsam mit Lars, aus verschiedenen Gründen, erstmalig in einem Hotel -Halbpension und Zimmer mit Meerblick – eingebucht. Das Hotel war mir von meinem Besuchen und vom „Vorbeilaufen“ bekannt, daher habe ich dieses auch ohne große Bedenken gebucht. Es ist kaum zu beschreiben, was für ein Lärm in einem solchen Hotel tagsüberüber vorherrscht. Zum einen verursacht durch die Menge an Menschen, die ja gerne auch mal ihre lauten kleinen Menschen im Gepäck  haben und dann noch durch Lautsprecherbeschallung, denn der gemeine Urauber dort wollte mit Animationsprogrammen unterhalten werden. Auch etwas, dass ich nicht nachvollziehen kann. Können die Menschen sich nicht selbst beschäftigen? Aber nun ja- jeder nach seiner Facon – aber nicht meins. 😏 An einem Tag haben wir es tatsächlich versucht, es uns an einem der Pools (es gab der Zahl drei ) gemütlich zu machen, was wir aber wegen der Lautstärke schnell wieder aufgegeben haben. Zum Brüllen fand ich übrigens die Situation als Lars uns an der Poolbar (!!!) etwas zu trinken holen wollte und dort abgewiesen wurde, weil er naß sei. An einer Poolbar! Die Poolbar stellte eine Theke neben dem Pool dar- also keine besonderen Böden o.ä. die hätten durch Feuchtigkeit kaputt gehen können. Das man nicht in Badeklamotten zum Essen geht, leuchtet mir ja ein, aber an einer Poolbar nicht bedient zu werden (nachdem man übrigens vorher minutenlang in der Schlange gestanden hat) weil man noch Wasser vom Schwimmen auf der Haut hat, finde ich schon merkwürdig. Auch nicht meins.😏

Dann musste ich feststellen, dass es die „Liegenreservierer“ oder wie ich sie gerne nenne, die „Handtuchwerfer“ wirklich gibt. Ich nahm bislang an, dies sei eine witzige Idee des Fernsehns, aber nein. Es sind tatsächlich morgens in allerhergotts Frühe Menschen mit ihren Handtüchern am Pool aufgetaucht um dort Liegen für die Großfamilie zu „reservieren“ und dann wieder ins Bett oder zum Frühstück oder was weiß ich wohin zu verschwanden. Meins ist das ganz sicher nicht! 😡 Und nebenbei erwähnt-  das waren hier in den seltenstens Fällen deutsche Urlauber, der Spanier kann das auch ganz gut.

Die Essensversorgung in einem solchen Hotel ist ja stabsplanmässig organisiert. Wir gehörten zur „ersten Schicht“ und durften unser Frühstück in der Zeit von 07:45 – 08:30 Uhr und das Abendessen zwischen 19:00 und 20:00 Uhr einnehmen. Man hätte also auch im Urlaub immer so etwas wie feste Termine. 🙁 Das hatte schon was von Fütterungszeiten. Ne, ne- nicht meins. 😏


Ich bin ja nicht so der Strandlieger im Urlaub. Lars zu Liebe, der das eben mag, habe ich mich also (und das erstmalig in all den Jahren die ich schon dort meinen Urlaub verbringe) auch an dem ein oder anderen Tag mit meinem Astralköper an denStrand  geworfen (mit den Bildern im Kopf müsst ihr jetzt leben 😉). Niemand hat, in der Befürchtung das Wale gestrandet sein, Greenpeace gerufen, dass hat mich beruhigt. 😜 Ich gestehe, die Schwimmerei im Meer war wirklich herrlich. Dumm, dass ich Schussel mich beim ersten Gang ins Meer ohne Flip Flops auf dem Weg von der Liege zum Wasser gemacht habe. Der Sand ist doch sehr heiß und so habe ich mir doch tatsächlich die Füße soweit verbrannt, dass es zu einer kleinen Brandblase kam. 😢

Ich musste feststellen, dass der Verleih von Liegen ein luraktives Geschäft ist. Die Preise variieren dort von Strand zu Strand und bringen der Stadt (wir haben das mal überflogen) monatlich nur für unseren Strandabschnitt rund 50.000,00 EUR ein. Ich denke momentan darüber nach, zum Standliegenfachverleiher umzuschulen.😊
Da fiel in diesen Urlaub ja auch noch mein Geburtstag (der eigentliche Grund, warum ich stets im August dorthin abhaue t 😁) und ich wurde von meinem Larsi mit Karten für das Udo Jürgens Musical „Ich war noch niemals in New York“ überrascht. Ich freue mich riesig darüber und im November werden wir also zu Udos Liedern das Colosseum in Essen rocken. 👏😄

Und nicht zuletzt war dieser Urlaub ja auch eine Art Belastungsprobe für Lars und mich. Es ist ja schon etwas anderes, wenn man plötzlich 24 Std. am Tag aufeinander hängt und das über mehrer Tage. Da sollen ja frische Beziehungen schon schnell wieder auseinander gegangen sein, weil in dieser Zeit festgestellt wurde, dass der andere doch mehr „Macken“ hat, als man ertragen kann oder will. Bei uns war es definitiv nicht so! Natürlich gab es auch die ein oder andere Reiberei aber wenn ich die Zeit nun Revue passieren lasse, hat der Urlaub unsere Beziehung eigentlich nur gefestigt. Und das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. 😍

Hier noch ein paar Impressionen von unserer kurzen gemeinsamen Woche.

