đŸŽ¶đŸŽ¶Du bist verrĂŒckt mein Kind, du musst nach BerlinđŸŽ¶đŸŽ¶

Ein wunderbar langes Wochenende stand bevor. Bereits Freitag hatte ich mir frei genommen um mich, gemeinsam mit meiner MFP Mitstreiterin Martina aus dem sonnigen Nordrhein-Westfalen auf dem Weg in die Bundeshauptstadt Berlin zu machen. Da ich ja somit recht viel sitzen wĂŒrde, bin ich Freitag in aller herrgotts FrĂŒhe schon eine Stunde laufen gewesen. Dies zum einen um meinem RĂŒcken was Gutes zu tun und zum anderen um meinen SchrittzĂ€hler zu fĂŒttern, der das ja in zusĂ€tzliche Kalorien umwandelt, die ich verfuttern kann. Eine gute Entscheidung, wie sich am Abend noch zeigen sollte. PĂŒnktlich um neun ging es los und bereits unmittelbar nachdem wir auf der Autobahn waren – standen wir im Stau. 😟 Na herrlich, dachte ich mir, wenn das schon zu Beginn losgeht, werden wir bestenfalls pĂŒnktlich zum Treffen der MFP’ler um 19 Uhr eintreffen. Aber die Fahrt verlief fĂŒr einen Freitag erstaunlich gut. Nur noch einmal etwas zĂ€hflĂŒssig in einer Baustelle kurz vor Berlin – sonst freie Bahn. Zwei kurze Pausen haben wir eingeschoben, was meinem RĂŒcken sehr entgegen kam.

In Berlin angekommen, habe ich zunĂ€chst Martina an ihrem Hotel abgesetzt und bin dann zu meinem weitergefahren, welches nur wenige Kilometer entfernt lag. Nun war ich ja im GĂ€stehaus Pauline untergebracht, welches dem Paulinenkrankenhaus angeschlossen ist. Dies sind Apparments, die ursprĂŒnglich einmal fĂŒr Angehörige von Patienten erbaut wurden, sich aber wirtschaftlich nicht rentiert haben. Also werden die Appartements heute an Berlinreisende vermietet. Rezeption ist die Information des Krankenhausen, Essensraum die Cafeteria des Krankenhauses aber sonst alles in einem eigenen GebĂ€ude. Ich kann diese Hotel jedem wirklich empfehlen, der in Berlin eine Unterkunft sucht. Sehr große, saubere Zimmer, nett eingerichtet, eigene KĂŒche, superfreundliche Mitarbeiter. GĂ€stehaus Pauline Das ich bei Facebook postete, ich sei angekommen und den Link des Krankenhauses mit veröffentlichte, fĂŒhrte irgendwie zu, einem MissverstĂ€ndnis….komisch. 😂

Am Abend ging es dann zum MFP Treffen nach Moabit. In Berlin ist der öffentliche Personennahverkehr ja grandios organisiert, so dass mein Auto stehen blieb. Mittlerweile war auch Mitstreiterin Meike eingetroffen, die im gleichen Hotel wie Martina untergebracht war. Da die Bushaltestelle vor meinem Hotel lag, hatten wir verabredet, dass wir uns bei mir am Haupteingang des Krankenhauses treffen und dann losfahren. Spontan suchten sich die beiden MĂ€dels dann aber ihren eigenen Haupteingang (was ein kleines Gartentörchen war), stellten sich davor und warteten, wĂ€hrend ich natĂŒrlich am echten Haupteingang mir die Beine in den Bauch gestanden habe. đŸ˜¶ Frauen… Na, wir haben jedenfalls zueinander gefunden und sind mit Bus, S- und U- Bahn dann auch in Moabit angekommen. Bereits auf dem Weg vom Untergrund ans  Tageslicht trafen wir auf zwei weitere MFPler, Eva und Grit. Himmel was ein Empfang, wildfremde Menschen lagen sich in den Armen und weinten  TrĂ€nen der Freude ĂŒber das aufeinandertreffen. 👍😅  

Verabredet waren wir in Berlin im Zhous Five, einem asiatischen Restaurant. Ein Restaurant in einer GrĂ¶ĂŸe, dass man dort ohne Wartezeiten ganz Berlin versorgen könnte. Es hieß, dass 1000 PlĂ€tze vor Ort wĂ€ren. Und trotz der GrĂ¶ĂŸe ging alles flott und die Auswahl an Essen war beeindruckend. Die Gruppe vergrĂ¶ĂŸerte sich und es waren allesamt ganz tolle Menschen, die ich nun auch einmal live erleben durfte. Wir hatten einen wirklich wunderbaren Abend, bei dem viel gelacht wurde (sag noch mal einer, Menschen auf DiĂ€t seien mĂŒrrisch ) und sich natĂŒrlich ĂŒber Erfahrungen mit MFP und dem Abnehmen berichtet wurde. Allesamt hatten grandiose Erfolge vorzuweisen und mir hat das einen erneuten Motivationsschub gegeben. Stephan, einer der Mitstreiter hat sogar sein endgĂŒltiges Ziel zwischenzeitlich erreicht, so dass er MFP nun verlassen wird. An dieser Stelle drĂŒcke ich noch einmal fest die Daumen und wĂŒnsche dir, dass es nun auch ohne loggen funktioniert! 👍👍👍

