Ausgepowert

Nachdem mir am letzen Sonntag meine Waage ja unverschämter Weise ein Plus von einem Kilo angezeigt hatte, hat sie zwischenzeitlich wohl ein schlechtes Gewissen bekommen. Oder das ich mal ordentlich mit ihr geschimpft habe hat gefruchtet- ich weiß es nicht. Jedenfalls war sie heute sehr nett zu mir und hat mich mit einem -3,1KG in den Tag steigen lassen. Is schon ne Nette- meine Waage 🙂

Nach dem heutigen Schwimmen (wobei eigentlich war es mehr ein Hindernislauf, denn es war heute tierisch voll im Bad, so dass es kaum möglich war, eine gerade Bahn zu ziehen) nur ein kurzes Frühstück und dann noch 32 km mit dem Rad unterwegs gewesen. Soweit eigentlich ein Sonntagvormittag wie viele in den letzten Monaten. Allerdings fühle ich mich heute richtig ausgepowert. Nicht das mir was weh tun würde – einfach nur müde. Da auch mein Tracker mir anzeigt, dass ich mir nun für min. 48 Stunden sportfreie Zeit nehmen soll, werde ich das wohl auch wirklich tun und morgen nichts diesbezüglich machen.

Ist ja meine letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub, da kann ich „Nichtstun“ schon einmal üben 🙂

Bleibt gesund!

23 Gedanken zu “Ausgepowert

  1. Dank Ralf’s Fitness- und Abnehmprogramm weiß nun auch ich, was ein Tracker ist 😀 Wenn ich zu Fuß unterwegs bin nutze ich einen „Schrittzähler“ mit einem Männchen, das nach 10 000 Schritten jubelt 🙂 Ich frage mich gerade, was so ein Tracker unseren Groß- oder Urgroßeltern angezeigt hätte, die manchmal 10 bis 12 Stunden körperlich schwer geschuftet haben. Was hätten sich die gewundert, wenn eine Pause von 48 Stunden verordnet worden wäre. 😀

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      • Schon klar, aber eigentlich meinte ich ja, dass meine Großmutter, die den ganzen Tag auf dem Feld „geackert“ hat oder mein Großvater, der Zimmermann war und hat arbeiten musste, keine Wahl hatten. Körperlich ausgepowert waren die vom Arbeiten, das Essen war karg, weshalb die Menschen schlank und rank blieben und Sport und Fitness war ein Fremdwort früher für „Normalbürger“. Dafür blieb keine Zeit und war nicht nötig, denn die Arbeit an sich war körperlich anstrengend. Ich erinnere mich noch, dass meine Mutter Anfang der 50er Jahre die Wäsche noch „von Hand“ gewaschen hat ….. Und selbst irgend ein Tracker gesagt hätte „Pause, Schluss, aus die Maus“ – hätte sie völlig verständnislos den Kopf geschüttelt.
        Will damit doch nur sagen, dass sich innerhalb von 50 Jahren so wahnsinnig viel geändert hat – rein technisch sowieso und auch, dass auf den eigenen Körper so sehr geachtet werden (kann) 🙂

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      • War ja auch nur Spaß, 🙂
        Die Zeiten haben sich eben grundsätzlich geändert. Während früher mangels technischer Hilfen noch viel mehr körperlich gearbeitet wurde, machen wir heute das meiste „im Sitzen“.
        Früher wurde ja auch ganz anders gegessen. Oftmals viel fettiger, mitunter auch nur mit dem Ziel „satt zu machen“ und nicht auf Ausgewogenheit zu achten. Jede Zeit hatte ihr Für und WIder – nur eben nach den jeweiligen Möglichkeiten 😉

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      • Stimmt, aber bei mir kam wirklich die Erinnerung hoch, wie damals die Leute überhaupt keinen Gedanken an „Bewegung“ verschwenden mussten 😀 Das mit dem Essen stimmt, trotzdem war die Mehrheit gertenschlank, weil die Kalorien gleich wieder verbraucht wurden. Heute müssen wir sie abstrampeln, weglaufen und sollten sie erst gar nicht zu uns nehmen 😀 Komisch ist aber doch auch, dass gerade die Generation meiner Eltern trotz unausgewogenem Essen so alt wird (80-90). Zeit zurück drehen geht nicht und wäre übrigens das Allerletzte, was ich möchte. Wie in meinem Blog beschrieben, hat meine Generation einen unglaublichen technischen Fortschritt erlebt ….. Finde ich super.

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  2. Heißt das auch beim Schwimmen Hindernis“lauf“?
    Für das ausgelaugt sein könnte auch das Wetter verantwortlich sein.
    Schön, dass deine Waage wieder nett ist.

    Welchen Tracker nutzt du?
    Ich bin grad frustriert, weil sich mein fitbit one nicht dazu herablässt mit meinem neuen Handy zu kommunizieren (oder umgekehrt).

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    • Für mich heisst das so 😉
      Ich habe die Polar V800. Ich hatte ja zu Beginn den Polar Loop und war damit sehr zufrieden. Und da ich bei MFP immer häufiger von Leuten gelesen habe, dass sie mit FitBit oftmals Probleme beim Synchronisieren hatten, habe ich mit entschieden, bei Polar zu bleiben. Eine Entscheidung die ich bis heute nicht bereue!

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