Wie es immer so ist, war die schöne Zeit dort rubbeldiekatz vorbei und wir sind den Rückflug angetreten. Allerdings wurden wir ja auch in Deutschland mit herrlichstem Wetter empfangen, so das die Umstellung nicht ganz so schwer viel. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und so freuen wir uns nun auf die Zeit im Dezemeber dort. Dann werden wir uns auch einen Mietwagen nehmen und ich werde Lars ein wenig was von der Insel zeigen. Diesmal war es wirklich ein Faullenzer Urlaub ohne großes Sightseeing.

Ich bin in den letzten Tagen dann schnell wieder aktiv geworden (Radfahren, Fitty- wo ich gleich mit einem neuen Trainingsplan versorgt wurde) habe mich aber bislang wirklich nicht auf die Waage getraut. Sie wird mir ein fürchterliches Ergebnis anzeigen und das will ich noch gar nicht wissen. Schon allein weil es mir die gute Laune, die der Urlaub  hinterlassen hat, verhageln würde. Und das wird der Büroalltag in der nächste Woche schon übernehmen, das muss ich mir nicht vorher antun. 😏

Donnerstag hatte ich noch meine Ma mit ihrem Partner und meine Schwiegermutter – was die Jutta ist, mit ihrem Partner  zu Kaffee und Kuchen zu mir eingeladen. Lars habe ich beim backen mal gleich eingespannt und ihn mit den Aufgaben eines Lehrlehrlings betraut, wie zum Beipiel das Pflaumenentkernen und später den Teig damit zu belegen. 😂 Hat er grandios gemacht👍 Also haben wir mit Pflaumenkuchen und Frappé Torte schon wieder geschlemmt. 


Ab morgen hat mich dann der Arbeitsalltag wieder☹️ Aber es sind nur zwei Wochen, dann habe ich schon wieder Urlaub und Lars und ich werden für drei Tage nach Leipzig fahren. Ich freue mich drauf und werde davon berichten.

Habt eine gute Woche und bleibt gesund! 

Ab in den Urlaub und ein wenig was Ernstes

Ich will euch ja nicht neidisch machen, aber ich während ihr diesen Beitrag lest, sitzen Lars und ich schon am Flughafen, sind schon in der Luft oder sogar schon auf Gran Canaria 🙂

Aber einen kurzen Blick in die letze Woche wollen wir doch noch werfen. Der Sonntag begann bei mir in der Früh mit einer flotten Radrunde (also für meine Verhältnisse flott). 42,5 KM in 1:55 h. Danach tat mir nicht der Hintern oder die Beine weh sondern meine Schulter- habe wohl etwas verkrampft auf dem Rad gesessen. Na jedenfalls, wie ich so unterwegs war ist mir aufgefallen, dass ich in meinem letzten Beitrag etwas ganz wichtiges vergessen habe – nämlich auf den neuen Blog meines MFP Mitstreiters André hinzuweisen. Das ist mir allein schon deshalb so wichtig, weil er auch einer der wenigen Radfahrer in unserem „Club“ ist. Also will ich das hiermit ganz schnell nachholen und sage „Sorry Captain“, dass dies erst mit einer Woche Verspätung geschieht: Schaut unbedingt bei ihm vorbei: Balu und seine crew

Ein wenig ernst möchte ich mit diesem Beitrag noch werden.

Es gibt ja Wehwehchen, die gehören bei uns zum Alltag und man spricht im Freundes- und Bekanntenkreis gerne und unverklemmt darüber. Da gibt es den Rückenschmerz oder die Migräne. Auch Verdauungsprobleme sind ein immer gerne genommenes Thema. Dann gibt es aber noch die Erkrankungen, die nicht so wirklich greifbar sind, weil kein einzelner Körperteil oder ein Organ angegriffen sind, sondern die Seele. Und diese werden, meist einfach nur aus Unkenntnis und Unsicherheit, totgeschwiegen oder Betroffenen schnell mal als „durchgeknallt“ abgestempelt. Eine der bekanntestes Erkrankungen der Seele ist sicherlich die Depression. Die Zahl der depressiven Menschen ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen.