  
  
 
Dank des grandiosen öffentlichen Personennahverkehrs, der seinen Betrieb nicht um 20 Uhr einstellt, wie im Ruhrgebiet, haben wir uns dann ab spĂ€ten Abend auf den Weg heim gemacht. Was nicht so grandios funktioniert hat, waren wir dusseligen Touristen, denn wir sind wohl in den richtigen Bus eingestiegen, aber leider in die falsche Richtung gefahren. 😳 

Der Samstag stand dann im Zeichen von Sightseeing. ZunĂ€chst habe ich mich Meike und Martina auf den Weg gemacht. Wie gute Touristen es machen, haben wir eine HopOn/HopOff Stadtrundfahrt gemacht. Diese ermöglicht es, an beliebigen Orten auszusteigen und im nĂ€chsten Bus wieder zuzusteigen. Da ich ja schon öfter in Berlin war und die klassischen Punkte bereits kannte, und vor allem weil meinem RĂŒcken die viele Sitzerei nicht gut tat, habe ich mich am Brandenburger Tor von den anderen getrennt und bin zu Fuß quer durch die Stadt gerannt. 

   
   
 

Hackepeterboulette hört sich viel besser als als Frikadelle 😜👍

  
    
    
    
    
   
   
   

Am Sonntag war ich natĂŒrlich schon in ganz frĂŒh wach- wie immer. Also habe ich ich auf den Weg gemacht und bin gleich noch eine Stunde spazieren gewesen. Im Auto sollte ich ja spĂ€ter wieder lang genug sitzen. Allerdings habe ich die RĂŒckfahrt in Rekordzeit geschafft. 3,5 Std. von Berlin nach Bottrop. Dank Schmerzmitteln, die ich morgens eingeworfen hatte, war auch keine Pause nötig. Und auch Martinas Blase schien gut im Training zu sein. 😉 Martina hat fast die ganze Fahrt geschlafen.

Zuhause angekommen, habe ich nur fix Klamotten gewechselt und bin gleich 45 Minuten joggen gegangen. Erstmalig im Hellen. 😎 Danach war ich wohl fix und fertig aber es tat sau gut. 

So schön das Wochende nun auch war, mir ist Berlin aber definitiv zu groß, zu laut,  zu hektisch. Da lobe ich mir doch mein Landleben. Aber zu Besuch komme ich gerne wieder 👍😄 Und da das Treffen mit den MFPlern nach Wiederholung schreit, ist das also auch gar nicht so unwahrscheinlich. Wobei wir das auch gerne in einer anderen Stadt veranstalten können, so kann man erneut ein ganzem Wochenede draus machen und nebenbei noch eine Stadt kennenlernen. Leipzig war heute bereits einmal Thema. Ich freu mich drauf. 

Nun eigentlich wĂ€re ja Sonntag noch Wiegetag gewesen – aber ich habe mich nicht getraut 😏 Bis nĂ€chste Woche habe ich die Kalorien hoffentlich wieder abgearbeitet. 🙃

WĂŒnsche euch allen noch einen schönen Restsonntag und einen grandiosen Start in die neue Woche.

Bleibt gesund!

16 Gedanken zu “đŸŽ¶đŸŽ¶Du bist verrĂŒckt mein Kind, du musst nach BerlinđŸŽ¶đŸŽ¶

  1. endlich hab ich mein PW wiedergefunden und nun kann ich auch endlich meinen Senf hier dazugeben 🙂
    „unser“ Wochenende war wirklich sehr schön, auch wenn wir am Samstag nicht nochmal das GlĂŒck Deiner Gesellschaft hatten! Motivation pur und nette Leute kennengelernt bzw. wieder getroffen!
    Ich mag Berlin total gerne, kann aber auch immer wieder schnell in meine Provinz zurĂŒckkehren…:)

