Träume und alltägliche Kleinigkeiten

Wie jeden Sonntag war ich in der Früh zum schwimmen. Heute musste ich mich dazu allerdings wirklich aufraffen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in der letzten Nacht extrem gut geschlafen habe. Ich war zwar früh wach (wie immer) aber ich bin sicher, wenn ich mich noch einmal umgedreht hätte, wäre ich sogar noch einmal eingeschlafen. Aaaber- wo bleibt denn da die Disziplin? 😉 Nach dem Schwimmen fix das Wiegen und die Körpervermessung. Erneut -1,6 KG. Freue mich sehr- aber ich verstehe meinen Körper nicht. Im Vergleich zu manch anderer Woche, habe ich in der letzen recht wenige Sporteinheiten gehabt. Und nun gleich wieder so ein großer Schritt. Ich hatte ja schon einmal die Theorie aufgestellt, dass mein Körper eine Auszeit vom Sport braucht um Zeit zu haben, all die Kalorien zu verbrennen. Mir ist hier noch die Woche nach Pfingsten in Erinnerung, in der ich krankheitsbedingt gar keinen Sport gemacht und mich kaum bewegt habe. Das Ergebnis dieser Woche war ein Minus von 3,5 KG. Aber wissenschaftliche Bestätigungen habe ich für diese Theorie bislang nicht gefunden. 😐Nach einem kleinen Frühstück habe ich mich dann aufs Rad gesetzt und eine kleine Tour gestartet. Irgendwie war das aber heute anders als sonst – möchte sagen komisch. Zunächst hatte ich schon nach wenigen Metern (!) einen Puls von 130. Das er im Laufe der Fahrt dieses Tempo erreicht –OK. Aber kurz nach dem Aufsteigen? Hmmm!? Das empfand ich schon als sehr ungewöhnlich. Mir ging es nicht schlecht, ich hatte keine erhöhte Atemfrequenz, nichts. Der Puls erhöhte sich recht fix auf 140-145. Auch das ist ungewöhnlich, fahre ich normalerweise im Schnitt mit einem Puls von 125-130. Die 140 oder höher erreiche ich meist bei großen Anstiegen. Nun schwitze ich beim Radfahren recht stark und viel, daran hat sich auch durch die Gewichtsreduktion bislang nichts geändert. Und ich finde schwitzen bei mir ja widerlich. Es ist nicht so, dass ich riechen würde o.ä. (frischer Schweiß riecht sowieso nicht) – aber ich empfinde Schwitzen bei mir als unangenehm. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Nun ja, ich schwitze hauptsächlich am Kopf und auf der Brust. Heute- ich dachte ich sehe nicht richtig – hatte ich nach etwa 10 KM die Handrücken schweißnass. Und zwar nur diese. 😮 Keine nassen Haare, keinen feuchtes T-Shirt im Brustbereich, nur nasse Handrücken. Gott sein Dank lief mir dann aber ab KM 20 der normale Schweiß wieder vom Kopf, so dass ich beruhigt meine Tour fortsetzen konnte. Macht einen ja verrückt sowas. 😏

Dieser Spruch ziert seit gestern die Wand über meinem Bett.
 

 Ich komme mir momentan auch wie im einem Traum vor, denn ich realisiere so langsam auch in meinem Kopf, was in den letzten, rund sieben Monaten, alles mit mir passiert ist. Das Schönste daran ist – ES IST KEIN TRAUM! 😀

Gestern gab es wieder eine Situation, die mir deutlich vor Augen führte, dass ich fitter und schlanker (nicht schlank!!!) bin. Ich kam in einen dieser extremen Regenschauer und bis zu meinem Auto waren es noch rund 100 m. Was mache ich? Ich renne los! (und das obwohl mir Joggen ja gar nicht steht! 😉). Fix saß ich im Auto und bemerkte, dass ich nicht einmal schneller geatmet habe. Vor einem halben Jahr wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen zum Auto zu rennen und hätte ich es getan, hätte ich gleich eine Klinik ansteuern können, um mich dort ins Sauerstoffzelt zu legen. 😟

Und was mir irgendwann in den letzten Tagen aufgefallen ist: ich kann beim Sitzen meine Beine wieder übereinanderschlagen. Eine Sitzposition die ich liebe, die ich aber mit meinen dicken Stampfern nicht ansatzweise einnehmen konnte. Höchstens mal zuhause auf der Couch, wenn ich dabei mehr oder minder auf der Seite lag. Und wenn man schon mal fast liegt, kann man sich auch gleich ganz hinlegen. 😁

Tja, an solchen Kleinigkeiten erfreue ich ich derzeit wie Bolle. 😆

Wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und bleibt gesund!

5 Gedanken zu “Träume und alltägliche Kleinigkeiten

  1. Die seltsamen Gewichtssprünge nach unten – manchmal auch nach oben – habe ich bei mir auch etwa nach 30 – 40 Kilo Gewichtsabnahme gehabt. Wenn man sowohl beim Essen als auch beim Sport brav war, mindern sich die Sprünge auch mal wieder. Allerdings wird das immer wieder vorkommen. Je weiter ich nach unten komme, desto häufiger sind sie geworden.
    Krank sein ist übrigens sogar ein super Fettburner. Bei meinen letzten Erkältungen hab ich auch immer trotz wenig Bewegung immer viel abgenommen. Allerdings dürfte da wohl eher Muskelmasse als Fett verschwinden. Also nur bedingt gut …
    Das mit dem Beine übereinanderschlagen hab ich jetzt noch nicht ausprobiert, aber du wirst noch manche spaßige Veränderungen erleben. Ich habe bis vor kurzem nicht gewusst, wieviele Knochen ich habe, die man ertasten kann, wenn da nicht ein paar Kilo Fett drüber sind. 😉

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