Fliegen mit Kapitän Zacharias – nur sterben ist schöner

Nachdem ich Sonntag so ausgepowert war, habe ich tatsächlich am Montag und am Dienstag nichts getan. Nicht einmal meine 10.000 Schritte habe ich erreicht. Und es tat gut. Mittwoch dann 40 Minuten StepAerobic (das fordert mich ja noch immer), Donnerstag 30 Minuten StepAerobic und 30 Minuten auf dem Heimtrainer. Bei letzterem habe ich mir übrigens angewöhnt, im Wechsel 2 Minuten im Tempo um 30 Kmh  und dann 1 Minute Vollgas (um die 42 Kmh) zu fahren. Da weiß ich nach 30 Minuten auch, was ich getan habe. 🙂 Heute in der Früh 25 Minuten Bauch- und Beintraining und nach dem Frühstück 40 Minuten Walken. Da wir heute hier Waschküchenwetter haben (warm und gefühlte 150% Luftfeuchtigkeit), war Walken keine gute Idee.

Ich freue mich, denn seit ein paar Tagen weiß ich, das mein Blog auch von lieben Freunden aus der ehemaligen „Sitztanzgruppe- Bottrop-Boy“ gelesen wird. Huhu Mel und Karsten! 👍 Zur Sitztanzgruppe will ich gar nicht viel schreiben, wer mag kann sich gerne unsere alte Heimseite anschauen. Die Sitztanzgruppe Bottrop-Boy Diese wird allerdings aktuell nicht mehr gepflegt. Ernstnehmen dieser Seite ist absolut verboten, die haben wir damals nur zu unserem reinen Vergnügen errichtet.

Dann habe ich bei einem Spaziergang durch die Stadt eine neue Kühlschrankkarte entdeckt. 👏 Musste ich natürlich sofort kaufen und sie ziert nun ebenfalls meinen Lebensmitteltresor. IMG_1041

Dann hat heute endlich mein Urlaub begonnen. 😎🌞 Erst in zwei Wochen werde ich meinen Amtsbereich wieder betreten. Bis dahin will ich von der Arbeit nichts sehen und/oder hören. Mittwoch wird dann (hoffentlich) pünktlich um 5:50 Uhr der Flieger gen Süden abheben und den Vatti auf die Insel bringen, für die er reif ist. 😏

Ich fliege übrigens seit vielen Jahren erstmalig wieder mit Air Berlin. Von denen haben wir seinerzeit mal Abstand genommen, weil dort Kapitän Zacharias beschäftigt ist. Den Namen habe ich mir gemerkt. Ihr kennt das ja, zu Beginn des Fluges meldet sich stets der Kapitän und sagt so etwas wie „Herzlich willkommen auf Flug XXX nach XXX. Mein Name ist Kapitän XXX,….“ und zum Ende des Fluges kommt so etwas wie “ Kapitän XXX und seine Crew bedanken sich, dass Sie mit uns geflogen sind und wünsche Ihnen alles Gute“ Eigentlich höre ich da nie wirklich zu – bis ich mit Kapitän Zacharias von der Air Berlin geflogen bin. Keine Ahnung, wo der seinen Pilotenschein gemacht hat, aber er kann definitiv nicht landen. Als er damals zum Landeanflug in Dortmund ansetzte, dachte ich, er fliegt einen  Angriff auf die Stadt. Himmel was ist der in den Sturzflug gegangen und hat sehr unsanft aufgesetzt. Danach musste ich meine inneren Organe erst einmal neu sortieren. – Kapitän Zacharias und seine Crew bedanken sich, dass Sie mit uns geflogen sind….“ Das habe ich mir gemerkt!!

Als beim nächsten Flug (und es war wieder der Rückflug) sich nach dem Start die Stimme aus dem Cockpit meldete und uns mit „Willkommen an Board, meine Name ist Kapitän Zacharias“ meldete, änderte sich spontan meine Gesichtsfarbe, ich hatte gleich den ersten „Köttel in der Hose“ (sacht man so im Pott) und ich habe sofort kontrolliert, ob auch die Spucktüte in greifbarer Nähe ist. Und was soll ich sagen- er ist wieder einen Luftangriff auf Dortmund geflogen! Seither habe ich AirBerlin gemieden. Nun habe ich das mal ausgerechnet und Kapitän Zacharias müsste zwischenzeitlich pensioniert sein. Also traue ich mich wieder. 🙂

Fliegen ist für mich ja eh nur ein notwenidges Übel, um auf meine Insel zu kommen. Auch wenn ich heute einigermaßen entspannt fliege, habe ich viele Jahre unter extremer Flugangst gelitten- es einmal sogar geschafft eine kleine Panik bei den Mitreisenden auszulösen. Aber davon berichte ich vielleicht ein andermal.

Am Nachmittag werde ich mich erneut dem Sport widmen. Weiß zwar noch nicht was ich mache, aber am Sonntag ist das letzte Wiegen vor dem Urlaub, vielleicht purzelt bis dahin ja noch etwas. Im Urlaub wird sicherlich wieder was dazukommen.

Bleibt gesund!

16 Gedanken zu “Fliegen mit Kapitän Zacharias – nur sterben ist schöner

  1. Hals- und Beinbruch! Runter kommense alle! Hätte der liebe Gott gewollt, dass Menschen fliegen … ach, lassen wir das.
    Ich mag Deine Schreibe und deshalb werde ich Dir nun hemmungslos folgen. (Schreibt man „Deine“ und „Dir“ inzwischen klein? *grübel*)

    Gefällt 1 Person

  2. Nur zur Beruhigung, es ist nicht nur der Kapitän der startet und landet. Die Durchsage wird jedoch vom Kapitän gemacht. Das heisst, der Zweite Pilot auch die Starts und die Landungen übernimmt. In der Regel werden auf Kurzstreckenflügen immer abgewechselt. Jeweils pro Flug, also entweder auf Hin oder Rückflug. Der Anflug auf Dortmund findet mit einem vorgegebenen 3° Winkel statt. Über den Daumen gepeilt werden 200-250m Höhenmeter in 1 Minute abgebaut. Dies entspricht dem normalen Anflugwinkel, der optimaler weise überall angewendet wird. Ein tieferer Anflugwinkel gibt es eigentlich nicht, nur steilere. Zudem ist die Piste in Dortmund relativ kurz (1700m) für die Landung. Das heisst, hier muss je nachdem ein wenig härter in die Bremsen getreten werden. Tut der Pilot das jedoch zu stark, dann lässt er den Flieger nachher stehen, da die Bremsen zu heiss wurden und so erst wieder eine Inspektion gemacht werden muss. Das will kein Pilot und die Airline schon gar nicht. Ich will sagen, Hut ab vor deiner Überwindung der Flugangst. Und lass dich von deinen Gefühlen nicht irre leiten. Vielleicht helfen dir diese Informationen, um das ganze ein wenig zu relativieren. Geniesse deinen Urlaub! Alles Gute!

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