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  2. Sehr schöner Bericht 🙂 Das klingt nach einem wirklich tollem Wochenende 😀
    Ich mag immer dieses PrĂ€dikat „zu groß“ nicht. Wenn man in Berlin wohnt, kommt man selten aus seinem Kiez raus und genießt irgendwie doch KleinstĂ€dterleben. Man rennt ja nicht jeden Tag zum Potsdamer Platz oder schaut sich die GedĂ€chtniskirche an, wo man von Touris ĂŒberrannt wird. Ich fahr bspw 2 Stationen mit der Sbahn (4min) und bin im GrĂŒnen an der Spree. (Treptower Park <3) Ich empfehle auch mal den jĂŒdischen Friedhof in Weißensee zu besuchen. Der ist wunderschön (da komm ich grad drauf, weil du den Soldatenfriedhof erwĂ€hntest) ^^ Ich bin aber auch gern auf dem Land und kein GroßstĂ€dter durch und durch (zumal ich in einem 160 Seelendorf in Brandenburg großgeworden bin ^^). Dennoch findet glaube ich auch in Berlin jeder seinen Deckel (Kiez). Aber muss ja nicht 😀

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  3. Toller Bericht, lieber Ralf 🙂 und deine Berlin-Beschreibung passt auch ganz wunderbar. Wir waren auch vor kurzem da und haben uns so ein Ticket fĂŒr eine Woche gekauft, mit dem wir alle öffentl. Verkehrsmitteln benutzen konnten, zudem sind wir sehr viel zu Fuß unterwegs gewesen, was sich in Berlin mehr als lohnt. Den letzten Tag waren sind wir nach Berlin-Spandau raus gefahren, haben die schöne Zitadelle besichtigt und das Kleinstadtleben in Spandau genossen bevor wir abends mit dem Flixbus um 22 Uhr wieder Richtung Dortmund fuhren und morgens die erste Straßenbahn benutzen nach Hause. Danke fĂŒr die Fotos. Ich möchte auf jeden Fall noch mal nach Berlin. LG Sigrid

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    • Ich fahre sicher auch wieder hin, nur leben möchte ich dort nicht. (Obwohl das in jungen Jahren mal mein Traum war, so Ă€ndert sich der Mensch. ).
      Eine Mitstreiterin ist auch mit dem Flixbus aus Leipzig angereist. Die Preise sind ja wirklich ein Kracher. Gerade einmal 8 Euro hat sie bezahlt. FĂŒr etwa das gleiche Geld komme ich von mir bis zur Essener Innenstadt. đŸ€”

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      • Ja, so ist das. Wir hatten bei Lidl Tickets erworben fĂŒr 9 Euro und so sind wir zu zweit fĂŒr 36 € hin- und zurĂŒck gefahren, allerdings dauerte die Fahrt etwas lĂ€nger, was aber nicht weiter stört, wenn man nachts los fĂ€hrt und morgens wieder zu Hause ist. Also uns hat’s gefallen auch mal so zu reisen. Wir haben das auch nach Dresden so gehandhabt beim dritten Mal.
        Berlin ist eine lebendige, pulsierende Großstadt, aber ich bin ja eher ein Landei, obwohl ich auch grade in der Großstadt lebe. Ich möchte aber hier nicht fĂŒr immer bleiben, das steht schon mal fest.

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  4. In Berlin war ich schon fast ein viertel Jahrhundert nicht mehr. Ich kenne den Ostteil auch noch zu DDR-Zeiten und erinnere mich noch gut an den GrenzĂŒbertritt (damals mit der Schulklasse) – ich hatte echt eine unterschwellige Angst, nicht mehr zurĂŒckzukommen, weil ich vielleicht etwas falsch mache.

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    • Ich war ja schon öfter dort, auch noch vor der Grenzöffnung. Und deine Erlebnisse kann ich gut nachvollziehen, ging mir damals Ă€hnlich. Und so modern und lebendig Berlin auch heute ist, an manchen GedenkstĂ€tten kommen wird man wieder ganz ruhig nachdenklich und ruhig.

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  5. Da hast du unser Wochenende aber prima beschrieben, lieber Ralf!!! Ich bin soooo froh, dass ich dabei war 🙂
    Freue mich schon auf das nĂ€chste Treffen, wo auch immer es stattfinden wird…
    Und: Ich bin eine echte Stadtpflanze und liebe es, in Berlin zu wohnen. Aber ich kann mich ja auch in meinen ruhigen Hinterhof mit Terrasse zurĂŒckziehen und das laute, hektische Leben draußen lassen 🙂

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    • Heute morgen als ich auf dem Soldatenfriedhof war, da fand ich es auch angenehm 😁 Sei froh, dass du so eine Ruheoase hast.
      Ich freue mich auch schon jetzt aufs nĂ€chste Mal. Egal wo es sein wird, ich bin dabei. 👍

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  6. Das kenne ich mit den GroßstĂ€dten ….
    Ich bin in MĂŒnchen geboren, und wohne heute auf dem Land, was ich als sehr erholsam und angenehm empfinde. Ab und an brauche ich mal 2 Tage Stadt, um dann wieder froh zu sein, wenn ich wieder zurĂŒck bin.

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