Nun ist es mir passiert, dass ich vor einigen Monaten plötzlich mit einer dieser Erkrankungen konfrontiert wurde- mit der Bipolaren Störung. Mein Lars ist daran erkrankt und hat mir dies auch gleich zu Beginn unserer Beziehung gesagt. Ich gestehe, dass ich das anfangs wohl übers Ohr aufgenommen aber nicht gleich realisiert habe. Erstens, weil für mich keine Erkrankung ein Hindernis darstellt, wenn ich jemanden liebe (höchstens eine Herausforderung) und zweitens weil ich gar nicht wirklich wusste, um was es sich genau handelt. Mittlerweile habe ich mich natürlich in das Thema eingelesen. Kurz gesagt handelt es sich um eine Erkrankung, die sowohl starke depressive Phasen als auch genau gegenteilige manische Phasen mit sich bringt. Bipolare Störung

Lars hat seine Erkrankung derzeit gut im Griff, das liegt sowohl an einer guten Medikation, einer begleitenden Therapie durch eine Psychologin und eine Behandlung, namens Elektrokrampftherapie (EKT), die mir einen Schauer über den Rücken gejagt hat, als ich erstmalig davon hörte. Bei dieser EKT geht Lars in die Klinik und ihm werden unter Narkose Stromimpulse gesetzt, die einen- für ihn nicht spürbaren-Krampfanfall auslösen. So spuky sich das anhört, ist dies in der Tat eine gar nicht neue Maßnahme um einen antidepressiven Effekt erzielen. Lars lässt diese EKT alle zwei Monate über sich ergehen und ihm geht es gut damit. So stand eben auch in der vergangenen Woche dieser Termin an. Montag ist er in die Klinik gegangen, wo zunächst einige Voruntersuchungen auf dem Programm standen und Dienstagmorgen dann die eigentliche EKT. Ich wollte ihn dann am Nachmittag aus der Klinik abholen. Was für ihn mittlerweile Routine ist, war für mich ja nun ganz neu. Ich war schon am Montagabend total aufgeregt und habe mir, obwohl mir Lars immer wieder sagte, dass das alles halb so schlimm sei, schon einen Kopf gemacht. Dienstag war ich bereits um 5 Uhr hellwach und da er recht früh zum EKT sollte, kreisten meine Gedanken an dem Morgen nur um ihn. Gegen 9:30 Uhr bekomme ich von ihm eine WhatsApp Nachricht: „Kannst mich heute nicht abholen, es gab einen Narkosezwischenfall und ich hatte Atemaussetzer“.  Mir ist in dem Moment fast das Herz stehen geblieben. Ich bin ja talentiert daran, mir immer gleich das schlimmste auszumalen und somit war  an arbeiten an dem Tag nicht mehr zu denken. Ich habe mir also seine Ma ins Auto geladen und wir sind in die Klinik gefahren. Um es kurz zu machen- ihm geht es gut und diese Situation kann- wenn auch selten- eintreten. Die EKT wurde am Mittwoch dann erfolgreich wiederholt.

Was mich am Dienstag jedoch auf die Palme gebracht hat, war die Stationsärztin. Von ihr wollten wir (Lars Ma und ich) wissen, was genau passiert ist, wie das kommt, welche Ursachen es hat, welche evtl. Konsequenzen,…eben dass, was man als Angehöriger wissen will. Das ich nun keine Informationen bekomme, war mir klar, wir stehen ja in keinem verwanschaftlichen Verhältnis zueinander. Aber selbst die Mutter wurde von der Ärztin zunächst mit den Worten abgespeist, dass sie ja jetzt keinen Termin habe und sie daher keine Zeit habe!?!?  Da ist mir fast Dr Kragen geplatzt 😡 und ich habe sie deutlich darauf hingewiesen, dass dieser Vorfall am Morgen ja wohl auch ohne Termin eingetreten sei und es doch nicht zu viel verlangt ist, sich nun fünf Minuten Zeit zu nehmen um uns aufzuklären. Man habe ja Lars bereits alles erklärt, dass müsse ausreichen, war die Antwort und dann hat sie uns die Türe ihres Zimmers vor der Nase zugemacht. Es ist ja nicht so, dass wir Lars nicht glauben würden, aber er stand am Morgen ja noch unter Einfluss der Narkosemedikamente und daher war es ja nicht unwahrscheinlich, dass er gar nicht alles aufgenommen hat, was man ihm gesagt hat. Über diese Arroganz, mit der die Ärztin sich gegeben hat und die offensichtliche soziale Inkompetenz könnte ich mich noch heute aufregen.😡😡😡

Am Mitwoch bin ich wie Falschgeld durch die Gegend gelaufen, bis endlich die Nachricht kam, dass alles glatt gelaufen ist und ich ihn am Mittag abholen kann. Lars und ich starten nun in den ersten gemeinsamen Urlaub und lassen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Sicherlich wird die Erkrankung in unserem gemeinsamen Leben eine nicht unwichtige Rolle spielen und ich werde noch viel darüber lernen müssen- aber eines stellt sie für mich keinesfalls dar- ein Hindernis. Und die Angst, die ich um ihn am Dienstagmorgen hatte, als die WhatsApp Nachricht eintraf, zeigt mir nur wie sehr ich diesen Kerl liebe. 😍

Übrigens habe ich mir vorher das OK von Lars geholt, bevor ich diesen Beitrag hier veröffentlicht habe.

Gewogen wurde in dieser Woche nicht- die Anzeige nach dem Urlaub wird schlimm genug werden 😉

Bleibt gesund!